5 Dinge, die Sie über blaue Eton-Hemden wissen müssen

Foto: Getty Images

Die Rückkehr eines Klassikers
von Pia Sundermann
5 Dinge, die Sie über Eton-Hemden wissen müssen

Eton-Hemden – also blaue, klassische Herren-Hemden – feiern ein Comeback auf den Laufstegen und unter Fashionistas. Doch wie trägt man aktuell die Hemden? Wozu kombiniert man sie? Woher kommt der Name? STYLEBOOK erklärt Ihnen den Trend.

Was glauben Sie, ist derzeit das aufregendste Kleidungsstück einer Frau? Das kleine Schwarze? Spitzen-Unterwäsche? Keineswegs! Das Kleidungsstück mit ziemlich hohem „HOT-Faktor“ befindet sich im Kleiderschrank Ihres Boyfriends: Es ist das klassische, blaue „Eton“-Herrenhemd.

Anzeige

Noch vor wenigen Jahren haftete ihm ein langweiliges, spießiges Image an. Erst die schwedische Bloggerin Elin Kling (31) befreite es vom adretten Popper-Image und zeigte uns, wie lässig UND sexy so ein „Bänker-Hemd“ aussehen kann. Der Name Eton- oder auch Oxford-Hemd kommt übrigens von den britischen Elite-Unis, deren Studenten den preppy Look prägten.

Jetzt aber bitte nicht sofort das Hemd des Freundes mopsen – es gibt ein paar Dinge, die Sie vorab wissen sollten:

1. Die Farbe
Erlaubt sind wirklich nur die klassischen Businessfarben Hell- und Mittelblau. Dafür darf man zwischen Uni, dezenten Nadelstreifen und feinem Rautenmuster (Oxford) wählen. Wem das zu sehr Ton in Ton ist, greift zum blauen Hemd mit weißen Kontrastkragen – im Fachjargon auch „Winchester-Hemd“ genannt.

2. Die Form
Ganz wichtig: es muss ein Hemd sein, keine Bluse! Die Bluse ist tailliert, hat oft seitlicher Abnäher. Ein Hemdes ist gerade und weiter geschnitten ist. No-Go: Kurzarm-Hemden. Einfach die Ärmel hochkrempeln, wenn es warm werden sollte. Sieht ohnehin viel lässiger aus.

3. Der Look
Coole Fashionistas wie Elin Kling und Emmanuelle Alt (46) zeigen, wie der lässige und sexy Look funktioniert: Skinny Jeans oder Bundfaltenhose zum Hemd. Wem das zu maskulin ist, zieht zusätzlich High-Heels an oder trägt wie Viviana Volpicella (sie ist Moderedakteurin bei der „Vogue“ Brasilien) als Kontrast einen bunt bedruckten Tellerrock. Als Schmuck bitte höchstens eine Herrenuhr wählen. Üppiger Statement-Schmuck würde den coolen Look nur zerstören.

4. Der „Wow“-Faktor
Und wie wird es nun sexy? So viele Knöpfe wie möglich aufmachen! Nicht einen, nicht zwei, sondern mindestens drei. Frauen mit kleiner Oberweite sind hier klar im Vorteil, weil das trotzdem elegant wirkt. Wer C-Körbchen oder mehr hat, trägt das Hemd einfach eine Nummer größer. Hauptsache der Look bleibt lässig! Der Schulmädchen-Style mit ganz hoch geschlossenem Kragen ist in der kommenden Saison definitiv passé.

5. Der Laufsteg-Look
Stilikone Elin Kling macht es vor und die großen Designer ziehen nach. Auf dem Spring-Summer-Runway 2014 sah man interessante Varianten des blauen Eton-Hemdes. Während die New Yorker Designer Alexander Wang, Michael Kors und Altuzzara das Thema typisch amerikanisch im Casual-Style (und ziemlich weit aufgeknöpft!) präsentierten, ging es bei Dior und Vionnett „zugeknöpfter“ und eleganter zu.

Wie lässig und cool das blaue Eton-Hemd getragen wird, sehen Sie in unserer Bildergalerie.




Kommentare


Blogs