Frisuren-Gau bei Michelle Obama
5 Profi-Tipps für die perfekte Verlockung

First Lady Michelle Obama (51) erschien am Samstag zu einem offiziellen Dinner im Weißen Haus mit ungewohnt-wilder Lockenpracht – nicht ihr gelungenster Look, wollen wir gerne anmerken. STYLEBOOK.de verrät, wie Frau es besser macht.

  • 1/7

    Foto: Getty Images

    First Lady Michelle Obama beim Korrespondenten-Dinner im Weißen Haus: mit schimmerndem Kleid von Designer Zac Posen und wildem Lockenkopf. Wir haben gleich mehrere Argumente gegen ihre neue Frisur ... Bitte weiterklicken!

Wie finden Sie die neue Lockenpracht von Michelle Obama?

  • Steht ihr ausgezeichnet! 112
  • Gefällt mir gar nicht! 81

Beim alljährlichen Korrespondenten-Dinner im Weißen Haus geht es für gewöhnlich etwas entspannter zu. So riss Präsident Barack Obama (53) ausgelassen Scherze über die Republikaner, Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton (67) und sich selbst. Gattin Michelle Obama trug dem illustren Anlass entsprechend ein ärmelfreies Glitzerkleid von Zac Posen, himbeerfarbenen Lippenstift – und das Haar mädchenhaft gelockt. Normalerweise kennen wir die First Lady als Trägerin ordentlicher Fönfrisuren.

Anzeige

Ein ungewohnter Look – und nicht unbedingt einer, den wir der Frau des US-Präsidenten empfohlen hätten. „Bei der Frisur geht es ja auch darum, welche Botschaft die Trägerin vermitteln will“, bestätigt Enrico Farkas, Geschäftsführer und Miteigentümer des Berliner Friseursalons Farkas & Manthei. Im Interview mit STYLEBOOK.de erklärt er, worauf beim Locken-Styling zu achten ist.

► Eine Aussage treffen
Grundsätzlich könnten Locken jedem stehen; bloß die Aussage, die man mit der Frisur treffen will, sei entscheidend. So hatte Michelle Obamas quirlige Aufmachung am Samstagabend mehr etwas von „Disco-Queen“ als Amerikas First Lady – „Stärke und Seriosität demonstriert sie so nicht.“ Farkas will Frau Obama ihre natürliche Haarstruktur keinesfalls streitig machen, würde ihr jedoch größer definierte Locken empfehlen wollen, wenn nicht gar eine leichte, elegante Hollywood-Welle.

Gesichtsform berücksichtigen
Wenn auch Sie beim Anblick von Michelle Obamas neuer Frisur dachten, die Haare seien einen Tick zu kurz, liegen Sie nicht ganz falsch. „Je länger das Haar, desto mehr hängt es sich aus“, erklärt Farkas. Heißt: Ein paar Zentimeter mehr könnten der Mähne der First Lady die Fülle nehmen. Gerade bei breiteren Gesichtern empfiehlt der Profi etwas längeres Haar – „damit das Ganze nicht so quadratisch aussieht.“

► Der Natur nachhelfen
„Als Afroamerikanerin hat Michelle Obama viel Bewegung im Haar,“ weiß Farkas. Dass Locken sie ganz gut kleiden, ist daher naturgegeben – mit ein paar Handgriffen lässt sich eine Naturkrause aber auch offiziellen Anlässen anpassen. Klämmerchen und Haarspiralen sind bewährte Hilfsmittel, die Mähne zu bändigen. „Speziell für Hochsteckfrisuren sind Locken ideal geeignet.“

Tipps für feines Haar
Für Frauen ohne Naturwelle, die den Traum von Locken fast schon aufgegeben haben, hat Farkas gute Nachrichten: „Es gibt tolle Produkte, die mehr Haaroberflächenspannung ‘rausholen, wie Schaumfestiger oder Haarspray.“ Beim Styling am besten mit den Fingern arbeiten, die Haare aufkneten und „bitte nicht kämmen.“ Langhaarige, bei denen Locken einfach nicht halten wollen, sollten den Schritt zum Friseur wagen. „Der Profi weiß, an welchen Stellen die Schwere genommen werden muss, damit das Haar mehr springt.“

► Tipps für sehr kräftiges Haar
Bei südländischen Typen kommt es eher mal vor, dass das Haar sich zu sehr lockt. Damit es trotzdem noch schön und definiert aussieht, empfiehlt Farkas glättende Produkte wie Cremes oder Haaröle. „Am besten ein wenig Arganöl einarbeiten und die Haare lufttrocknen lassen“, so der Tipp des Experten. So kann die Lockenpracht sich ein wenig aushängen, wirkt natürlich und nicht wie ein explodierter Wollknäuel.[Link auf http://shop.stylebook.de/schaumfestiger]

Locken-Pflegeprodukte gibt es auch im STYLEBOOK-Shop!

Kommentare


Blogs