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Zu dick, zu dünn, zu lockig,…
von Stephanie Neubert
7 Frisuren für Problemhaare

Sie sind am Verzweifeln, weil Ihre Haare zu lockig, zu fein oder zu fettig sind und nie richtig gut fallen? Vielleicht haben Sie einfach die falsche Frisur! Welche Hairstyles sich für welches Haarproblem eignen, zeigen uns Promis wie Rosie Huntington-Whiteley (28) oder Hanneli Mustaparte (32).

Klar, jede von uns hat mal einen Bad Hair Day. Aber oft ist schlicht ergreifend die Frisur an sich daran schuld, dass die Haare nicht so gut aussehen. Der Grund: Neben der Gesichtsform ist vor allem die Haarstruktur ausschlaggebend für eine Frisur. Mit dem richtigen Schnitt, der passenden Farbe und etwas Styling kann jede Frau das Optimum aus ihren Haaren herausholen. 

Hier kommen die besten 7 Frisuren für die häufigsten Haarprobleme:


  • Hanneli Mustaparta

    Foto: Getty Images

    1. Dünnes Haar

    Dünnes, glattes Haar braucht einen stumpfen Schnitt, die Spitzen sollten also gerade und nicht fransig geschnitten sein. Ist das gesamte Haar auf eine Länge geschnitten, wirkt es deutlich voluminöser – so wie der Bob von Hanneli Mustaparta (32). Wer dünne, aber viele Haare hat, kann auch Short Cuts tragen. Colorationen schaffen zusätzlich Volumen und Struktur, weil sie das Haar aufquellen und es dadurch dicker wird. Regelmäßiges Spitzen-Nachschneiden ist Pflicht, damit die Enden nicht noch dünner erscheinen.

    Empfohlene Frisuren: ein simpler Langhaarschnitt, geometrische Schnitte wie ein kompakter Bob oder ein Wob (Bob mit Wellen)

  • Lily Collins

    Foto: Getty Images

    2. Dickes Haar

    Das Problem bei dichten und vollen Haaren: Sie können schnell zu voluminös wirken und sich kaum bändigen lassen. Es droht Helm-Alarm! Da lange Haare oft sehr schwer sind und dann herunterhängen, bringt eine Stufenschnitt wie z. B. ein Shag mehr Leichtigkeit und Schwung, ebenso wie ein cooler Pixie à la Lily Collins (26). Mutige wagen dazu noch einen Under-Cut. Auch ein Pony sieht toll aus.

    Empfohlene Frisuren: Pixie, Shag, Long-Bob, überlanger Pony, Hochsteck- und Flechtfrisuren, Pferdeschwanz, Dutt, lange Stufenschnitte, Beach-Wellen

  • Hailee Steinfeld

    Foto: Getty Images

    3. Schnell nachfettendes Haar

    Fettige Haare brauchen glatte, stumpfe Schnitte bei denen nicht auffällt, wenn der Haaransatz mal wieder platt ist. Abhilfe schaffen sonst Trockenshampoos oder coole Wet-Hair-Frisuren wie die von Hailee Steinfeld (18). Dabei werden vor allem die Ansätze so mit Stylinggel bearbeitet, dass sie eng am Kopf anliegen. Die Längen bleiben trocken. Weiterer Vorteil: Je nach Scheitel – ob nach hinten gekämmt, mit Mittel- oder Seitenscheitel – wirkt der Look jedes Mal anders.

    Empfohlene Frisuren: Wet-Looks, Tolle, Pixie, Bob, Flechtfrisur, toupierter Pferdschwanz und Dutt

  • Rosie Huntington-Whiteley

    Foto: Getty Images

    4. Störrische Wirbel

    Jeder Mensch besitzt Haarwirbel, der eine mehr, der andere weniger. Wenn Sie einen starken Wirbel haben, sollte dieser beim Haarschnitt unbedingt berücksichtigt werden. Vorsicht bei kurzen Haaren: Wirbel fallen hier besonders auf. Rosie Huntington-Whiteley integriert ihren Wirbel rechts am Haaransatz in ihren Long-Bob und trägt den Pony zur Seite gestylt. Ihnen macht ein Wirbel am Hinterkopf zu schaffen? Bändigen Sie die Stelle mit Föhn, Glätteisen oder Toupierkamm.

    Empfohlene Frisuren: Side Swept, Sleek-Looks, Undone-Looks, Pferdeschwanz, sanfte Wellen

  • Diane Kruger

    Foto: Getty Images

    5. Haarausfall

    Viele Frauen leiden irgendwann im Laufe ihres Leben an Haarausfall, gerade an den Schläfen, wie Diane Kruger (38). Achten Sie in diesem Fall bei einem Haarschnitt darauf, dass das Deckhaar nicht zu kurz ist. Lichte Stellen lassen sich nämlich super unter längeren Strähnen verstecken. Seitenscheitel sind ideal, um Fülle auf einer Seite vorzutäuschen. Verschiedenfarbige Strähnen plustern das Haar optisch auf und sind nicht so schädlich wie ein Komplett-Coloration. Beim Föhnen Strähne für Strähne nach oben ziehen und vom Ansatz her trocken föhnen. Klettwickler und Volumenprodukte zaubern ebenfalls mehr Fülle.

    Empfohlene Frisuren: Mittellange Schnitte ohne Fransen, Seitenscheitel, Mittelscheitel, kinnlanger Bob, Undone-Wellen, tiefer Pferdeschwanz

  • Olivia Palermo

    Foto: Getty Images

    6. Struppiges Haar

    Widerspenstige Haare haben den Vorteil, dass sie sich super easy hochstecken lassen. Durch die aufgeraute Haarstruktur halten Up-Dos in allen Varianten und Flechtfrisuren wie die von Olivia Palermo (29) perfekt. Tragen Sie am besten längeres Haar, Kurzhaarfrisuren sehen bei borstigem Haar meist zu burschikos aus. Verzichten Sie auf jedes Styling, was die Haare strapaziert. Heißt: So oft es geht auf Föhn, Glätteisen und Lockenstab verzichten. Wichtig: Verwenden Sie beim Stylen schonende Tools wie Haargummis ohne Metall.

    Empfohlene Frisuren: Flecht-Looks, Hochsteckfrisuren, Dutt, Pferdeschwanz, natürliche Wellen

  • Salma Hayek

    Foto: Getty Images

    7. Krause Naturlocken

    Je kürzer lockige Haare sind, desto schwieriger lassen sie sich stylen. Der Grund: Kurze Locken haben besonders viel Spannkraft und sind deshalb widerspenstig. Damit die Locken so schön zur Geltung wie bei Salma Hayek (48) ist ein spezieller Schnitt nötig, bei dem das Deckhaar leicht stufig geschnitten wird. Der Friseur sollte sich beim Schneiden am Verlauf der Locken orientieren. Da sich Locken auch gut feststecken lassen, können Sie an einem Bad Hair Day ihre Haare lässig hochstecken.

    Empfohlene Frisuren: gestufte Langhaarschnitte, Boho-Wellen, Long-Bob, Dutt, Pferdeschwanz, Fake-Bob


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