Einladungen, Geschenke, Do's & Don‘ts,…
von Pia Sundermann
10 Dinge, die Sie über Baby-Partys wissen müssen

In den USA sind „Baby-Showers“ für Schwangere längst üblich. Nicht nur Stars wie Kim Kardashian oder Drew Barrymore feiern vor ihrer Niederkunft noch mal ordentlich. Jetzt werden auch bei uns immer öfter Baby-Partys gefeiert. STYLEBOOK erklärt den Trend und hat die wichtigsten Tipps für Sie parat.

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    Foto: Splash News

    Kaum sind Hollywood-Stars wie Vanessa Simmons (30), Jaime King (35), Drew Barrymore oder Jessica Simpson schwanger, wird mit „Baby-Showers“ gefeiert! Warum? Weil es für die Mama in spe und den baldigen Nachwuchs unzählige Geschenke gibt! Stars und ihre Baby Partys, bitte weiterklicken!


Werdende Mütter bringt man eigentlich nicht mit Partys in Verbindung – bisher zumindest. In den USA sind Baby-Partys für Schwangere, sogenannte „Baby-Showers“ aber längst Tradition. Auch Stars wie Drew Barrymore (39), Jessica Simpson (33) oder Kim Kardashian (33) ließen sich in ihrer Schwangerschaft feiern und beschenken. Nun gewinnen auch in Deutschland die „Mami-Polterabende“ immer mehr an Popularität. „Es gibt einen klaren Trend zu Baby-Parties. Bisher schenkte man Müttern etwas zur Geburt, jetzt meist schon davor“, weiß auch Anne Postrach, Inhaberin des Kinder-Concept-Stores „Tiny“ in Berlin Mitte.

Es ist also gut möglich, dass Ihnen demnächst schon eine Einladung zur „Baby-Shower“ ins Haus flattert – oder Sie eine organisieren müssen. Bevor Sie jetzt aber mit einer gigantischen Windeltorte zur Fete gehen, sollten Sie vorab diese zehn Fakten und Tipps rund um den neuen Party-Trend kennen:

1. Was genau ist eine Baby-Shower-Party?
Bevor der neue Erdenbürger das Licht der Welt erblickt und somit auch der Baby-Stress beginnt, wird eine Party ausschließlich für die werdende Mutter veranstaltet. Hier kann noch einmal ganz in Ruhe gequatscht, gelacht und gefeiert werden – ohne dass ein schreiender Säugling dazwischen funkt. Oft finden auch Spiele statt, wie Babyfotos der Gäste erraten oder ein Nuckelflaschen-Trinkwettbewerb. Die Präsente bleiben trotzdem das Wichtigste. Bei einer Baby-Shower-Party soll es nämlich Geschenke regnen – daher auch der Name.

2. Wann findet die Party statt?
Üblicherweise wird zwei bis drei Monate vor dem errechneten Geburtstermin gefeiert, damit die werdende Mami noch fit für lustige Spielchen ist. Und: Die Party findet natürlich tagsüber statt und kann, je nach Durchhaltevermögen der Schwangeren, bis in den späten Abend dauern.

3. Wer organisiert die Party?
Baby-Showers sind, ähnlich wie Junggesellinnen-Abschiede, Events, die von den engsten Freundinnen veranstaltet werden. Die werdende Mutter soll sich eigentlich um nichts kümmern und einfach nur die Fete genießen. Oft sind Baby-Partys auch eine Überraschung, also der Mama in spe besser nichts verraten. Im Sommer sind Grillpartys und Picknicks sehr beliebt, ansonsten findet die Baby-Shower in der Wohnung der Schwangeren statt. Die Deko mit Luftballons, Girlanden und Luftschlangen ist natürlich das A und O und darf ruhig etwas kitschiger ausfallen.

4. Werden auch Männer eingeladen?
Nein, üblicherweise sind bei der Party nur Freundinnen oder weibliche Verwandte eingeladen. Schließlich will man sich ja ausgiebig über Mädels- und Babythemen unterhalten. Den Papas in spe muss man also auch nichts schenken.

5. Schenkt man lieber Mama oder Kind etwas?
„Da das Baby noch nicht da ist, schenkt man eher der Mama etwas“, erklärt Anne Postrach von Tiny. „Ideal sind Wellness-Gutscheine. Schwangere haben oft geschwollene Beine oder kommen nicht mehr so gut zu ihren Füßen. Da ist eine Pediküre eine absolute Wohltat“, so Postrach. Idealerweise schenkt man aber Mutter und Kind etwas.

6. Welche Geschenke taugen für Babys?
„Kuscheltiere und Strampler, sind natürlich der Klassiker“, so Janine Dudenhöffer vom Blog Mummy-Mag. Ihr Tipp: „Schenken Sie Windeltücher! Davon kann man nie genug haben.“ Der Trend in Sachen Geschenke geht im Moment aber zu coolen Deko-Sachen für das Kinderzimmer. „Davon hat man länger etwas, als von einem Strampel-Anzug, aus dem die Kleinen nach einem Monat schon rausgewachsen sind“, erklärt Anne Postrach. Ihr Tipp für alle Ideenlosen: Gebrauchsgegenstände, die sich die Eltern nicht leisten, wie eine edle, kuschelige Baby-Decke. „Sie sollte aus Baumwolle, nicht zu groß und nicht zu verspielt sein. Am besten, sie passt zur Wohnzimmer-Einrichtung der Eltern, denn da werden Kinderdecken meistens ausgebreitet“, so Postrach. Geschenke unbedingt mit den anderen Gästen absprechen (damit die Mamas nicht die dritte Rassel bekommt) oder eine Baby-Geschenkliste in einem Shop auflegen. Bei Hochzeiten macht man das schließlich auch.

7. Welche Geschenke kommen nicht gut an?
Während Gutscheine für Mamas völlig okay sind, sind sie bei Babys ein No-Go. „Das zeigt leider nur, wie einfallslos Sie waren“, findet Postrach. „Erkundigen Sie sich außerdem, ob die Eltern Wert auf geschlechtsneutrale Erziehung legen. Vielen sind stereotype Geschenke in hellblau oder babyrosa ein Dorn im Auge“, erklärt die Kinder-Expertin.

8. Welchen Wert darf das Geschenk haben?
Das kommt darauf an, wie nah man der Mutter in Spe steht. Die Schwester oder beste Freundin kann auch ein wertvolles Silber-Besteck verschenken. Üblicherweise sind aber Geschenke im Wert zwischen zehn und 20 Euro angemessen, so können alle für einen Spa-Gutschein sammeln. Auch DIY-Geschenke, wie selbstgemachte Marmeladen oder ein gestrickter Schal, erfreuen die Gastgeberin. Camilla Rando, Gründerin von Mummy-Mag hat sich etwa über Wolle zum Stricken von Kuscheltier-Mobiles gefreut.

9. Was serviert man bei Baby-Partys ?
Alkohol und Zigaretten sind für werdende Mamas natürlich tabu, ebenso Rohmilchprodukte und Sushi, da letztere zu Lebensmittelinfektionen in der Schwangerschaft führen können. Kaffee geht für einige Mamas in spe dafür in Ordnung. „Am besten, Sie erkundigen sich, was Ihre schwangere Freundin essen darf, damit es zu keinen Missverständnissen kommt, die die Party-Laune verderben“, empfiehlt Postrach.

10. Was sind absolute No-Gos?

Vergessen Sie Spiele, bei denen sich Schwangere auf die Waage stellen müssen. Das findet auch sonst keine Frau lustig! Heikle Themen wie Namensfindung sollten ebenfalls vermieden werden – außer dieser steht bereits fest. „Bedenken Sie, dass bei schwangeren Frauen die Hormone verrückt spielen und die meisten in dieser Zeit nahe am Wasser gebaut sind“, so Postrach. Schließlich soll es ein lustiger und kein trauriger Nachmittag werden.

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