Achtung vor zuviel Sonne!
Wie pflegt man Tattoos richtig?

Ob Student, Anwalt oder Hollywood-Star – fast alle haben mittlerweile mindestens ein Tattoo. Damit Ihrer Tätowierung ein langes Leben bevorsteht, verraten wir Ihnen die wichtigsten Pflege-Tipps. Denn gerade im Sommer sind diese wichtig!

Vom internationalen roten Teppich sind tätowierte Schultern, Dekolletés und Rückenausschnitte schon lange nicht mehr wegzudenken. Und selbst der Hochadel schmückt sich mit der einstigen „Schmuddelbemalung“. So zeigte Prinzessin Sofia von Schweden (31) auf ihrer Hochzeit im Juni 2015 voller stolz ihr Nacken-Tattoo.

  • Sofia von Schweden

    Foto: Getty Images

    Sofia von Schweden trägt nicht nur Krönchen, sonder auch Tattoo. Und auf beides ist die hübsche Prinzessin sehr stolz!

Auch in Deutschland sind laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mehr als sechs Millionen Menschen tätowiert, Tendenz steigend. Von ihnen wünscht sich wohl jeder, dass das Kunstwerk möglichst lange hält – am liebsten so schön bleibt wie am allerersten Tag!

  • Anna Wilken

    Foto: Getty Images

    Gibt es eigentlich noch tattoofreie Models? Was heute völlig normal ist, wäre vor zwanzig Jahren noch ein absolutes No-Go bei Models gewesen. Auch Ex-GNTM-Kandidatin Anna Wilken (18) hat sich stechen lassen und nicht nur einmal

STYLEBOOK.de hat bei einem Experten nachgefragt: Morgan Acas, Gründer des französischen Kosmetik-Labels Derm-Ink, das sich auf tätowierte Haut spezialisiert hat.

Hier seine wichtigsten Tipps, damit Tattoos möglichst lange schön bleiben:

1. Gut abheilen lassen
In den ersten beiden Wochen nach dem Stechen herrschen strenge Hygieneregeln – schließlich ist eine frische Tätowierung als oberflächliche Hautwunde zu betrachten. Die Stelle muss jetzt mehrmals mit einem milden Reinigungsmittel gesäubert und vorsichtig abgetupft werden, übermäßigen Kontakt mit Wasser gilt es vorerst zu vermeiden. Vor allem direkte Sonneneinstrahlung ist nun streng tabu, warnt Acas, „und die Kruste bitte unbedingt unberührt lassen!“

2. Richtig pflegen
Während der Abheilungsphase muss die frisch tätowierte Stelle drei- bis viermal am Tag mit einer geeigneten Pflege eingerieben werden, die auf pH-Wert der Haut und die verwendete Tinte abgestimmt ist. Und auch später ist tägliche Feuchtigkeit extrem wichtig, weiß Acas. So entwickelte seine Firma Derma-Ink eine nicht fettende Pflegeserie, die der Haut erlaubt zu atmen und schnell einzieht, angepasst an die jeweiligen Hautbedürfnisse während der unterschiedlichen Lebensphasen des Tattoos. Mehr Informationen zum Produktsortiment finden Sie hier.

3. Vor der Sonne schützen
Wie der Experte erklärt, ist die Sonne der größte Feind von Tattoos: „Sie lässt die Farbpigmente verblassen.“ Das kann soweit gehen, dass einzelne Linien komplett ausgelöscht sind, „in jedem Fall aber lässt die Farbintensität sichtbar nach.“ In stark UV-belasteten Ländern wie Australien würde Acas sein Tattoo höchstens unter Kleidung dem Tageslicht aussetzen. Für den Alltag unter der europäischen Sonne rät er zu einer Sonnencreme mit LSF 30, „Strandaufenthalte und Sonnenbäder erfordern LSF 50.“

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