Die Trendfrisur 2013: Der Bob von Karlie Kloss, Margherita Missoni und Jessica Stam

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Trend-Frisur 2013: Der BOB
Wie geht's, wem steht's?

Lange Haare: out! Kurze Haare: out! In? Die goldene Mitte. Unsere Trendfrisur für das Jahr 2013 heißt Bob und nicht nur wir lieben ihn – die Stars auch. STYLEBOOK verrät, wem der Look steht und wie er geht.

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    Alle lieben Bob!

    Dieser Haarschnitt ist wandelbar und steht deshalb jedem. Auf die Feinheiten kommt es an! Hat man ein eher schmales Gesicht und dünnes Haar wie Topmodel Anja Rubik, könnte die stufige Version des Bobs das Richtige sein

Dürfen wir vorstellen: Bob. Die neue Trendfrisur surft in diesen Tagen auf der Mittelwelle zwischen Kinn und Schlüsselbein. Dort haben sich jedenfalls die Haarlängen der jüngsten Neuzugänge im Bob-Club eingependelt: zum Beispiel von Topmodel Karlie Kloss (20) und Mode-Erbin Margherita Missoni (30).
 
Überhaupt scheint die vorsichtige Long-Version die ursprünglich kurze Bob-Länge überholt zu haben. Einst in den Zwanziger Jahren durch Vertreterinnen wie die Stummfilmschauspielerin Louise Brooks (1906-1985) bekannt geworden, wurde die damals Bubikopf genannte Frisur zum Sinnbild für die „neue Frau“ nach dem Ersten Weltkrieg: motorisiert, berufstätig, selbstbewusst.
 
In den 1960er-Jahren verschaffte Vidal Sassoon (1928-2012) der geometrischen Frisur ein Revival. Inzwischen trägt man zwar nicht mehr die ganz strenge Variante, mit seiner Devise behielt der britische Starfrisör aber bis heute Recht: Ein Bob sollte ohne großen Aufwand sitzen! Die Voraussetzung dafür ist zunächst ein wirklich guter Schnitt – also lieber nicht selbst die Schere anlegen, sondern unbedingt in einen Friseurbesuch investieren. Der Haarprofi ermittelt auch gleich die passende Länge zur Gesichtsform.
 
Wem steht’s?
Eine Bob-Frisur steht erst einmal jedem. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass rundere Gesichter lieber auf eine längere Version setzen sollten, statt auf den ratzekurzen Garçon-Schnitt bis zur Wangenmitte, um den Kopf nicht zu kompakt erscheinen zu lassen. Bei sehr ovalen Gesichtern sollte der Bob dagegen nicht zu lang sein. In beiden Fällen können Stufen à la Anja Rubik (29) oder eine fransige Pony-Partie wie bei Karlie Kloss für einen optischen Ausgleich sorgen. Ob dünnes, dickes, widerspenstiges oder krauses Haar – auch hierauf sollte der Friseur Rücksicht nehmen und notfalls ausdünnen, anschneiden oder glätten.
 
Wie geht’s?
Vorsicht! Diese Frisur ist nichts für Langschläfer und Morgenmuffel. Zwar lässt sich die angesagte Mittellänge notfalls mit einem Zopfgummi bändigen. Aber das ist ja nicht der Sinn der Sache. Deshalb sollte man darauf gefasst sein, morgens mehr Zeit in „Waschen, Föhnen, Legen“ zu investieren. Gerade bei der schulter- bis schlüsselbeinlangen Variante besteht die Gefahr, dass sich die Spitzen nach außen drehen. Lösung: Das Haar entweder über eine flache Paddle-Brush, oder – für mehr Volumen – über eine große Rundbürste ziehen und glattföhnen, am Haaransatz beginnend. Eine Mini-Dosis Glanzspray fixiert die Frisur, ohne sie betonartig wirken zu lassen, ein Pflegefluid für die aufliegenden Spitzen beugt Spliss vor. Mehr sollte nicht nötig sein, denn zu viele Pflege- und Styling-Produkte beschweren das Haar und nehmen der Frisur die neue Lockerheit.
 
Der Test à la Vidal Sassoon: Er rief seinen Kundinnen nach dem Styling zu: „Shake it, Baby!“ Fällt die Frisur schön und natürlich – perfekt! Alle anderen müssen leider zum Nachschneiden. Die schönsten Bobs: in der Bildergalerie!

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