Gefahr aus der Drogerie
Warum Sie auf Produkte mit Mikroperlen verzichten sollten

Mikroperlen versprechen uns auf diversen Beauty-Verpackungen einen strahlenden Teint. Doch die winzigen Plastikpartikel sind gefährlicher als Sie vielleicht denken.

Sie befinden sich in zahlreichen Kosmetikartikeln wie Peelings und Duschgels – Mikroperlen oder auch Microbeads sollen unsere Haut streichelzart und besonders sauber machen. Doch für die Umwelt sind sie eine riesige Sauerei.

  • Frau mit Peelingmaske

    Foto: Getty Images

    Kosmetikprodukte mit Mikro-Perlen wie Peelings schaden nachweislich der Umwelt.

Gefährlich für den Menschen

Das Gefährliche: Die kleinen Plastikpartikel mit einer Größe von unter fünf Millimetern reichern sich im Abwasser an und gelangen so in Seen, Flüsse und Ozeane. Dort dringen sie in die Nahrungskette ein, weil sie von Meerestieren und Fischen gefressen werden. Das ist nicht nur für die Tiere gefährlich, die daran sterben können, sondern auch für den Menschen. Schließlich landen die Fische mit den giftigen Plastikteilchen wieder bei uns auf den Tellern.

Der „Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland“ (BUND) warnt schon vor längerem vor den Partikeln, die in der Kosmetikindustrie als Schleifmittel, Filmbildner oder Füllstoff verwendet werden.

Verbot der Mikroperlen

Nun haben sechs US-Staaten ein Gesetz verabschiedet, das die Verwendung von Mikroperlen bis zum Juli 2017 verbieten soll. In Deutschland wird auch über ein Verbot diskutiert, allerdings befinden sich die schädlichen Mikro-Perlen bis dahin weiter in zahlreichen Kosmetikartikeln.

Um sich selbst und die Umwelt zu schützen, sollte man Produkte mit Microbeads besser im Regal stehen lassen und auf natürliche Granulate wie Salz oder Walnusssplitter setzen. Hier kann man sich eine Übersicht herunterladen, die Produkte auflistet, die die gefährlichen Mikroperlen noch enthalten. Und hier, welche Produkte man bedenkenlos benutzen kann.

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