McQueens Welt  ist eine Scheibe

Seltsamer Frisuren-Trend bei der Londoner Fashion Week
McQueens Welt ist eine Scheibe

Ist es ein Donut? Ist es ein Fladenbrot? Nein, es ist die Frisur bei der McQ by Alexander McQueen Show am Montag in London. Eine zugegebenermaßen interessante Stylingwahl für eine interessante Kollektion.

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    Foto: Getty Images

    Diese schräge Frisur-Kreation konnte man bei der McQ-Kollektionspräsentation bei der Londoner Fashion Week erspähen

Von weitem sah es aus, als würden die Models bei der McQ-Show (die Zweitlinie von Alexander McQueen) etwas auf dem Kopf balancieren – eventuell eine Hilfe für den geraderen Gang. Doch bei näherem Hinsehen entpuppte sich die Zierde auf dem Oberstübchen als riesige Dutt-artige Frisur.

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Schaut man etwas länger hin, beginnt man sich an die eigenwillige Rundum-Tolle zu gewöhnen, ja sie scheint sogar mit den gezeigten Looks zu harmonieren.

Denn die Schnitte erinnern teilweise an Ballroben der 50er Jahre, sind spitzenverziert, in der Taille schmal und mit Tüll unterfütterten Röcken auf ihre typisch weibliche Silhouette getrimmt – das Haarstyling hält die Schultern frei und verleiht dem Look klassische Eleganz. Der unkonventionelle Stil verhindert ein Abrutschen ins Tantige.

Fazit: Dem Laufsteg-Debut der McQueen-Zweitlinie hat Designerin Sarah Burton einen besonderen Twist verpasst – Nicht nur mit den Frisuren, sondern auch mit der Inszenierung und der vorbildlich herbstlichen Garderobe. Denn Models samt Kreationen in Petrol, Jägergrün und warmen Rot- und Blautönen bahnten sich ihren Weg durch leuchtend gelbes Laub. Toll!

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