Selbstzweifel: Victoria Beckham findet ihren Hintern zu flach

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Beckham findet ihren Po zu flach, Rihanna mag ihre Beine nicht...
von Thomas Helbing
Ganz schön unzufrieden!

Ich bin zu dick, zu dünn, zu flachbrüstig usw. – wir alle zweifeln ständig an unserem Körper. Keine Bange! Auch die, die wir für perfekt und makellos halten, sind nicht immer mit sich selbst zufrieden. Alles im Lot also?

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    Zu grosse Nase

    Audrey Hepburn (†63) fand sich selbst nicht schön. Das verriet jetzt ihr Sohn Luca Dotti (43) im Interview mit der „Vanity Fair“. Luca Dotti: „Sie fand ihre Nase und Füße zu groß, dachte auch, sie sei viel zu dünn und habe zu wenig Brust. Sie schaute mal in den Spiegel und sagte: 'Ich verstehe nicht, warum die Leute mich hübsch finden.'" Wir schon!

Kaum zu glauben aber wahr: Victoria Beckham ist mit ihrem Aussehen nicht ganz glücklich. Ihr Po sei ihr zu flach, berichtet eine Freundin dem Magazin „Closer“: „In Kleidung findet sie es noch okay, aber sie sagte, sie fände es großartig, etwas mehr Kurven in diesem einen Bereich zu haben.“ Was sich Vic wünscht? Den Hintern von Model Gisele Bündchen. Den soll sie als „perfekt“ befunden haben.

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Die hat Sorgen, werden sicher viele denken. Aber mal Hand aufs Herz, auch Victoria und andere Promis sind nur Menschen und genau wie wir mit einem inneren Nörgler ausgestattet.

Das beste Rezept, damit uns unser ganz persönlicher Skeptiker nicht in den Wahnsinn treibt: 1. Üben Sie Kritik an Ihrer Selbstkritik – wahrscheinlich sehen nur Sie Ihren vermeintlichen Makel. Oder ist Ihnen der flache Po der Beckham jemals ins Auge gesprungen? Eben! 2. Bieten Sie Ihrem Selbstzweifel die Stirn, um ihn zu zerstreuen.

Victoria Beckham zum Beispiel hat sich jetzt ein spezielles Knack-Po-Workout verordnet. Auch mit Polstereinlagen in den Hosen soll sie sich die perfekten Rundungen bereits herbeigezaubert haben. Bravo!

„Wer nicht an sich selbst zweifelt, weiß nichts über sich selbst.“

Psychologe Hans-Jürgen Wirth

Die Hamburger Psychologin Svenja Hofert geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie riet in einem Interview einmal dazu, mit seinen Schwächen zu spielen oder gar zu kokettieren. Heißt: Setzen Sie Ihren zu stramm empfundenen Po ruhig in Szene. Im Zweifel also für den Zweifel!

Entwarnung kommt auch von Psychologe Hans-Jürgen Wirth. In der „Badischen Zeitung“ bekennt der Professor für Psychoanalyse: „Wer nicht an sich selbst zweifelt, weiß nichts über sich selbst.“

Wir können uns also alle entspannen. Ein gesunder Zweifel ist eher positiv als das Gegenteil. Und ganz ehrlich: Irgendwas ist ja immer verkehrt – wäre ja sonst auch unmenschlich!

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