Haariges Experiment von Journalistin
Was passiert, wenn man sechs Jahre kein Shampoo benutzt?

Weniger Shampoo gleich tollere Mähne? Dieser Ansicht sind mehr und mehr Menschen weltweit. Was sich sogar für US-Stars wie Amanada Seyfried (29), Kim Kardashian (34) und Co. bewährt hat, testete eine New Yorker Journalistin an sich selbst. Mit erstaunlichem Ergebnis.

Als Sarah Theeboom vor sechs Jahren zufällig einer alten Freundin begegnete, erschien ihr, was die ihr erzählte, reichlich exotisch: Ihre Bekannte benutzte kein Shampoo mehr. Deren Haare hatte Theeboom als extrem struppig und trocken in Erinnerung. Heute sah sie toll aus. Vielleicht war das Shampoo-Weglassen auch für sie die Lösung?! Das war lange, bevor die aktuelle Beauty-Bewegung „No Poo“ (kurz für „No Shampoo“) von sich reden machte.

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Theeboom wollte den Beweis
Die New Yorker Journalistin hatte selbst lange mit ihrem Haar gekämpft, wie sie im Online-Magazin „Seventeen“ erzählt: „Ich musste es täglich waschen und trotzdem war es sofort wieder fettig und schlaff“. Sie nutzte einen dreiwöchigen Thailand-Urlaub, um mit dem Selbstversuch zu beginnen. Ihr Shampoo? Ließ sie zu Hause!

In der ersten Zeit waren ihre Haare fettiger denn je, unansehnliche Schuppen inklusive. Zurück in ihrem New Yorker Alltag angekommen, versteckte sie ihre miefigen Zotteln deshalb unter einem Kopftuch.

Dann passierte „die Magie“
Sechs Wochen habe es gedauert, bis sich sich der Zustand von „eklig“ zu „so lala“ entwickelte, ihre Haare nicht mehr ganz so ölig wirkten – „dann sah ich zumindest wieder aus wie ein normaler Mensch.“

Theeboom blieb dabei, ließ weiterhin kein Shampoo an ihr Haar, dafür ab und zu Salzwasser im Rahmen kurzer Trips ans Meer. Nach weiteren sechs Wochen sei es dann endlich passiert: Ihre Skalp habe sich plötzlich normalisiert und aufgehört, übermäßig Fett zu produzieren. „So muss mein natürliches Haar gewesen sein, bevor ich damit angefangen habe, es ständig mit irgendwelchem Zeug zu manipulieren“, vermutet sie, „es war wieder seidig, leicht wellig und völlig kräuselfrei.“

Lieber „No Poo“ als Shampoo
Auch nach sechs Jahren Shampoo-Abstinenz glaubt Theeboom nicht, dass die chemischen Inhaltsstoffe in Pflegemitteln grundsätzlich schädlich sind. Für sie persönlich jedoch habe sich die Entscheidung bewährt, ihr Haar nur noch mit Wasser zu waschen und gelegentlich einen Conditioner anzuwenden. „Es fühlt sich heute viel gesünder an und sieht auch so aus“, so Theebooms Fazit. „Also, ich mag mein Haar heute lieber als früher.“


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