Was Sie jetzt beachten müssen!
von Stephanie Neubert
10 Beauty-Tipps für den Herbst

Wenn einem draußen der Wind um die Ohren pfeift, muss man nicht nur die Strickpullis und Mäntel aus dem Schrank holen – sondern auch die Haut- und Haarpflege auf Herbst umstellen. STYLEBOOK verrät Ihnen die besten Beauty-Tipps für die kältere Jahreszeit.

  • Beauty Booster für den Herbst

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    Foto: Imaxtree, PR

    Hallo Herbst

    Die Haut muss sogar noch früher auf Winterzeit umgestellt werden, als unsere Uhren! Im Herbst gehört reichhaltige Pflege in den Beauty-Schrank. Für unsere Produkt-Tipps: bitte weiterklicken…

Warum unsere Haut in der Übergangsjahreszeit besondere Aufmerksamkeit braucht? Einerseits muss sie sich noch vom Sommer regenerieren – andererseits wird sie jetzt durch wechselnde Temperaturen zwischen Kälte und warmer Heizungsluft, Regen und Wind besonders beansprucht. Und dann gilt es noch, sich auf den Winter mit extremer Kälte vorzubereiten. Mit diesen Tipps machen Sie Ihre Haut schnell fit für den Herbst:

1. Reichhaltig pflegen
Sinken die Temperaturen, reagieren als erstes die Talgdrüsen. Sie produzieren den natürlichen Fettfilm, der unsere Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Je kälter es draußen ist, desto weniger Fett wird produziert. Die Folge: Die natürliche Schutzbarriere wird durchlässig, die Haut trocknet aus und kann kleine Risse bekommen. Gesichtscremes sollten daher jetzt neben feuchtigkeitsspendenden vor allem rückfettende Substanzen wie Urea, Nachtkerzenöl oder Sheabutter beinhalten. Sie unterstützen spröde Haut dabei, sich schnell zu regenerieren und stellen den Hydrolipidfilm wieder her.

2. Masken und ein Serum als Extra-Schutz
Gegen Spannungsgefühle und Trockenheitsfältchen empfehlen Dermatologen in der kalten Jahreszeit ein hochkonzentriertes Serum als Extraportion Feuchtigkeit unter der Tagescreme aufgetragen. Zusätzlich können Sie Ihre Haut zwei Mal wöchentlich mit einer reichhaltigen Maske pflegen. Lassen Sie die Textur ruhig über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann unsere Haut Wirkstoffe am besten aufnehmen. Und keine Angst, die meisten Masken ziehen rasch ein und hinterlassen keine Spuren auf Ihrem Kopfkissen.

3. Enzympeelings auftragen
Oft ist unsere Haut im Herbst blass und fahl. Um den Grauschleier loszuwerden, hilft ein Enzympeeling. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen sanfter als herkömmliche Peelings und lässt den Teint klarer wirken.

4. Vor der Sonne schützen
Denken Sie an einen ausreichenden UV-Schutz. Zwar brauchen Sie jetzt nicht mehr unbedingt LSF 50, aber auch im Herbst sollten Sie Ihre Haut gerade bei langen Spaziergängen oder Sport im Freien vor der Sonne schützen, mit mindestens LSF 15.

5. Den Körper nicht vergessen  
Die Haut an den Schienbeinen und Ellbogen leidet oft unter besonders trockener, schuppiger und juckender Haut. Der Grund: An diesen Stellen sitzen weniger Talgdrüsen. Fettreiche Cremes mit Lipiden und beruhigendem Panthenol schaffen Abhilfe und verhindern, dass die Haut rissig wird.

6. Hände dick eincremen!
Besonders empfindlich auf Kälte reagiert die Haut an den Händen. Auch sie besitzen nur wenige Talgdrüsen, sind oft in Kontakt mit der trockenen, kalten Luft und werden ständig beansprucht. Hier hilft nur eins: Nach jedem Waschen gut eincremen.

7. Lipbalm einpacken
Weil sich die Lippen nicht mit warmer Kleidung schützen lassen und ihre Haut sehr dünn ist, verdienen sie bei kälteren Temperaturen besondere Zuwendung: Ein fettreicher Lipbalm mit pflegenden Wirkstoffen wie Bienen- oder Palmwachs verhindert, dass sie rau und spröde werden.

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8. Schon beim Baden pflegen
Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu heiß und zu lange duschen oder baden. Denn dabei werden die natürlichen Lipide von der Haut gespült. Das trocknet sie aus und schwächt ihre Barrierefunktion. Rückfettende Duschlotionen oder Badeöle sorgen dafür, dass sie schön geschmeidig bleibt.

9. Haare auf Kur schicken
Auch unsere Haare brauchen jetzt ein paar extra Streicheleinheiten. Denn Heizungsluft und Kälte trocknen sie extrem aus, Wollmützen und Schals rauen die Oberfläche auf. Die Folge: Das Haar ist stumpf und glanzlos. Haarmasken sind deswegen ein Muss. Lassen Sie mindestens einmal pro Woche mindestens fünf Minuten eine Kur-Packung in Längen und Spitzen einwirken. Sie baden gerne? Perfekt! Dann lassen Sie die Kur währenddessen einziehen. Durch den warmen Wasserdampf kann die Pflege ihre Wirkung optimal entfalten.

10. Spitzenpflege
Trockene Spitzen lassen sich optimal mit Haarölen und silikonhaltigen Fluids weich und geschmeidig pflegen. Aber auch fliegende Härchen lassen sich damit optimal bändigen. Dennoch gilt: Bei starkem Spliss hilft nur noch der Gang zum Friseur.

Für alle, die auf der Suche nach den passenden Produkten sind: In unserer Bildergalerie finden Sie die besten Beauty-Booster für den Herbst.


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