Worauf blasse Beachgirls jetzt achten müssen
von Laura Pomer
Beauty-Tipps für den Strandurlaub im Winter

Über die Weihnachtsfeiertage ergreifen viele die Flucht in die Wärme und buchen einen Urlaub im Süden. Aber Vorsicht: Die Haut ist auf Strandurlaub jetzt nicht optimal vorbereitet. STYLEBOOK.de verrät Ihnen, worauf Sie beim Sommerurlaub im Winter achten müssen.

Mit einer Reise in die Sonne tun Sie sich UND Ihrer Haut einen Gefallen: Die Wärme sorgt nicht nur für gute Stimmung und einen Extraschub Vitamin D, sie stimuliert auch die Schweiß- und Talgdrüsen und sorgt so für einen Feuchtigkeits-Boost. Eine Wohltat für Ihre Haut, die durch Kälte und Heizungsluft zuhause unangenehm ausgetrocknet ist. Aber Vorsicht: Wer sich den Sonnenstrahlen unachtsam aussetzt, hat am Ende das Nachsehen!

  • Foto: Splash News

    Eincremen ist das A und O beim Strandurlaub, besonders wenn Sie diesen im Winter machen. Dann ist Ihre blasse Haut noch empfindlicher



5 Dinge, die Sie beim Strandurlaub im Winter beachten müssen:

1. Vorbereitung auf die Sonne
Bestes Mittel um die Anpassungsfähigkeit auf die kommende Hitze zu erhöhen – und ohnehin eine beliebte Winter-Beschäftigung: regelmäßige Besuche in der Sauna. Um die Haut auf die plötzlichen UV-Strahlen vorzubereiten, raten Hautärzte besonders hellhäutigen Menschen und solchen, die sehr lange nicht in der Sonne waren, zur Einnahme Astaxanthinhaltiger Kapseln, mit der Sie bereits vor Reiseantritt beginnen können. In der Apotheke werden Sie über Carotinoid und seine starke antioxidante, entzündungshemmende Wirkung informiert, die einen Sonnenbrand im Vorfeld vermeiden soll. Aber Achtung: Der UV-Filter von innen ersetzt nicht die Sonnencreme!

2. Sonnencreme gehört ins Handgepäck
Sich erst Stunden nach der Ankunft am Urlaubsort einzureiben, wäre fahrlässig. Schon wenige Minuten unter der prallen Sonne können reichen, damit die Haut verbrennt. Sind sie Typ 1, also sehr hell, beträgt Ihre Eigenschutzzeit rund zehn Minuten. Sind Sie Typ 2 – wie die meisten Mitteleuropäer – 20 Minuten und so weiter. Auf www.uv-check.de können Sie Ihren Typ bestimmen und Ihre Eigenschutzzeit ausrechnen lassen. Neue, intelligente Accessoires, wie Armbänder mit Sonnensensor warnen Sie außerdem, wann Sie aus der Sonne gehen sollten. Sie fahren sicher, wenn Sie besonders sonnenexponierte Stellen wie Nase, Ohren und Schultern bereits im Flugzeug einreiben. Ebenfalls ins Handgepäck gehört eine Sonnenbrille. Was viele nicht wissen: Die UV-Strahlen können in den Augen bleibende Schäden verursachen.

3. Richtige Kosmetik einpacken
Auch unsere Haare benötigen Schutz, sonst bleichen Sonnenlicht und UV-Strahlen sie aus, machen sie trocken und spröde. Zudem entziehen Chlor-, Salzwasser und Wind dem Haar Feuchtigkeit – und das gerade jetzt, da es durch die trockene Heizungsluft im heimischen Winter ohnehin schon gelitten hat. Wichtig: ein UV-Schutz-Spray mit dem Sie das Haar vor jedem Sonnenbad und auch zwischendurch behandeln sollten. Danach ein schonendes Pflege-Shampoo benutzen. Achtung: Der empfindlichen Kopfhaut genügen diese Maßnahmen nicht! Setzen Sie in der prallen Sonne unbedingt eine Kopfbedeckung auf, um Verbrennungen zu vermeiden.

4. Sonnenteint aus der Tube
Winterblass in die Sonne? Muss nicht sein! Wer sich nicht käsig zeigen will, kann sich vorab mit Selbstbräuner blitzschnell etwas Sonnenteint herbeischummeln. Wichtig: Härchen an Beinen entfernen, sonst wirds fleckig. Das am besten am Abend vor dem Auftragen erledigen. Und: Selbstbräuner gibt es meistens in einer leichten und einer intensiven Tönung. Im Zweifelsfall immer zur helleren Variante greifen und lieber nachcremen.

5. Was Sie besser zuhause lassen sollten
Ja, Fruchtsäure-haltige Cremes sind gut bei unreiner, fleckiger Haut – und sollen am besten im Winter verwendet werden. Allerdings nicht, wenn Sie jetzt einen Strandurlaub planen. Wendet man zu viel davon an, könnte die Bräune könnte fleckig werden, außerdem ist die Haut wesentlich empfindlicher gegenüber schädlichen UV-Strahlen. Auch Parfüms und parfümierte Kosmetik bleiben besser zu Hause, insbesondere solche auf Alkoholbasis: Beim Kontakt mit der Sonne können unschöne Pigmentstörungen oder sogar Allergien entstehen.

6. Halten Sie sich zurück
Endlich angekommen wollen Sie sich am liebsten direkt in die Wellen stürzen und das volle Programm genießen: Wasserski, vor dem Abendessen noch eine Runde den Strand entlang joggen und dann ab ins Nachtleben. Aber Vorsicht: Für den Organismus ist die plötzliche Hitze eine extreme Umstellung. Wenn Sie ihn überfordern, leidet der Kreislauf und Sie fühlen sich die nächsten Tage schlapp. Lassen Sie es zu Beginn Ihres Urlaubs also besser ruhig angehen und akklimatisieren Sie sich. So haben Sie am Ende viel mehr davon.

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