7 Stunden Schlaf, 10 Dosen Diät-Cola, niemals Heiss-Getränke
10 Dinge, die Sie noch nicht über Karl Lagerfeld wussten

Mit Karl Lagerfeld wurden inzwischen so viele Interviews geführt, dass man dachte, alles über den Designer zu wissen. Gegenüber der amerikanischen Zeitschrift „Harper's Bazaar“ beschrieb er jetzt detailliert, wie sein Tag abläuft – wobei viele neue Eigenheiten zum Vorschein kamen.

  • Karl Lagerfeld

    Foto: dpa picture-alliance

    Immer für eine Überraschung gut: Mode-Zar Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld ist ein Mysterium. Er ist gleichzeitig derart kreativ und produktiv, dass sich schnell die Frage stellt, wie er seinen Tag verbringt. Darauf gibt Lagerfeld der amerikanischen Zeitschrift „Harper's Bazaar“ jetzt Antwort und beschreibt detailliert seinen Tagesablauf. Dabei erfahren wir einige interessante und amüsante Fakten über den Designer:

1. Sieben Stunden Schlaf: Jede Nacht schließt Karl Lagerfeld für genau sieben Stunden seine Augen – egal, wann er sich schlafen gelegt hat. „Gehe ich um zwei Uhr nachts ins Bett, wache ich um neun Uhr morgens auf. Und gehe ich um Mitternacht ins Bett, wache ich um sieben Uhr morgens auf“, sagt der Designer gegenüber dem Magazin.

2. Lagerfeld schläft in einem langen weißen Nachthemd, das speziell von der Hemden-Manufaktur „Hilditch & Key“ für ihn angefertigt wird und einem Nachtkleid aus dem 17. Jahrhundert nachempfunden ist, das Lagerfeld einmal im „Victoria and Albert Museum“ gesehen hat.

3. Zum Frühstück gibt es IMMER zwei Protein-Shakes, die Lagerfelds Doktor für ihn entwickelt hat. Sie schmecken nach Schokolade. Dazu isst er gedämpfte Äpfel. „Das ist alles, ich mag nichts anderes am Morgen“, sagt der Designer und erzählt, dass er NIEMALS etwas Warmes trinkt: „ Ich trinke von morgens bis abends ausschließlich Diät-Cola. Ich trinke sie sogar nachts. Und ich kann trotzdem schlafen. Ich trinke keinen Kaffee. Ich trinke keinen Tee. Ich trinke nichts anderes.“ Täglich schlürft Lagerfeld etwa zehn Dosen Cola.

4. Morgens liest der Designer 20 Zeitungen. Er nimmt sich Zeit dafür, durch Bücher zu blättern und für Tagträume. Danach frisiert sich Lagerfeld: „Ich hasse es, Haare im Gesicht zu haben, wenn ich zeichne. Mein Haar ist nicht richtig weiß, es ist eher grau und ich mag diese Farbe nicht. Also mache ich es komplett weiß mit Trockenshampoo von Klorane. Das ist großartig, denn mein Haar ist immer sauber.“

5. Vor der Mittagszeit badet Lagerfeld nicht und behält sein Nachthemd an: „Mit Farben zu malen, ist ein dreckiger Job, also wird mein Nachthemd zu einer Art Maler-Kittel.“ Danach kommt es in die Wäsche, zusammen mit den Bettlaken. Die Kissen und Decken werden jeden Tag gewaschen!

6. Viele Leute denken, dass Lagerfeld jeden Tag das gleiche Outfit trägt. Doch es ähnelt sich nur: „Aktuell trage ich gern eine Jacke aus der Männerkollektion von Dior. Ich habe sie fünfmal gekauft“, erklärt er. Sein Ankleidezimmer sei so vollgestopft, dass er immer nur das tragen könne, was oben auf den Kleiderstapeln liegt.

7. „Ich esse fast nie zu Mittag“, sagt Lagerfeld. Wenn er aber doch mal speist, lässt er sich etwas in sein zweites Haus liefern. Lagerfeld hat zwei Häuser in Paris, die dicht beieinander stehen. In dem einen schläft und zeichnet er, in dem anderen empfängt er Gäste oder nimmt Mahlzeiten zu sich.

8. Lagerfeld hat nicht nur zwei Häuser, sondern auch zwei Fahrer. Der eine arbeitet morgens und erledigt die Einkäufe. Der zweite Fahrer, Sébastien, ist auch Lagerfelds Sekretär. Lagerfeld lässt sich gern durch die Stadt kutschieren und schaut dabei aus dem Fenster: „Ich liebe es, zu gucken. Ich lasse mich zu Galignani, meinem Lieblings-Buchladen, fahren, und dann zu Chanel, und dann zu Colette und manchmal in den Männerladen von Dior. Ich gehe nicht zu vielen anderen Shops.“

9. Das Studio erreicht der Designer meist erst am späten Nachmittag und zeichnet dort für vier bis fünf Stunden: „Ich bin sehr schnell und strukturiert“, sagt er und erzählt, dass er nichts drapiert, seine Arbeit sei sehr konzeptionell.

10. Sein Abendessen nimmt Karl Lagerfeld meist zuhause ein, danach liest er und spielt mit seiner Katze Choupette. Sie bleibt immer drinnen. Wenn Lagerfeld das Haus verlässt, passt das Hausmädchen auf Choupette auf. Lagerfeld beschreibt seine Katze als verwöhnte Prinzessin.


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