STYLEBOOK testet
von Susanna Riethmüller
Antitranspirant von Yerka

In unserer Rubrik „Beauty-Check“ testet die STYLEBOOK-Redaktion neue Produkte. Was können sie? Versprechen sie vielleicht zu viel? Lohnt sich der Kauf? Teil 7: Das Antitranspirant von Yerka.

Produkt: Das Antitranspirant von Yerka.

Was verspricht das Produkt? Das duftneutrale Deodorant soll unerwünschte Transpiration stoppen – aber ohne die natürliche Transpiration des Körpers zu beeinflussen. Heißt im Klartext: kein Schwitzen mehr, also nie wieder unangenehme Schweißflecken unter den Achseln oder peinliche Geruchsentwicklung.

Inhaltsstoffe: Aluminium-Chlorid, Citronensäure, Glycerin

Empfohlene Anwendung: Abends die Achselhöhlen vor dem Schlafengehen mit einem mit Yerka getränkten Wattebausch bestreichen. Morgens mit klarem Wasser abwaschen. Danach ist kein weiteres Deo mehr nötig. Anfangs soll man Yerka drei- bis viermal wöchentlich benutzen. Später genügt ein- bis zwei Mal die Woche. Nach der Anwendung kann es einige Minuten lang stark brennen – bei empfindlicher Haut kann Yerka deshalb mit Wasser verdünnt werden.

Preis: ab 9 Euro Euro.

Das sagt Testerin Susanna Riethmüller von STYLEBOOK: Das klappt! Ich benutze das Antitranspirant von Yerka seit etwa einem Jahr – und hatte seitdem nie wieder Schweißflecken, die Achsel bleibt trocken, selbst beim Sport. Auch müffeln gehört der Vergangenheit an. Ich habe das Deo anfangs mehrmals die Woche benutzt. Mittlerweile reicht alle sechs Wochen! Vor dem Schlafengehen kommt für mich nicht in Frage. Es brennt so stark, dass ich nicht einschlafen kann. Ich trage es auf, lasse es einwirken – und spüle das Deo schon nach etwa 30 Minuten wieder ab. Danach beruhige ich mein Haut mit Babypuder.

Das sagt der Experte: „Das Deo enthält keine Duftstoffe, das ist schon mal gut, Glycerin wirkt pflegend“, so Dr. Reinhard Mrotzek, Dermatologe. „Aluminium-Verbindungen in Deos sind zwar in Verruf geraten, eindeutige Studien, dass sie tatsächlich Brustkrebs auslösen, gibt es nicht.“ Das Bundesinstitut für Risikobewertung sieht diese zwar kritisch, verbietet sie aber nicht. Dr. Mrotzek empfiehlt daher, Deos mit Aluminium-Verbindungen nicht täglich zu benutzen, „auf keinen Fall auf frisch rasierten Achseln“. Dr. Reinhard Mrotzek: „Deos mit Aluminium-Verbindungen sind derzeit die einzige konventionelle Methode gegen starkes Schwitzen, die wirklich funktioniert. Alternativen sind lediglich medizinische, oft schmerzhafte Eingriffe.“

Fazit: Das Deo wirkt! Aber: Mit Bedacht anwenden, auf keinen Fall zu häufig.


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