Heidi Klum, Lindsay Lohan und Rita Ora: Vliesmasken für schöne Haut

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Was haben die denn da im Gesicht?
von Laura Pomer
Promis inkognito für die Schönheit

Wenn sich Stars wie Lindsay Lohan (28), Diane Kruger (38) oder Kelly Osbourne (30) weiße Papiermasken aufsetzen, mag das zunächst nach „Phanton der Oper“ aussehen, geschieht aber im Dienste der Schönheit. Was dahinter steckt – STYLEBOOK.de hat sich beim Experten über den Beauty-Trend erkundigt.

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    Foto: Instagram / ritaora

    Rita Ora

    „Das Teil soll bloß etwas bringen“, kommentiert Sängerin Rita Ora ihren Instagram-Schnappschuss. Sonst wäre der eigene Gruselanblick wohl ganz umsonst gewesen

Vliesmasken hier shoppen:

Die verrücktesten Beauty-Trends kommen bekanntermaßen aus Fernost. Dieser hier erscheint – verglichen etwa mit dem in Japan beliebten Schnecken-Facial oder dem chinesischen Gesichtsverschmälerer – zwar fast schon unspektakulär. Trotzdem: „Sheet Masks“ sehen herrlich albern aus, sind aber angeblich super-effektiv.

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Was sind „Sheet Masks“?
Promi-Damen, darunter Model Heidi Klum (41) wie auch Musikerin Rita Ora (24), schwören auf die weißen Masken aus hauchdünnem Baumwollvlies, die mit einem hochkonzentrierten Pflegeserum getränkt sind. Sie werden für etwa 20 Minuten auf das Gesicht gelegt, damit die speziellen Wirkstoffe wie Hyaluronsäure, Kollagene oder ein Co-Enyzm Q10-Komplex – intensiv einziehen können. Und weil das Ganze ohne Zweifel ziemlich gewöhnungsbedürftig aussieht, gibt es von Stars mit scheinbar Klopapier im Gesicht unzählige komische Schnappschüsse auf Instagram.

Das soll es bringen:
Wer zuletzt lacht, sind angeblich die Anwenderinnen: „Sheet Masks“ werden unzählige verschönernde Eigenschaften nachgesagt. Die Stoff-Aufleger sollen der Haut – je nach gewünschtem Pflegeeffekt und Ausrichtung der getränkten Wirkstoffe – einen Mega-Frischekick verpassen oder die Feuchtigkeitsdepots wieder auffüllen, wodurch feine Linien und Fältchen reduziert werden. Müdigkeitszeichen wie Augenringe oder ein fahler Teint verschwinden angeblich.

Das sagt der Experte:
STYLEBOOK.de wandte sich an den Dermatologen Dr. med Timm Golüke, in dessen Münchner Praxis ab und zu mit den dünnen Vliesmasken gearbeitet wird – allerdings nur als zusätzliche Feuchtigkeitspflege zum eigentlichen Treatment. „Beispielsweise nach einer Dermabrasion ist die Haut empfänglicher und nimmt die Wirkstoffe gut auf“, erklärt der Experte. Entsprechend kann es schon einen positiven Effekt bringen, wenn die Kosmetikerin nach einem gründlichen Facial zur „Sheet Mask“ greift – wenn auch einen geringfügigen. Die klassische Pflege, sprich: gründliche Reinigung, regelmäßige Peelings und Masken mit reichhaltigen Seren, ersetze das Läppchen nicht.

Frische Kick To-go
Eher als praktischen Take-Away-Auffrischer, im Flugzeug etwa, hält Golüke die Sheets für sinnvoll. „Die Masken kommen durch die Flüssigkeitskontrollen am Gate und bieten sich gerade auf einem Langstreckenflug als Express-Feuchtigkeitskur an, da die Luft im Flieger extrem trocken ist. Aber, ganz wichtig: Das Gesicht vor der Anwendung reinigen!“ Die praktischen Tücher nach einem stressigen Tag auf ungewaschene Haut zu legen, würde wie eine Art Brutzelle für Unreinheiten funktionieren.

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