Sie sind jung und schön
Doch warum haben viele Stars so knubbelige Knie?

Die Schauspielerinnen Angelina Jolie (40), Sarah Jessica Parker (50) und It-Girl Alexa Chung (32) haben etwas gemeinsam: unförmige Knie. Richtig hübsch ist das nicht – und Experten zufolge sogar ziemlich ungesund. STYLEBOOK.de klärt auf, was dahinter steckt.

Jugendlich-schön und vor allem mega-schlank zu sein hat bei vielen Stars oberste Priorität. Doch neben einer glatten Haut und einer zierlichen Silhouette entblößt so manche Promi-Lady in kurzen Kleidern aber auch noch etwas anderes: seltsam knubbelige Knie. So auch Angelina Jolie.

  • Angelina Jolie

    Foto: Getty Images

    Angelina Jolie hat Knubbel-Knie

Oben hui, unten knubbelig
Anlässlich einer Filmpremiere in Hollywood schlüpfte die Schauspielerin in ein schlichtes, kleines Schwarzes. Das betonte nicht nur ihre langen, dünnen Arme und Beine, sondern ebenso Jolies knorpeligen Knie. Sieht eigenartig aus? Haben wir aber schon noch ausgeprägter gesehen. Kollegin Sarah Jessica Parker beispielsweise hat ganz besonders knöcherne Knie:

  • Sarah Jessica Parker

    Foto: Getty Images

    Oh Schreck! Die Knie von Schauspielerin Sarah Jessica Parker sind venig und knochig wie die einer sehr alten Frau

Greisen-Knie in jungem Alter
Was optisch an arthrotische Gelenke älterer Damen erinnert, trifft aber auch besonders junge Hüpfer wie Model Jourdan Dunn (25) oder It-Girl Alexa Chung. Auffällig: Es sind meist sehr dünne Frauen, deren Knie unschön-knorpelig aussehen. Und das ist offenbar kein Zufall...

Das sagt der Experte
STYLEBOOK.de sprach mit dem Münchener Orthopäden Dr. med. Martin Marianowicz über die Knie von Jolie, Chung und Co. Sein Urteil ist eindeutig: „Muskelabbau. Sehr wahrscheinlich hervorgerufen durch mangelhafte Ernährung.“

  • Alexa Chung

    1/4

    Foto: Getty Images

    Eine schöne Frau, wenn auch entschieden zu dünn, ist die Londonerin Alexa Chung. Auch ihre Knie sind auffällig knubbelig, genauso wie die ihrer Freundin ...

Hungern ruiniert die Knie
Wie der Experte erklärt, ist es ab einem gewissen Alter – etwa so ab 50, 55 – ganz normal, dass die Muskeln sich zurückbilden, sprich: „ein natürlicher, physiologischen Abbauprozess.“ Bei jüngeren Frauen ist die Ursache entsprechend eine andere. „Werden dem Körper nicht ausreichend Nährstoffe zugefügt, insbesondere Aminosäuren und Eiweiß, kann er keine Muskeln unterhalten, geschweige denn aufbauen.“ Die sichtbare Konsequenz: Die Knie sind nur von dünner Haut umspannt, dadurch zeichnet sich der Aufbau des diffizilen Gelenks deutlich ab. Knochen, Knorpel und Schleimbeutel werden als unästhetische Knubbel und Wülste sichtbar – sie haben schließlich kein (Muskel-)Polster mehr.

Unschön und nicht ungefährlich
Knorpelige Knie ruinieren nicht nur den glamourösen Auftritt, sondern sprechen auch nicht gerade für einen gesunden Körper. Immerhin diagnostizierte Dr. Marianowicz alleine durch das Aussehen der Knie eine dramatische Mangelernährung, die sich früher oder später auch in anderen Bereichen des Körpers bemerkbar machen kann. Und sind die Muskeln verkümmert, die das gesamte Kniegelenk eigentlich schützen und belastbar machen sollen, droht in zunehmendem Alter Arthrose, also einen Verschleiß der Gelenke, was dann auch noch richtig wehtut.

Was hilft?
Die schlechten Nachrichten vorab: Wie Dr. Marianowicz bereits erklärte, gehört Muskelabbau zum Älterwerden dazu, ganz verhindern lässt er sich also nicht. „Man kann und sollte der Entwicklung jedoch zumindest entgegenwirken.“ Die Basistherapie, um Gelenke (übrigens auch am restlichen Körper) zu schützen: Fitness- und gezielte Kraftübungen. Bei Dr. Marianowicz führen Sportwissenschaftler mit jüngeren und älteren Patienten spezielle Muskelaufbaumaßnahmen durch. Aber auch ohne professionelle Unterstützung können Sie etwas für schöne und gesunde Knie tun, indem Sie Ihre Muskeln „regelmäßig reizen“, also häufig Sport treiben.

Essen Sie richtig!
Genauso wichtig: eine gute, ausgewogene Ernährung. Dabei sind Eiweiße – enthalten in hellem Fleisch, Milchprodukten, Tofu und Fisch – notwendig für den Muskelaufbau und Omega-3-Fettsäuren – enthalten in Forelle oder Lachs, verschiedenen Nüssen, Avocado – wichtige Bausteine unserer Zellmembran. Dadurch wirkt die Haut prall und gefestigt, anstatt müde am Knie zu hängen. Und von wegen, Carbs sind böse. „Der Körper benötigt Kohlenhydrate, um genügend Energie für sportliche Aktivitäten und ein generell aktives Leben zu haben“, bestätigt der Experte.

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