Für tolle Winterhaare
von Laura Pomer
10 Pflegefehler, die sie jetzt vermeiden sollten

Wer im Winter nicht frieren will, setzt eine Mütze auf. Nur leider ist diese alles andere als gut für unsere Frisur und auch die raue Wolle strapaziert unser Haar ganz schön. STYLEBOOK verrät Ihnen, was unser Haar in der kalten Jahreszeit schädigt und was Sie dagegen tun können.

Eigentlich kein Wunder, dass uns im Winter die Haare zu Berge stehen. Mützen, trockene Heizungsluft und Föhnen sorgen dafür, dass sich Haare statisch aufladen. Die ständige Reibung mit Wollmützen und dicken Schals greift die Haaroberfläche zusätzlich an. Aber ohne geht's jetzt nicht. Die Haare pflegen wie bisher? Das kann unter Umständen mehr schaden als helfen. Wir verraten zehn Stylingfehler und wie Sie's jetzt besser machen damit die Haarpracht auch im Winter glänzt:

1. Sie pflegen zu wenig
Vor allem frisch gewaschenes Haar lädt sich gerne elektrisch auf, was an der trockenen Fönluft liegt. Dagegen helfen reichhaltige Pflegeprodukte! Speziell im Winter sollten Sie einmal pro Woche eine Intensiv-Kur anwenden. Tipp: Wickeln Sie eine Plastiktüte oder ein feuchtwarmes Handtuch um den Kopf während die Packung einwirkt. Durch die Wärme kann Ihr Haar die Feuchtigkeit besser aufnehmen und bleibt auch im trockenen Zustand entspannt liegen.

  • Pflege-Tipps für Winter-Haare

    Foto: getty images

    Mütze und Schal sind im Winter der Feind für tolles Haar

2. Sie föhnen zu heiß
Legen Sie sich einen Ionen-Haartrockner zu! Anders als ein normaler Föhn, der die angesaugte Luft lediglich über Heizdrähte aufwärmt und abgibt, reichert dieser die warme Luft mit negativen Atomen an – und die vermeiden elektrostatisches Aufladen. Außerdem werden Ionen-Trockner nicht zu heiß.

3. Sie benutzen zu viel Chemie
Einfache Hausmittel zaubern stumpfes Haar wieder glänzend und sind oft viel schonender als die Produkte aus der Drogerie. Probieren Sie es mit einer hausgemachten Spülung: Grüntee mit zwei Esslöffeln Kamillenblüten aufbrühen, abkühlen lassen und auf die frisch gewaschene Mähne geben. Alternativ einen Spritzer Apfelessig mit einem Liter Wasser mischen, aufs Haar geben und gründlich ausspülen – im Nu strahlt die Mähne wieder!

4. Ihre Pflege enthält Silikone
Beugen Sie Mützenhaar und platten Ansätzen vor. Greifen Sie zu Pflegeserien speziell für feines Haar: Sie enthalten aufbauende und kräftigende Substanzen. Finger weg von silikonhaltigen Produkten, diese beschweren das Haar nur zusätzlich.

5. Sie benutzen zu heißes Wasser
Legen Sie jetzt nur den Schon-Waschgang ein und verwenden höchstens lauwarmes Wasser zum Haare waschen. Das ist gesünder fürs Haar. Sehr warmes Wasser entzieht der Kopfhaut zusätzlich Fett. Die Folge: starke Austrocknung.

6. Ihr Bettwäsche ist nicht die richtige
Schlafen Sie ihre Haare schön. Investieren Sie in Bettwäsche aus Seide oder Satin. Diese raut die Oberfläche wesentlich weniger auf, als die aus Baumwolle oder vergleichbaren Materialien, und minimiert so das Haarbruch-Risiko.

7. Ihr Raumklima ist zu trocken
Sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima. Steht ein Schälchen mit Wasser auf Ihrer Heizung, ist konstant für Luftfeuchtigkeit gesorgt. Das ist gleichzeitig gut für Haar, Haut, Atemwege – und auch für die Nase. Ein paar Tropfen ätherischen Öls sorgen außerdem für einen angenehmen Wohlfühlduft.

8. Sie benutzen die falsche Bürste
Im Winter sind Holz- oder Naturborsten jenen aus Plastik oder Hartgummi vorzuziehen, da sie das Haar nicht elektrisch aufladen. Tipp: Zusätzlich die Borsten mit ein wenig Haarspray besprühen. So verteilt sich ein feiner Film gleichmäßig übers Haar, das dann weniger fliegt.

9. Sie haben keinen Nothelfer dabei
Einmal die Mütze abziehen – und schon sieht man aus, als hätte man in die Steckdose gefasst. Bei fliegenden Haaren helfen Beauty-Alleskönner, die Sie jetzt sowieso immer in der Handtasche haben. Im Winter sind das meist Pflegestifte für spröde Lippen oder die gute, alte Handcreme. Einfach einen kleinen Klecks in den Handflächen verteilen und damit einmal über die Haaroberfläche fahren.

10. Sie stylen zu viel
Setzen Sie jetzt auf einfache Frisuren. Der Winter stresst die Mähne genug. Wer nun ständig gegen seine natürliche Haarstruktur ankämpft, sprich mit Glätteisen auf seine Krause losgeht oder seine glatten Haare täglich zu Locken dreht, strapaziert die Haarfaser zusätzlich. Setzen Sie also in der kalten Jahreszeit öfter auf Natürlichkeit. Ideale Mützen-Frisur: ein locker geflochtener, seitlich getragener Zopf oder ein Dutt, der bequem auch unter eine Mütze passt.

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