Gesünder bräunen
Was wir von Italienerinnen lernen können

Italienerinnen sind immer gleichmäßig braun, Sonnenbrand bekommen sie anscheinend von Natur aus nicht und auch nach einem langen, heißen Tag am Meer wirken sie so frisch, wie gerade aus der Kur entlassen. Ihr Geheimnis: schlaue Verhaltensregeln am Strand.

Wer schon einmal Badeurlaub in Italien gemacht hat, weiß wovon wir sprechen: Die Frauen hier sind IMMER knackig braun und scheinen ohnehin eine andere Strandroutine zu pflegen, als wir. Und die ist viel gesünder!

  • Michelle Hunziker

    Foto: Splash News

    Ok, Michelle Hunziker ist gebürtige Schweizerin. Allerdings lebt und liebt sie den italienischen Lifestyle wie keine andere, ist zum zweiten Mal mit einem Italiener verheiratet und verbringt seit vielen Jahren ihre Sommerferien in Forte dei Marmi am Ligurischen Meer. Sie kennt also die ungeschriebenen Strandgesetze einer Italienerin (wenn sie sie nicht sogar selbst aufgestellt hat)

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1. Vorbräunen
Eine Italienerin mit käsiger Haut am Strand? Gibt es nicht! Zugegeben: Von Natur aus haben Südländerinnen einen dunkleren Teint. Hinzu kommt aber, dass die meisten Italienerinnen ihre Haut schon vor dem Sommer an die Sonne gewöhnt haben. Ein paar über die Frühlingsmonate verteilte Stunden auf dem Balkon oder im Garten reichen, um die Haut auf die Sonne und den ersten großen Auftritt im Bikini vorzubereiten.

2. Mittagssonne meiden
Es ist auffällig: Kaum schlägt es in Italien 12 Uhr, ist der Strand wie leer gefegt. Hier packt man nämlich seine Strandtasche zusammen, wenn die Sonne am höchsten steht, und begibt sich zu Tisch und Siesta – im Schatten. Dadurch ist die Haut den gefährlichen UV-Strahlen zur kritischen Mittagszeit nicht ausgesetzt. Die Italienerinnen verbringen die stressige, heißeste Zeit des Tages fernab des Strandes, um nach drei Uhr nachmittags entspannt zurückzukommen.

3. Im Schatten liegen
Generell verbringen Italienerinnen den Großteil sonnenreicher Tage unterm Sonnenschirm und bestätigen damit eine Behauptung, die viele von uns bislang als Vernunft-Mär abgetan haben: Im Schatten wird man nämlich tatsächlich genauso braun. Zwar etwas langsamer, dafür aber nachhaltiger und besonders gleichmäßig. Im Schatten kommen Lichtstrahlen gestreut an, dadurch ist der Anteil an schädlicher ultravioletter Strahlung (UV-Strahlen) deutlich reduziert. Heißt: ein geringeres Risiko auf Sonnenbrand.

  • Italienerinnen am Strand

    Foto: Getty Images

    Im Schatten hält man heiße Strandtage viel besser aus – und wird trotzdem braun!

4. Gesicht gut einschmieren
Italienerinnen sind meist im Gesicht nicht ganz so braun wie am restlichen Körper. Das tut ihrem sommerlichen Aussehen keinen Abbruch, verhindert aber vorzeitige Hautalterung im Gesicht. Sich dort gründlich einzureiben ist wichtig, um die Haut vor dem Austrocknen und Knitterfältchen zu bewahren. Nicht zuletzt, da Sonnenstrahlen die Entstehung freier Radikale begünstigen.

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5. Die Haare pflegen
Sonnenstrahlen, Salz- oder Chlorwasser – das alles ist nicht nur für die Haut strapziös. In der Strandtasche einer Italienerin findet sich daher neben Sonnencreme und Co. meist auch ein Leave-In-Conditioner. Nach dem Baden spült sie das Haar kurz unter der Stranddusche mit klarem Wasser ab und trägt etwas von der Pflege auf. So lässt es sich viel besser durchkämmen und wirkt nach dem Strandtag, geschweige denn nach mehreren Wochen Sommerurlaub, weniger angegriffen und stumpf.

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6. Strandsport
Ob um die Kids zu bespaßen oder den Strandaufenthalt für sich selbst etwas aktiver zu gestalten – Italienerinnen würden NIEMALS den ganzen Tag auf der faulen Haut liegen. Beachball-Schläger oder ein Volleyball gehören daher unbedingt in die Badetasche; auch gehen Italienerinnen gerne mal am Strand spazieren. Bewegung ist ja grundsätzlich empfehlenswert. Zudem wird man so von allen Seiten schön braun und muss sich auf der Liege nicht jede halbe Stunde daran erinnern, nun wieder die Position ändern zu müssen, um die Vorder- bzw. Rückseite zu bräunen.

  • Michelle Hunziker

    Foto: splash news

    Knackbody dank Strandspiele: Michelle Hunziker

7. Bikinihöschen wechseln
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass Italienerinnen oft unterschiedlich farbige Bikinihöschen und -Tops tragen? Das liegt daran, dass sie das nassgewordene Unterteil sofort nach dem Baden gegen ein trockenes austauschen. Wer das nicht tut, riskiert schneller mal eine Blasenentzündung, da das nasse Höschen auf der Haut den Unterleib auskühlt. So wird das Immunsystem geschwächt und Bakterien haben leichtes Spiel. Dass der Mix-and-Match-Look meistens richtig gut aussieht, ist ein praktischer Nebeneffekt. 

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