Kim Kardashian muss schon nachfärben
Blond – die schwierigste Haarfarbe der Welt

Nur fünf Tage nach dem Blondfärben sitzt Kim Kardashian (34) schon wieder beim Friseur. Kein Wunder: Für die Ex-Schwarzhaarige bedeutet so ein falscher Blondschopf einen Haufen Arbeit – und die aggressive Bleiche bekanntermaßen einen Härtetest für die Haarstruktur. STYLEBOOK.de weiß vom Experten, worauf bei dieser Extrem-Veränderung zu achten ist.

  • Kim Kardashian

    Foto: Instagram / kimkardashian

    „Es ist nicht leicht, für eine Platinum-Blondine“, schreibt Kim Kardashian unter ihr jüngstes Selfie. Gerade einmal vier Tage nach dem Blondfärben benötigt ihre Mähne die erste Auffrischung. Ihren Friseur Frederic Mennetrier wird sie künftig regelmäßig sehen

Stolz postete Kim Kardashian ein Selfie aus dem Behandlungsstuhl von Friseur Frederic Mennetrier, der ihrer frisch gefärbten, blonden Mähne am Montag eine erste Auffrischung verpasst. Ja, die Trash-Queen steht voll zu ihrer (wenn auch polarisierenden) neuen Haarfarbe, die sich als ziemlich betreuungsintensiv erweist.

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Von Schwarz auf Blond – eine krasse Veränderung, bei der laut dem Berliner Friseur Michael Manthei einiges zu beachten ist. Seine fünf Tipps:

1. Niemals selbst färben!
Nicht grundlos raten Experten von einem Farbwechsel um mehr als vier Nuancen ab. „Beim Bleichen werden sämtliche Pigmente aus der Struktur gekratzt“, erklärt Manthei. Abgesehen davon, dass das Haar bei dieser Prozedur extrem leidet, könne dabei auch ein ungewollter Orange-Ton zurückbleiben – ein Zwischenschritt auf dem Weg von Schwarz zu Blond. Und damit ist der sparsame DIY-Färber sicherlich nicht zufrieden.

2. Einen Experten suchen
Manthei selbst würde für einen Eingriff, wie Kim Kardashian ihn gerade hinter sich hat, einen kompletten Tag einplanen. Der Grund: Wer falsch, aggressiv oder zu schnell vorgeht, erziele kein einheitliches Farbbild und laufe im schlimmsten Fall Gefahr, dass das Haar bricht. Da müsse ein Profi ans Werk. „Je nach Haarbeschaffenheit empfiehlt er vielleicht eine schrittweise Färbung über einen Zeitraum von fünf Wochen. Dafür benötigt man zwar Geduld, das Haar kann sich zwischendurch aber erholen.“

3. Den richtigen Zeitraum wählen
Apropos Erholung: Manthei empfiehlt Schwarzhaarigen, ihren blonden Ambitionen – wenn überhaupt – im Sommer nachzugehen, den Eingriff bestenfalls mit einem sechswöchigen Südsee-Urlaub zu verbinden. „Die Sonne arbeitet einem zu, bleicht das Haar nach“, so der Experte. Je weniger mit aggressiver Färbemitteln gearbeitet werden muss, umso besser.

4. Geld sparen
So viel steht fest: Ihre Entscheidung, von Schwarz auf Blond zu gehen, ist mit den Kosten für den Färbetermin längst nicht abgegolten. „Wenn man sich weit von seinem Naturton wegbewegt, kommt der Ansatz schneller nach“, erklärt Manthei, „Sie müssen also ständig zum Nachfärben“. Generell gelte es, jetzt regelmäßig zum Friseur zu gehen. „Im Salon gibt es auch intensive Pflegemethoden, die das strapazierte Haar dringend nötig hat.“ Der Experte rät insbesondere zu einer Keratin-Behandlung. „Keratin, der natürliche Grundstoff der Haarstruktur, wurde bei der Bleiche zerstört. Mit dieser Methode kann er wieder aufgebaut werden.“

5. Viel und richtig pflegen
Mit einem müssten sich Ex-Schwarzhaarige abfinden: Nach dem Blondfärben ist das Haar nicht mehr dasselbe, versichert Manthei. „Die Struktur ist komplett zerstört, die Haare sind trockener, rauer, fühlen sich fast wie Plastik an.“ Um zu retten, was zu retten ist, muss es jetzt nach jeder Wäsche eine Pflegespülung sein, mindestens einmal pro Woche eine Haar-Kur. Auch Arganöl hilft zwischendurch, die Schuppenschicht bestmöglich zu glätten. Für die Wahl des Pflege-Produktes hat Manthei einen Tipp: „Unbedingt ein Violett-Shampoo benutzen, sonst wird das blonde Haare auf lange Sicht gelbstichig.“ 


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