Wir baden jetzt im Erfolg
von Maximiliane Schaeffer
10 Tipps, wie Sie Bikini im Büro tragen

Heute wird es nochmal ordentlich heiß! Doch wir zeigen den aktuellen Temperaturen die kühle Schulter – und zwar mit einem neuen Dresscode. Ab sofort tragen wir Bikini ins Büro. So sparen wir uns das Umziehen für die Runde im Pool danach.

„Was zur Hölle ziehe ich bei plus 30 Grad im Office an?“ Seit Tagen bringt uns diese Frage morgens schon regelmäßig ins Schwitzen. So viel ist schon einmal klar: Um die akute Schweißflecken-Gefahrenzone sicher zu umschiffen, bedarf es eines luftigen Outfits.

Damit höchstens noch der Kollege dahinschmilzt, wir aber einen kühlen Kopf bewahren, haben sich gewitzte Fashion-Profis wie die Bloggerin Leandra Medine (29, „The Manrepeller“) oder die New Yorker Stylistin Natalie Joos (40, „Tales of Endearment“) nun DIE Lösung für heiße Temperaturen überlegt: Ladys, ab heute geht’s im Bikini ins Büro! Sehr praktisch – so können wir direkt nach der Arbeit geradewegs den Pool ansteuern.

  • Natalie Joos

    1/10

    Foto: instagram.com/jxxsy/

    Natalie Joos kombiniert ihren pinken Badeanzug mit Kussmund-Print zur hellblauen Palazzo Hose. Wessen Arbeitgeber es etwas weniger sexy mag, wählt hier vielleicht ein Modell ohne seitliche Cut-Outs

Damit das Ganze mehr nach Job als Strandnixe aussieht, empfiehlt sich ein Blick auf die drei goldenen W-Fragen des Stylings:

1. Was darf ich ins Büro tragen?
Damit wir uns hier richtig verstehen: Das Keypiece dieses neuen Office-Looks ist das Oberteil des Bikinis bzw. das obere Drittel des Badeanzugs. Das Unterteil verschwindet bis zum After-Work-Schwimmen brav unter ein paar Lagen Stoff. Beim Oberteil bzw. Badeanzug unbedingt auf Schnitt und hochwertige Materialien achten! Mit ausgeleierten, ausgeblichenen Bikinis sollte man sich weder am Strand, aber erst recht nicht im Büro blicken lassen. Außerdem verboten: Push-Ups, Rüschen und Schleifchen. Generell ist bei diesem Trend weniger mehr – eine kleine Genugtuung für alle Frauen, bei denen die Oberweite weniger üppig ausfällt.

2. Wie stylt man Bikinis?
Eigentlich lässt sich so gut wie alles dazu kombinieren. Bei Hosen und Röcken gilt folgende Regel: Machen wir uns obenrum frei, bleibt es untenherum möglichst lang – die magische Grenze liegt mindestens auf Kniehöhe. Da das Outfit möglichst kühlend wirken soll, lassen wir dabei die Finger von engen Röhren – das sieht zudem billig aus. Außerdem wichtig: Wie schon bei den Crop Tops gelernt, bleibt auch hier der Bauchnabel bedeckt! Zwischen Bikinisaum und Hosenbund sollte nicht mehr als eine Handbreit Haut hervorblitzen. Palazzo-Hosen, ausgestellte Röcke und Culottes mit High-Waist sind dem Bikinioberteil abseits des Strandes die liebsten Begleiter. Alternativ kann natürlich auch zum Kleid oder zur Latzhose gegriffen werden.

3. Wo passt der Beach-meets-Office-Look hin?
Wie weit man mit seinem sommerlichen Office-Look gehen darf, hängt natürlich vom Arbeitgeber ab. Es ist jedenfalls ratsam, beim ersten Versuch einen passenden Blazer oder ein Hemd in der Hinterhand zu haben. Erntet man nicht nur von den männlichen Kollegen Komplimente, können die Grenzen schrittweise weiter ausgetestet werden. In sehr seriösen Jobs (Bank, Versicherung) sollte man zum Herunterkühlen der Körpertemperatur dann aber doch besser zum Iced Latte anstelle des Bikinis greifen. 

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