Hilfe, Pickel-Alarm bei Lily Allen!
8 Fakten zum Thema Erwachsenen-Akne

Über 30 und es sprießen immer noch Pickel? Nicht nur pubertierende Teenager quälen sich mit unreiner Haut, auch Frauen im Erwachsenenalter. Und selbst Stars wie Sängerin Lily Allen (30) kämpfen regelmäßig mit Pickelfrust. STYLEBOOK.de klärt auf, woher die Pickel kommen und was Sie dagegen tun können.

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    Foto: Splash News

    Pickelfrust bei Sängerin Lily Allen! Akne-Grund ist unter anderem ihr schlechte Essgewohnheit, sie isst für ihr Leben gerne Fast Food und Eiscreme. Auch andere Stars haben mit fiesen Pickelproblemen zu kämpfen...

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Es ist der Albtraum jeder Frau: In einem Alter, in dem man sich bereits mit dem Thema Anti-Age auseinandersetzt und Unreinheiten nur fiese Erinnerungen an die Teenie-Zeit sind, sprießen plötzlich wieder Pickel. Auch Pop-Star Lily Allen kennt das Akne-Problem. Am Montag postete die Sängerin ein fieses-Pickelbild von sich auf Instagram und kommentierte frustriert: „Wie fair ist es, dass ich mit 30 noch Akne bekomme? #1WeltProbleme“

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How is it fair that I get acne at 30 ? #1stworldproblems .

Ein von Lily Allen (@lilyallen) gepostetes Foto am

Doch wie bekommt man Ü30-Pickel und Unreinheiten in den Griff? Die wichtigsten Fakten & Tipps, wie Sie Ihre Haut wieder pickelfrei bekommen:

1. Wer bekommt Akne im Erwachsenenalter?

„Im Unterschied zur Akne im Jugendalter, der Acne Vulgaris, erscheint die Spätakne, Acne Tarda, erst bei Erwachsenen im Alter zwischen 25 und 45“, weiß Dr. Heronimus, Dermatologe im Vivantes Klinikum in Berlin. Oft hatten die Betroffenen – meist Frauen – schon in ihrer Jugend Akne. Besonders fies: Spätakne kann aber auch ganz plötzlich bei jemandem auftreten, der zuvor noch nie Hautprobleme hatte.

2. Was passiert bei Akne mit der Haut?

Zur Erklärung: Akne ist eine Hautkrankheit, bei der die Talgproduktion zunimmt und sich die Talgdrüsen entzünden. Hinzu kommt eine gesteigerte Bildung von Hornmaterial, welches die Talgdrüsen dann verstopft. Im aufgestauten Talg finden dann auch Bakterien einen perfekten Nährboden – und schon ist sie da, die typische Entzündung, die Akne mit Pickeln, Mitessern, Pusteln und Knoten.

3. Was sind die Ursachen?

Meistens gibt es nicht nur einen, sondern gleich mehrere Auslöser für Akne im Erwachsenenalter: hormonelle Veränderungen wie das Absetzen der Pille oder eine Schwangerschaft, Medikamenteneinnahme, Bakterien oder genetische Veranlagung zu öliger Haut sind häufige Ursachen. Wenn viele Ihrer Familienmitglieder unter Akne leiden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es auch Sie trifft.

„Aber auch der Lebensstil beeinflusst die Haut. Dr. Heronimus: „Ungesunde Ernährung, vor allem Fast Food und Milchprodukte, Rauchen und Alkohol können die Krankheit auslösen.“ Aber auch Umweltgifte wie Autoabgase und falsche Kosmetik wie zu fettige Gesichtscremes können ebenfalls zu schlechter Haut führen, da sie die Poren verstopfen und so Irritationen hervorrufen.

Bei erwachsenen Aknepatientinnen wird auch oft eine stressbedingte Überproduktion von Talg beobachtet. Wer beruflich oder privat unter Dauerfeuer steht, wie zum Beispiel Lilly Allen, schüttet vermehrt Adrenalin, Kortison und das männliche Geschlechtshormon Testosteron aus – Feinde des reinen Teints. Ein Überschuss an Testosteron bringt den weiblichen Zyklus nämlich aus der Balance, deswegen treten Hautunreinheiten bei Frauen bevorzugt auch zyklusabhängig auf.

4. Wie wird Akne behandelt?

Regel Nummer eins: Bloß keine Unreinheiten selber ausdrücken! Dadurch können weitere Bakterien in die Haut gelangen und die Akne flammt regelrecht auf. Stattdessen sollten Betroffene in jedem Fall einen Dermatologen aufsuchen. Denn: Die Behandlung ist je nach Schweregrad und Hautbeschaffenheit sehr komplex und immer individuell. Manchmal reicht eine antibakterielle Creme aus, um die übermäßige Produktion der Talgdrüsen zu reduzieren. In schwereren Fällen kommen Antibiotika, Vitamin-A-Säure, Hormonpräparate oder Lichttherapien zum Einsatz. Regelmäßige Besuche bei der Kosmetikerin lohnen sich ebenfalls – nur eine Expertin kann Mitesser fachgerecht und tiefenwirksam entfernen.

5. Welche Pflege darf man verwenden?

Viele vermuten, Akne sei eine Folge von Unsauberkeit und greifen zu scharfen Reinigungsmitteln wie Seife, alkoholischen Gesichtswässern und Peelings. Dadurch wird der Säuregehalt der Haut reduziert, der wie ein Schutzschild gegen Bakterien wirkt. Dr. Heronimus rät: „Verwenden Sie milde, hautneutrale und seifenfreie Produkte, die die Haut nicht reizen. Ganz wichtig im Kampf gegen Akne ist aber, dass sowohl Pflege als auch Make-up nicht komedogen sind, also keine neuen Mitesser erzeugen.“

Finger weg von reichhaltigen Cremes! Die Tagespflege sollte möglichst öl- und fettfrei sein, um die Poren nicht erneut zu verstopfen. Falten und Akne? Davor fürchten sich die meisten Frauen. Aber keine Angst, zahlreiche Firmen bieten Akne-Pflegeprodukte mit Anti-Aging-Wirkung an.

6. Was kann man in Sachen Ernährung tun?

Wer Akne besonders in Verbindung mit Stress beobachtet, sollte über einen generellen Lebenswandel nachdenken. Heißt: keine Zigaretten, kein Alkohol und regelmäßige Auszeiten in den Alltag integrieren. Dr. Heronimus rät auch zu einer Ernährungsumstellung: „Verzichten Sie auf Milchprodukte, da sie die Krankheit nachweislich verschlimmern. Streichen Sie außerdem tierische Fette, zuckerreiche Soft Drinks und Fast Food von Ihrem Speiseplan. Ich empfehle viel Obst, Gemüse sowie Vollkornprodukte und viel Wasser und ungesüßte Tees.“

7. Muss man jetzt besonders auf Hygiene achten?

Experten raten, die Dinge, mit denen das Gesicht in Berührung kommt, regelmäßig zu reinigen – dazu gehören Handtücher, Make-up-Pinsel und Schwämmchen. Und vermeiden Sie es, sich mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen.

8. Wie lange dauert es, bis meine Pickel verschwinden?

Im Allgemeinen ist im Kampf gegen Spätakne leider Durchhaltevermögen angesagt. Die Behandlungen brauchen häufig einen längeren Zeitraum, bis sie wirken.

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