Was hilft wirklich?
Darum haben sogar Topmodels Dehnungsstreifen

Sie sind jung, durchtrainiert und so schön, dass sie sich mit ihrem Äußeren die Brötchen verdienen. Trotzdem sind die Models Jasmine Tookes (25) und Chrissy Teigen (30), ebenso wie „normale“ Frauen, nicht vor Dehnungsstreifen gefeit. STYLEBOOK.de fragte beim Experten nach, woran das liegt.

Es ist schon eine kleine Sensation: Die wunderschöne Jasmine Tookes, die quasi als Ehren-Engel der diesjährigen „Victoria’s Secret“-Schau den funkelnden Fantasy-Bra tragen darf, hat am Po deutlich sichtbare Dehnungsstreifen. Die unretouchierten Bilder vom Shooting machen Frauen natürlich Mut – nicht zuletzt, da es sich bei Tookes nicht um einen „unperfekten“ Einzelfall in der Modelbranche handelt.

  • Jasmine Tookes

    Foto: Getty Images

    Selbst „Engel“, wie Model Jasmine Tookes, haben Dehnungsstreifen

„Schön“ bedeutet nicht perfekt
Auch Chrissy Teigen überraschte vor einigen Monaten mit dem Fotobeweis ihrer Dehnungsstreifen, die sie liebevoll „Stretchies“ nennt. Erst im August, vier Monate nach der Geburt von Töchterchen Luna, postete sie auf Snapchat eine Nahaufnahme ihrer Beine mit dem amüsierten Kommentar: „LOL, meine Oberschenkel sehen aus wie eine Flusslandschaft.“ Die hatte sie auch schon vor der Schwangerschaft, wie ein älterer Post auf Instagram zeigt. Sie nimmt es jedenfalls mit Humor. Viel mehr kann frau auch leider gar nicht machen...

Bruises from bumping kitchen drawer handles for a week. Stretchies say hi!

Ein von chrissy teigen (@chrissyteigen) gepostetes Foto am

  • Chrissy Teigen

    Foto: Getty Images

    Chrissy Teigen mit Tochter Luna. Bei DIESEM Glück wird das Model sich garantiert nicht über Dehnungsstreifen ärgern

Wie kommt es zu Dehnungsstreifen?
Was dagegen hilft? „Nichts“, so die ernüchternde Antwort des Münchener Dermatologe Dr. med. Josef Pilz, „schon gar nicht vorbeugend.” 

Am besten: akzeptieren
Anders als bei Cellulite, also Orangenhaut, der man (zumindest ein stückweit!) vorbeugen kann, indem man etwa die Durchblutung fördert, die Lymphe anregt und das Bindegewebe unterstützt – und neuerdings angeblich auch durch das Tragen einer speziellen Leggins –, lässt sich gegen Dehnungsstreifen nichts ausrichten. Auch Öl, das vermeintlich abwendend wirken soll, kann laut Dr. Pilz gar nicht bis in die unteren Hautschichten vordringen. Sein einziger Tipp: „Versuchen Sie Ihr Gewicht möglichst konstant zu halten und nach einer Schwangerschaft relativ bald wieder zu normalisieren, dann bilden sich die meisten Schwangerschaftsstreifen von alleine wieder zurück.“

Aber mal im Ernst – Dehnungsstreifen können ja wohl keine „Makel“ sein, wenn man damit in so prominenter und attraktiver Gesellschaft ist. Machen wir es also wie die Betreiberinnen des Instagram-Accounts #loveyourlines und betrachten unsere „Hautmuster“ als Kunst. Sie können nämlich tatsächlich schön aussehen.
 

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