Hillary Clinton hört auf: Rückblick auf ein haariges Politikerleben

Bye, Bye Hillary Rückblick auf ein haariges Politikerleben

Hillary Clinton (65) verabschiedet sich aus der Politik – zumindest vorerst. Ihre Bilanz: Vier Jahre Außenministerin der Vereinigten Staaten, acht Jahre Senatorin für den Bundesstaat New York sowie acht Jahre First Lady – und ganze Jahrzehnte Botschafterin unterschiedlichster Frisuren!

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    Foto: Getty Images

    2013

    Wer Hillary Clinton genauer betrachtet, übersieht nicht: Mehr als 20 Jahre in der Politik und zuvor Ehegattin eines US-Präsidenten gewesen zu sein – das kostet Kraft. Ihre Haare dagegen liegen perfekt – ausnahmsweise

Flotte Kurzhaarfrisur, Föhnwelle, Zopfgummidebatte! Wo auch immer die ehemalige US-Außenministerin das politische Parkett betrat, wurde an ihrer Frisur kein gutes Haar gelassen.

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Trug sie ihre blonde Pracht während der Zeit als First Lady noch stets adrett geföhnt, fehlte ihr dazu später die Muße: Mit ihrem Posten als Außenministerin wurden nicht nur ihre Reisen länger, auch ihre Haare reichten ihr plötzlich bis über die Schultern. Keine angemessene Frisur für eine Ü-60-Jährige, mäkelte so manch ambitionierte Stilkritikerin in öffentlichen Debatten. Schließlich würden Frauen in einem bestimmten Alter nur noch kurze Haare tragen, wenn sie denn seriös wirken wollen.

Vor allem aber sei es eine praktische Frisur, konterte Clinton. Bei tagelangen UNO-Konferenzen fehle ihr schlicht die Zeit zum Föhnen. Seitdem trug sie die Haare länger und platt, oft mit Pferdeschwanz. So ein Zopfgummi ist da ganz schön praktisch. Und regte die Diskussionen erneut an. Die US-Außenministerin wählte bevorzugt sogenannte Scrunchies: dicke Exemplare aus Samt, extrem angesagt – in den 80er-Jahren. Als waschechte Demokratin nahm sie auch diese Kritik an und variierte ihr Styling fortan mit Spangen und Haarreifen.

Nun muss sie es niemandem mehr recht machen. Hillary zieht sich aus der Politik zurück – vorerst. Ob sie 2016 noch einmal als Präsidentschaftskandidatin antritt? Wir lassen uns überraschen und verfolgen bis dahin, wie es weitergeht – mit oder ohne Föhn!

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