Was steckt hinter dem Make-up-Trick „Baking“?
von Tatjana Kaa
Nein, hier werden Sie nicht gebacken!

Vergesst „Contouring“ oder „Strobing“! Jetzt „backen“ wir uns den perfekten Teint. Die neue Beauty-Technik „Baking“ garantiert ein tadelloses Make-up. STYLEBOOK.de verrät, wie's funktioniert.

Eigentlich schwört Kim Kardashian West (34) auf „Contouring“ – eine Schminktechnik, bei der bestimmte Gesichtspartien betont und durch helle und dunkle Konturen herausgearbeitet werden. Doch nun hat Kim einen neuen Trend für sich entdeckt: „Baking“. Gemeinsam mit ihrem Visagist Mario Dedivanovic wird Kim am 25. Juli ein Tutorial zum Thema geben und kündigt das schon mal auf Instagram an.


Ein Teint wie frisch gebacken
Anders als der Name vermuten lässt, hat der „Baking“-Trend weder etwas mit Backpulver noch mit Küchen-Akrobatik zu tun. Der Name ist allerdings vom Backprozess inspiriert. Beim „Baking“ geht es darum, durch Körperwärme ein natürliches und langanhaltendes Make-up zu kreieren. Die Reaktion von Concealer und Haut findet durch die natürliche Körperwärme statt. Das Make-up „verschmilzt“ binnen zehn Minuten mit der Haut. Statt „Baking“ wird auch der Begriff „Cooking“ (Kochen) für diese Schminktechnik benutzt. Seinen Ursprung hat das „Baking“ übrigens in der Dragqueen-Szene. Transvestiten setzen diese spezielle Schminktechnik seit Jahren ein, um das Make-up noch makelloser aussehen zu lassen.


So funktioniert's:
Um einen möglichst perfekten Teint zu kreieren, lässt man den großflächig unter den Augen und wahlweise auch am Kinn aufgetragenen Concealer mindestens zehn Minuten einwirken, ohne diesen mit einem Schwämmchen zu verteilen. Um den Effekt zu verstärken, verteilt man über seinen Concealer großflächig helles, loses Puder. Das kann übrigens auch entlang der Wangenknochen und auf der Nase verteilt werden. Auch das Puder sollte mindestens fünf Minuten mit der Haut reagieren, bevor es mit einem Schwamm verwischt wird.

  • heidi hamoud

    Foto: Instagram/ Heidi Hamoud

    Bei Instagram zeigt Natale Ali ihren „Baking“-Look, den ihr Make-up-Artist Heidi Hamoud geschminkt hat

Durch die vergleichsweise lange Einwirkzeit verbinden sich Haut und Make-up beim anschließenden Verreiben. Der Teint wirkt ebenmäßig und hält sogar Hitze-Temperaturen stand, ohne sich unschön in den Fältchen rund um das Auge abzusetzen. Auch die Verläufe im Gesicht sind verglichen mit der „Contouring“-Methode weicher und fallen weniger auf. 

Wie man sich ein perfektes Make-up „backt“, zeigt die australische Make-up-Küntlerin Heidi Hamoud in ihren „YouTube“-Tutorials: 

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