Trend aus San Francisco: Cannabis-Yoga

Foto: Getty Images

Fitness-Trend? Jetzt kommt Cannabis-Yoga
von Laura Pomer
Erst kiffen, dann trainieren

Um den entspannenden Effekt einer Yoga-Sitzung zu verstärken, wird in einem amerikanischen Studio vor den Übungen erst mal ein Joint geraucht.

In den meisten deutschen Yoga-Studios gibt es zu Kursbeginn eine Tasse Chai-Tee. Bei „Merchants of Reality“ in San Francisco setzt man auf ein effektiveres Mittel zur Entspannung: Cannabis.

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„Zur Bildung inneren Friedens“
Die ersten 15 Minuten im Yoga-Kurs von Dee Dussault gehören der „Smoke-Session“. Heißt: Es wird gekifft. Alle, die sich jetzt schon mit ihrer Yogamatte gen Westen aufmachen wollten – es gibt einen Haken. Damit alles legal bleibt, ist das gemeinsame Rauchen bei Kerzenschein und beruhigenden Klängen nur jenen erlaubt, denen der Cannabis-Konsum ärztlich verordnet wurde. Alle anderen dürften aber gerne stoned im Studio erscheinen, so Dussault. Danach dehne, strecke und entspanne es sich viel leichter glaubt die Yoga-Lehrerin, die auch Beziehungs- und Sex-Coach ist.

Ein erprobtes Konzept
Sie sei die erste Westliche, die „Cannabis-erweiterte“ Kurse anbietet, schreibt Dussault auf ihrer Website. Seit 2009 habe sich das Konzept in Toronto bewährt, nun dürfen auch ihre Yogis in San Francisco mit erweiterten Pupillen die Sonne grüßen. Wer Kiffen nicht so gut findet, kann bei ihr aber auch andere Formen von Privat- und Gruppensitzungen buchen, z. B. Nackt-Yoga.

„Ob mit oder ohne Klamotten, Cannabis-verstärkt oder nicht“, verspricht die Trainerin, „meine Kurse versprechen tripartige Entspannung, Schmerzlinderung, eine sinnliche Erfahrung und einen Zustand inneren Friedens.“ Ommmmmm!
 


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