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7 Tipps zum Schlank-bleiben
von Laura Pomer
Winterspeck? Nicht mit uns!

Die kalten Monate sind auch die Zeit der deftigen Speisen. Ehe man sich versieht, stehen die Feiertage vor der Tür und mit ihnen zünftige Braten, fettige Saucen und Kalorienbomben aus der Zuckerbäckerei. Die setzen sich gnadenlos an den Hüften fest – es sei denn, Sie beherzigen unsere sieben Tipps.

  • Schlemmen, ohne aus der Form zu geraten

    Foto: Getty Images

    Schlemmen mit Freunden ist erlaubt – aber mit Bedacht!

Winterzeit schützt vor Sportlichkeit nicht, findet Personal-Trainerin Micha Østergaard (27): „Wer sich leckere Sachen gönnen möchte, ohne zuzulegen, muss auch fleißig sein.“ Mit anderen Worten: Sie dürfen die Schlemmer-Monate November und Dezember genießen, vorausgesetzt, Sie halten sich an diese sieben Vorsätze:

1. Kochen Sie selbst
Auch wenn es an den Feiertagen etwas zünftiger zugeht – wie mächtig die Bratensauce und wie süß die Plätzchen werden, können Sie selbst bestimmen. Nehmen Sie etwa Halbfettsahne statt Doppelrahmstufe – und wer beim Backen ein Drittel des angegebenen Zuckers weglässt, hat schon eine Menge Kalorien eingespart. Tipp für zwischendurch: Schieben Sie auch in den Wintermonaten mal eine Salat-Mahlzeit ein. „Je öfter Sie gesund essen, desto mehr Spielraum bleibt für Braten und Co., wenn es soweit ist“, erklärt Østergaard.

2. Trinken Sie in Maßen
Nichts wärmt so schön auf wie ein heißer Glühwein. Aber Vorsicht: Jedes Tässchen schlägt mit stolzen 230 Kalorien zu Buche. Und auch ein einziges Glas Rotwein hat im Schnitt 170 Kalorien. Sparen Sie am besten generell am Alkohol: Der lockert ja auch die Hemmungen, was das Essen anbetrifft. Beim Wasser hingegen könne man gar nicht zu tief ins Glas schauen, sagt die Fitness-Trainerin. „Viel Wasser zu trinken sättigt zwischen den Mahlzeiten und ist gesund.“

3. Naschen Sie mit Bedacht
Ein Zimtstern hier, ein Vanillekipferl da – beim Naschen hat man schnell die Kalorien einer vollwertigen Mahlzeit zusammen. Zum Glück ist der Winter aber auch die Saison der Zitrusfrüchte. Greifen Sie zwischen Plätzchen und Co. öfter mal zu Mandarinen und Apfelsinen: Die haben pro Stück gerade einmal 50 Kalorien, sollen laut einer Studie der kanadischen University of Western Ontario aber sogar die Verbrennung von überschüssigem Fett im Körper ankurbeln und stillen fürs Erste den Appetit auf Süßes.

4. Sparen Sie an den Beilagen
Wer zum festlichen Abendessen Suppe, Gänsebraten und Dessert bekommt, kann beim Hauptgang getrost mit den Beilagen geizen. Denn so viel steht fest: Satt werden Sie bei der Menüfolge auch ohne Kartoffeln oder Knödel. Und wenn Sie doch noch Platz haben für etwas an der Seite, wählen Sie stattdessen lieber etwas gedünstetes Gemüse.

5. Bewegen Sie sich
Auch wenn es in den meisten Büros gegen Ende des Jahres hektischer wird: „Drei Trainingseinheiten pro Woche sollten drin sein“, findet die Fitness-Expertin. Und auch darüber hinaus sollten Sie ausreichend Bewegung in den Alltag integrieren. Østergaards Tipp: „Immer die Treppen nehmen! Das geht schnell und liefert ein kleines Mini-Workout zwischendurch.“ Legen Sie außerdem möglichst viele Strecken zu Fuß zurück – beispielsweise den Weg zu einem üppigen Abendessen. Sind Sie 20 Minuten hin und 20 Minuten zurückgelaufen, haben Sie bereits die Kalorien für die Vorspeise verbrannt.

6. Starten Sie gesund in den Tag
Greifen Sie am Morgen zum Vollkornbrot statt zum Brötchen: Das liefert nicht nur gesunde Ballaststoffe, sondern sorgt außerdem für einen ausgeglichenen Insulinspiegel. Weißbrot lässt den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen. Die Folge: Fällt dieser dann wieder rapide ab, kommt es zu Heißhungerattacken – besonders fatal, wenn überall weihnachtliche Schlemmereien angeboten werden. Deshalb auch morgens lieber ein Frühstücksei oder etwas Käse zum Brot essen, statt zuckerhaltiger Marmeladen. Und spicken Sie Ihren Morgenkaffee doch mal mit Kardamom oder trinken Sie einen Ingwertee, am besten mit einer Chilischote: Diese Gewürze regen die Magen-Darmtätigkeit und den gesamten Stoffwechsel an.

7. Setzen Sie sich Grenzen
Windbeutel und Glühwein ODER ein Snack am Wurststand? Fitness-Profi Østergaard empfiehlt, sich zwischen einer süßen oder deftigen Sünde zu entscheiden. „Dann halten sich die Kalorien in überschaubaren Grenzen.“ Etwas Disziplin empfiehlt sich auch für die vielen Dinner-Einladungen im Winter. Scheuen Sie sich also nicht, die Gastgeber um eine kleine Portion zu bitten und lehnen Sie einen Nachschlag dankend ab: Völlerei ist nicht nötig, um zu beweisen, dass es Ihnen gut geschmeckt hat. Wenn Sie nicht eingeladen sind, können Sie das Abendessen bei Gelegenheit auch mal ganz ausfallen lassen. So fühlen Sie sich am nächsten Tag gleich viel besser und haben dann auch wieder einen gesunden Appetit.


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