Hilft gegen Stress
5 Gründe, in der Mittagspause spazieren zu gehen

Was es heute zum Lunch gibt? Bestenfalls eine große Portion Frischluft! Unsere fünf Argumente werden auch Sie motivieren, künftig in Ihrer Mittagspause spazieren zu gehen – wetten?

Sticke Heizungsluft, ewiges Herumsitzen und viel zu viel Stress – das Büro ist alles andere als eine Wellness-Farm. Zum Glück bleibt die Mittagspause: Da können Sie nicht nur eine Kleinigkeit essen, sondern auch richtig etwas für Ihr Wohlbefinden tun. STYLEBOOK.de verrät, wieviel ein halbstündiger „Lunch Walk“ bringt.

Anzeige

1. Sie sehen besser aus
Berufstätige verbringen meist viele Stunden des Tages am Büro-Schreibtisch. Pünktlich um 13 Uhr wird das Sitzen dann in die Kantine verlagert, wo womöglich ein deftiges Schnitzel auf den Tisch kommt – ein wahrer Härtetest für die schlanke Linie! Figurfreundlicher ist da ohne Zweifel eine ausgiebige Runde um den Block: Immerhin verbrennen Sie mit einem 30-minütigen Spaziergang über 100 Kalorien! Abgesehen davon ist jede Bewegung an der frischen Luft, dank der vollen Sauerstoff-Dröhnung, eine Art Beauty-Kur für den Teint.

2. Sie sind produktiver
Wer sich mittags eine halbe Stunde lang die Beine vertritt, ist danach „deutlich motivierter und produktiver“ – das verrät Dr. Cecilie Thøgersen-Ntoumani der „New York Times“ über die Ergebnisse einer Studie, die sie mit ihrem Forscherteam an der Universität von Birmingham durchgeführt hat. Sie teilten die 56 freiwilligen Teilnehmer in zwei Gruppen auf und schickten Gruppe eins zehn Wochen lang täglich für 30 Minuten zum „Lunch Walk“. Beide Gruppen beantworteten morgens und noch einmal am Nachmittag Fragen zur ihrer Gemütsverfassung – mit frappierenden Unterschieden: Die Personen, die einen Lauf hinter sich hatten, zeigten sich durchweg optimistisch, die verbleibende Arbeit zu bewältigen. Diejenigen hingegen, die nur gesessen hatten, waren in der Mehrzahl unmotiviert und überfordert.

3. Sie sind entspannter
Von jeher lautet die allgemeine Empfehlung, um den Kopf frei zu bekommen: „Geh' eine Runde um den Block“ – und das nicht nur, weil bei stetiger Bewegung im Körper die Glückshormone Serotonin und Endorphin freigesetzt werden. Auch Dr. Cecilie Thøgersen-Ntoumani und ihr Team bestätigen: Die Lauf-Gruppe der Studie war nach dem Spaziergang weniger angespannt als Test-Gruppe zwei, zudem sogar relaxter als vor dem „Lunch Walk“.

4. Sie sind fitter
Die 56 mehrheitlich weiblichen Teilnehmer wurden zu Beginn der Studie auf ihren allgemeinen Fitness-Zustand getestet – waren körperlich sowie mental gesund, aber alle nicht in Bestform. Wie Dr. Cecilie Thøgersen-Ntoumani im Interview mit der „New York Times“ berichtet, schnitten dieselben Personen nach Ablauf des zehnwöchigen Laufprogramms in abschließenden Fitness-Tests deutlich besser ab. Ein ähnliches Ergebnis erzielte eine Studie der Harvard Universität in Boston: Wie die Wissenschaftler um Ernährungsabteilungsleiter Qibin Qi herausfanden, können selbst Menschen mit einer genetischen Veranlagung zu Übergewichtigkeit etwas für ihren Körper tun, wenn sie mehr Bewegung in ihren Alltag integrieren – und zwar nachhaltig. So soll ein halbstündiger Marsch am Tag den Körperfettanteil dauerhaft reduzieren.

5. Sie bleiben gesünder
Auch wenn es regnet, sollten sie gut angezogen kurz an die frische Luft. Die Angst vor einer Erkältung ist trotzdem unbegründet. „Gerade, wer Wind und Wetter trotzt, stärkt seine Abwehrkräfte“, erklärt Personal Trainerin und Ex-Olympiaschwimmerin Micha Østergaard gegenüber STYLEBOOK.de. Der Grund: „Man spürt die vier Jahreszeiten am eigenen Leib und härtet sich ab. Dadurch reagiert der Körper weniger empfindlich auf Temperaturveränderungen.“ Generell ist Bewegung wichtig für ein funktionierendes Immunsystem: Der Kreislauf wird angekurbelt, das Herz pumpt mehr Blut durch die Gefäße und bringt so auch die Abwehrzellen in Schwung. 

Kommentare


Blogs