Winter-Beauty
von Julia Wagner
Zeit für einen Ölwechsel

Im Winter mögen wir es reichhaltig. Beauty-Öle sind da genau das richtige. Gerade in der kalten Jahreszeit pflegen sie ideal Körper, Gesicht & Haare. STYLEBOOK verrät Ihnen die besten Pflege-Tipps & -Tricks.

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    Foto: PR

    Gesichtsöle

    Gesichtsöl von Dr. Hauschka: Regulierende Tagespflege bei übermäßiger Talgproduktion, ca. 19,95 Euro // „Cell Repair Night Oil“ von Aurelia: Pflegt müde, dehydrierte Haut mit dem Duft von Lavendel und Rosen, ca. 60 Euro // „100 % Argan Oil“ von John Masters: Reduziert Falten und Pigmentflecken, ca. 37,75 Euro // „Luxury Face Oil“ von Rodin: Feuchtigkeitspflege für einen strahlenden Teint, ca. 150 Euro // „Huile de Rose“ von ByTerry: Glättendes Gesichtsöl, ca. 78 Euro // „Huile Absolue“ von Patyka: Gesichts- und Körperserum, ca. 51 Euro // „Extra Face Oil“ von Bobbi Brown: Intensive Pflege mit Oliven- und Jojobaöl, ca. 75 Euro // „Lotus Face Treatment Oil" von Clarins: Porenverfeinernde Pflege für Mischhaut, ca. 34 Euro

Keine Sorge, die fetten(den) Jahre sind vorbei. Sie müssen weder Angst vor Fettglanz noch vor strähnigem Haar haben. Die neuen Öle für Haut & Haar ziehen nämlich rasch ein und hinterlassen keinen öligen Film auf der Haut wie bei Kim Kardashian auf dem „Paper“-Magazin-Cover. Und als Feuchtigkeitspflege eignen sie sich gerade im Winter besser als so manche Bodylotion.

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Was lernen wir daraus: Ein richtig gutes Öl gehört längst nicht nur in Ihren Küchen-, sondern auch in ihren Badezimmerschrank.

Körperöle
Sie versorgen die Haut ideal mit Feuchtigkeit, und nicht nur mit Fett. Hautverwandte Öle enthalten essentielle Fettsäuren und Lipide, die direkt in die Lipidschicht der Haut eingeschleust werden. So stabilisieren sie das Gleichgewicht aus Fett und Feuchtigkeit in der Haut und können letzteres länger speichern als Bodylotions. Tipp: Am effektivsten wirken sie, wenn sie direkt nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut aufgetragen werden. So verbinden sich Öl und Wasser, ohne dass dafür noch extra Zusatzstoffe eingesetzt werden müssen. Die Feuchtigkeit wird optimal eingeschlossen. Wer es morgens vor dem Anziehen nicht ganz so ölig mag, kann einfach nur ein paar Tropfen Öl zur Lieblings-Bodylotion mischen.

Gesichtsöle

Sie sind der Star in der Pflegeliga – aber leider nur ein heimlicher. Viele denken nämlich noch immer, dass fettige Öle die Poren verstopfen und unreine Haut verursachen. Tatsache ist, sie signalisieren den hyperaktiven Talgdrüsen, dass genug Hautfett vorhanden ist und diese fahren die Produktion sogar herunter. Was Gesichtsöle sonst noch können: Sie wirken wie eine Frischekur, können ideal mit der herkömmlichen Pflege kombiniert werden und ziehen rasch ein. Im Winter perfekt gegen supertrockene Haut: Erst Tagescrème auftragen und dann Gesichtsöl. Bitte nicht andersrum, da Öl durch die Crème in die Haut eindringen kann, aber Öl einen Film auf der Haut bildet, den eine Creme nicht durchdringen kann. Tipp: Make-up-Artists mischen Öl auch gerne mit Foundation, um den Teint strahlender und transparenter wirken zu lassen.
 
Haaröle
Auch hier ist die weitverbreitete Meinung, dass Öle das Haar beschweren und nur etwas für trockene oder gelockte Mähnen sind. Irrtum! Moderne Produkte sind die perfekte Allround-Pflege für jeden Haartyp. Die enthaltenen Fettsäuren schützen das Haar vor äußeren Einflüssen. Und keine Angst vor einem „strähnigen Ergebnis“: Das Haar nimmt sich einfach, was es braucht, der Rest der modernen Haaröle „verdampft“ einfach. Tipp: Pflegende Öle können Sie auch unmittelbar vor dem Waschen der Haare anwenden.
 
Nagelöle
Gerade wer sich die Nägel oft lackiert, braucht eine Extraportion Pflege. Denn: Nagellackentferner entziehen Haut und Nägeln viel Fett und Feuchtigkeit. Eine Öl-Kur einmal wöchentlich ist da eine echte Wohltat und stärkt die Nägel. Tipp: Viele Produkte gibt es auch in Stiftform. Da diese einfacher und punktgenauer angewendet werden können, verwendet man sie im Alltag auch öfter.

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