Winterzeit ist Hautpflege-Zeit
SOS-Tipps gegen trockene Hände

Bei kalten Temperaturen und trockener Heizungsluft brauchen unsere Hände vor allem eines: Feuchtigkeit. STYLEBOOK.de verrät die fünf besten Tipps für babyzarte Hände – auch im Winter.

Unsere Hände haben es gerade nicht leicht: Stickige Heizungsluft drinnen, Kälte draußen plus häufiges Händewaschen setzen ihnen enorm zu. Denn sinken die Außentemperaturen unter acht Grad, bilden die Talgdrüsen weniger Fett. Mit der Zeit wird der natürliche Schutzbarriere immer durchlässiger, der Stoffwechsel funktioniert nur noch auf Sparflamme. Zusätzlich entziehen die geringe Luftfeuchtigkeit bei Kälte und die staubtrockene Luft in überheizten Räumen der Haut enorm viel Feuchtigkeit.

Die Folge: Die Haut wird trockener und rauer. Im schlimmsten Fall entstehen kleine Kälterisse. Und dabei besitzen die Hände sowieso wenig Talgdrüsen und kaum Fettgewebe, vor allem an den Handrücken. Deswegen brauchen die Hände im Winter extra viel Aufmerksamkeit.

  • Handcreme-Tipps

    Foto: Getty Images

    Brrr! Während der Fashion Week in New York war es ganz schön kalt. Hoffentlich hat sich diese handschuhlose Fashionista zumindest die Hände gut eingecremt!

Hier unsere fünf Tipps gegen wintergestresste Hände:

1. Auf spezielle Handpflege setzen
Das A und O, um die Hände geschmeidig zu halten: Nach jedem Waschen eincremen. Verwenden Sie dafür immer eine intensive Handcreme, die neben Feuchtigkeitsspendern wie Urea vor allem rückfettende Wirkstoffe wie Jojoba-, Arganöl oder Sheabutter enthält. Panthenol und Kamille wirken beruhigend. Absolutes No-Go: Bodylotion benutzen. Diese kann die Hände einfach nicht ausreichend schützen und zieht häufig nicht schnell genug ein.

2. Hände waschen, aber auf die sanfte Tour
Häufiges Händewaschen ist wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Allerdings weichen heißes Wasser und Seife die äußere Schutzhülle auf und schaden dem Säureschutzmantel der Haut. Waschen Sie Ihre Hände deswegen nur mit lauwarmem Wasser und milden, pH-neutralen Seifen. Danach die Hände immer gut abtrocknen, denn Handcreme lässt sich nur auf trockener Haut lückenlos verteilen.

3. An Frostschutz denken
Wussten Sie, dass 20 Prozent unserer Körperwärme über die Hände verloren geht? Deswegen sind Handschuhe in der kalten Jahreszeit so wichtig. Ideal sind Materialien, die Atmung zulassen und Feuchtigkeit wie Schweiß nach außen lassen. Es lohnt sich, in Modelle aus echter Wolle wie zum Beispiel Schurwolle zu investieren, weil die im Gegensatz zu Baumwolle viel besser warm hält.

4. Ein Repair-Programm starten
Ihre Hände sind trotz Eincremen immer noch spröde? Dann brauchen Sie ein SOS-Pflegeprogramm. Massieren Sie abends vor dem Schlafengehen eine reichhaltige Creme oder ein Handserum in die Haut ein und ziehen Sie dünne Baumwollhandschuhe darüber. Wenn Sie davor ein Peeling machen, ist Ihre Haut optimal auf den Pflege-Kick vorbereitet und kann die Wirkstoffe besonders gut aufnehmen. Auch ein selbstzubereitetes Handbad aus Olivenöl oder Mandelöl wirkt Wunder. Es macht nicht nur die Haut super weich, sondern beugt brüchigen Nägeln und einem rissigen Nagelbett vor. Bei kalten Händen ist eine Fingermassage hilfreich, die die Durchblutung anregt.

5. Hausarbeit vermeiden
Auch wenn es ungewohnt ist, aber beim Abwaschen sollten Sie immer Gummihandschuhe tragen. Denn sonst quellen Nägel und die obere Hautschicht auf – und der Säureschutzmantel der Haut geht verloren. Übrigens: Männerhaut ist dicker und damit robuster. Außerdem sind die Talgdrüsen durch den höheren Testosteronspiegel aktiver, weswegen die Haut nicht so stark zur Austrocknung neigt. Sie haben also ab jetzt immer einen Grund, das Tellerspülen Ihrem Freund zu überlassen.

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