Pflege, Styling, Irrtümer
von Stephanie Neubert
Fünf Gründe, warum Ihr Haar schlapp macht

Ihre Mähne hängt nach dem Föhnen sofort wieder müde herunter? Ihre Ansätze sind schon morgens platt? Dann gehören Sie wie Miranda Kerr (30) und Kate Bosworth (30) zu dem Drittel aller Frauen, die feines Haar haben. Kein Grund zum Verzweifeln: STYLEBOOK verrät die besten Tricks für mehr Schwung und Volumen.

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    Foto: PR

    Pflege für feines Haar

    „Phytocidre“ von Phyto: Essig-Spülung, ca. 12 Euro // „Cleansing Oil Shampoo“ von Shu Uemura: tiefenreinigendes Shampoo, ca. 44 Euro // „True Volume Repair & Shine Treatment” von Shan Rahimkhan: Kur für feines Haar, ca. 36 Euro // „Volumising Conditioner“ von Aesop: Spülung für mehr Fülle, ca. 20 Euro // „Elvital Volume Collagen Shampoo“ von L'Oréal Paris: aufpolsterndes Shampoo, im Set mit der Spülung ca. 6 Euro // „Trockenshampoo“ von Klorane, ca. 9 Euro

Zunächst sollten Sie wissen: Feines Haar bedeutet nicht, dass Sie automatisch weniger Haare auf dem Kopf haben. Dünnes Haar hat — wie der Name schon sagt — nur ein Fünftel des Durchmessers von kräftigem Haar. Deswegen ist es oft kraftloser und empfindlicher.

Und davon sind nicht nur wir Normalos betroffen. Auch Hollywood-Stars können ein Lied davon singen. Als wir kürzlich Miranda Kerr beim Shoppen in New York entdeckt haben, waren wir überrascht: Ihre Haare hingen schlapp herunter, von Fülle und Schwung keine Spur. Sehr beruhigend, das selbst ein Top-Model nicht von Natur aus mit einer gesunden vollen Mähne gesegnet ist und nachhelfen muss.

Hier die fünf häufigsten Pflege- und Styling-Fehler – und wie Sie sie vermeiden:

1. Volumen-Killer Nummer eins: zu viel und zu reichhaltige Pflege.
Leichte Volumenshampoos reinigen effektiv, ohne die Haare zu überpflegen. Und, spülen Sie  ihre Mähne mit reichlich Wasser. Shampoo- und Pflegerückstände lassen es sonst schnell strähnig aussehen. Achten Sie auch bei Conditioner und Kuren darauf, dass sie speziell für feines Haar gedacht sind und wenden Sie diese Extrapflege nur dort an, wo sie benötigt wird: in den Längen und Spitzen. Ansonsten macht Ihr Ansatzvolumen sofort wieder schlapp.

2. Vermeiden Sie fetthaltige Stylingprodukte wie Haarwachs oder Pomaden.
Sie lassen dünnes Haar schnell strähnig wirken und beschweren es unnötig. Legen Sie sich stattdessen ein Haarspray für mehr Fülle zu. Aber nebeln Sie die fertige Frisur nicht komplett ein, das beschwert die Haare und sie hängen sich schnell wieder aus. Besser: Einzelne Partien etwas anheben und von unten in die Ansätze sprühen. Der ultimative Trick, der oft backstage bei Fashion-Shows angewendet wird: Trockenshampoo. Die pudrige Konsistenz saugt Feuchtigkeit und Fett auf, mattiert die Ansätze und gibt nicht mehr ganz so frischem Haar neues Volumen.

3. Haare gewöhnen sich an vieles, auch an den Scheitel.
Irgendwann machen Haare an dieser Stelle schlapp. Sorgen Sie für Abwechslung auf dem Kopf und versetzen sie den Scheitel ab und an. Schon durch einen Zentimeter richten sich die Haarwurzeln wieder auf. Auch Booster-Produkte und Volumen-Schaumfestiger wirken wie Bodybuilder auf die Ansätze. Sie arbeiten meist mit verschiedenen Polymeren, die sich um die einzelnen Haare legen und beim Trocknen ein feines Netz bilden – und so Volumen geben.

4. Wer seine feinen Haare gar nicht oder falsch föhnt, wird schnell ein schlappes Wunder erleben.
Am besten föhnen Sie nasses Haar immer erst kurz an. Nie zu heiß, dann bricht es! Dann einzelne Haarpartien mit einer Skelett- oder über eine Rundbürste senkrecht nach oben ziehen und von unten trocken pusten. 

5. Blondes Haar ist meist dünner als dunkles und wirkt somit automatisch nicht so voll.
Mit hellen Strähnchen können Blondinen wie Kate Bosworth ihrem Haar nachhaltig mehr Fülle geben, Brünette durch eine Coloration mit warmen Reflexen. Denn beim Färben wird die Schuppenschicht leicht aufgeraut, was die Haare zusätzlich voluminöser erscheinen lässt.

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