Anne Hathaway: Plötzlich blond!
Darf man im 8. Monat noch Haare färben?

Auf Instagram präsentierte Anne Hathaway (33) kürzlich ihren neuen Look: Sie trägt jetzt einen blonden Long-Bob. Die Schauspielerin ist im achten Monat schwanger – andere werdende Mütter hätten das Haarefärben längst eingestellt. Zu Recht? STYLEBOOK.de fragte einen Experten, ob Blondierungen und Co. wirklich schädlich für das Baby sind.

Anne Hathaway hatte offenbar Lust auf eine optische Veränderung und ließ ihr brünettes, schulterlanges Haar honigblond färben. Das Ergebnis präsentierte sie vor wenigen Tagen ihrer Fan-Gemeinde:

  • Anne Hathaway

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    Foto: Instagram / annehathaway

    „Habe ich mich heute unwissentlich wie eine Vogelscheuche angezogen?“, will Anne Hathaway von ihren Fans wissen. Viel spannender als ihre Kleidung fanden die aber ihre neue Haarfarbe


Plötzlich blond Teil zwei
Es ist nicht ihr erstes Mal. Vor fast drei Jahren, auf der Met Gala 2013, überraschte die Schauspielerin mit einem wasserstoffblonden Pixie-Cut. Anders als der Kurzhaarschnitt kam ihr extremer Farbton damals nicht so gut an, Hathaway wollte es trotzdem nochmal wissen. Diesmal entschied sie sich für ein natürlicheres Honigblond – jedoch ausgerechnet in anderen Umständen. War das fahrlässig?

Schadet Haarefärben dem Baby?
Die Chemikalien, die in vielen Haarfarben enthalten sind, stehen immer wieder im Verdacht, schädlich für Ungeborene und Säuglinge zu sein. Viele Schwangere und stillende Mütter sehen vom Färben ab, da sie glauben, die Zusätze könnten über die Kopfhaut aufgenommen werden und dann über den Körper der Mutter zum Baby gelangen.

STYLEBOOK.de sprach mit Shan Rahimkhan, Friseur aus Berlin, der sich ganz sicher ist: „Es gibt keinen Grund, sich in der Schwangerschaft die Haare nicht mehr zu färben.“ Zum einen sind praktisch alle modernen Färbemittel frei von chemischen Stoffen wie Ammoniak, denen gesundheitsschädliche Wirkungen nachgesagt werden. „Zudem gibt es besonders schonende Colorationen, die sogar für Allergiker geeignet sind“, weiß der Experte. Ohnehin arbeite Rahimkhan bevorzugt mit Foliensträhnen, statt den gesamten Schopf zu färben – so gelange die Farbe gar nicht erst an die Kopfhaut.

Deutsche Produkte sind unbedenklich
Was in Drogerien erhältlich ist, kann eigentlich getrost verwendet werden. Hersteller von Kosmetika müssen deren Unbedenklichkeit garantieren; zusätzlich überprüfen die Bundesländer, ob die Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Heißt im Klartext: Haarfärbemittel könnten theoretisch chemische Zusätze wie P-Phenylendiamin (PPD) enthalten, laut deutschem Gesetz allerdings nur zu einem Anteil von maximal zwei Prozent, was Wissenschaftlern zufolge völlig unschädlich ist. Wird diese Menge überschritten und es besteht ein Gesundheitsrisiko, muss das Produkt vom Markt genommen werden. Vorsicht ist daher bei ausländischen Haarfarben geboten, die nicht so streng kontrolliert werden.

  • Herzogin Kate

    Foto: Getty Images

    Herzogin Kate (34) verzichtete während ihren beiden Schwangerschaften auf das Haarefärben. Dass die Presse sich über ihren grauen Ansatz ausließ, nahm sie offenbar bewusst in Kauf

Fazit: Wer sein Haar tönt, statt es mit einem Haarfärbemittel zu manipulieren, ist schonmal auf der sichereren Seite: Die auswaschbare Farbe lagert sich nur an der Haaroberfläche an und dringt nicht ins Innere. Auch Strähnchen empfehlen sich eher als Komplett-Farbbehandlungen. Klarer Fall: Schwangere Frauen, die vorsichtshalber auf das Färben verzichten, haben trotz silberner Lichter auf dem Kopf ein besseres Gefühl im Bauch.


 

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