Haartrends 2013: Die schönsten Frühlings Frisuren vom Laufsteg

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Die neuen Frisuren-Trends
von Julia Wagner
Der Frühling wird hair-lich!

Nass-Look? Slick-Chick? Oder doch lieber klassischer Chignon? Machen Sie sich keinen Kopf über die neuen Frisuren-Trends! Wir haben auf den Laufstegen der Fashion Weeks die besten Looks für die kommende Saison für Sie eingesammelt.

  • Frisurentrends: Der neue Sideswept

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    1. Der neue Sideswept

    2012 trug schon halb Hollywood (und wir natürlich auch) den Sideswept. Jetzt kommt der Sideswept 2.0. Dabei wird das Haar über den Kopf frisiert und mit Gel fixiert. Sieht ultracool aus, wie man bei der Show von Rodarte sehen konnte

Der Undone Look
Bei Vera Wang, Chloé und Donna Karan sahen die Models so aus, als hätte der Hairstylist angefangen, ihnen die Haare hochzustecken, wäre aber nicht fertig geworden. Das täuscht. Man trägt jetzt den „Undone Updo“. Egal ob Knoten, Banane oder Pferdeschwanz, die Haare werden nur sehr locker und scheinbar nachlässig aufgesteckt. Einzelne Strähnen dürfen sogar rausfallen.

Der Sleek Chignon
Bei den Shows von Gucci oder Ralph Lauren gab es jede Menge tief im Nacken sitzende Haarknoten zu sehen. Allerdings extra glossy. Besonders cool finden wir die Variante mit strengem Mittelscheitel. Der Trick: Einfach einen straffen Dutt im Nacken stecken und mit einer Extraportion Glanzspray fixieren.
 
Der Nass-Look
Wie? Hatten die bei Prada etwa vergessen, den Models die Haare zu fönen? Nein, natürlich nicht. Wet-Gel und Wasser aus der Sprühflasche sorgten für den Nass-Look. Was uns daran gefällt? Im Frühling und Sommer kann man morgens ruhig mit feuchtem Haar das Haus Richtung Büro verlassen. Die etwas coolere Variante: Bei Rag & Bone wurden die Haare mit Wet-Gel straff aus dem Gesicht gekämmt.

Wir zählen die Tage, bis die Mützen-Saison vorbei ist. Uns reicht es nämlich. Wir wollen endlich wieder Frisuren tragen! Hier unsere Top Ten vom Laufsteg, die wir im Frühling sofort nachmachen werden...  

Der neue Side Swept
Der beliebteste Frisuren-Trend 2012 bleibt auch dieses Jahr bestehen. Allerdings in einer leicht abgeänderten Variante. Während bei Rodarte die Haare vom Ohr straff über den Kopf frisiert und mit Wet-Gel fixiert wurden, sah man bei Hervé Léger geflochtene Zöpfe, die – ähnlich wie eine Kordel – die Haare an der Seite zusammenhielten.

Zöpfe im Tribal-Look
Flechtfrisuren sind im Frühling noch immer beliebt. Jetzt wird aber nicht mehr ein großer Zopf oder Kranz geflochten, sondern einzelne Zöpfe kunstvoll über dem Kopf drapiert. Praktisch für alle, die das bisher komplizierte Einflechten trotz Haar-Tutorials nie so richtig hinbekommen haben: Lose Zöpfe schafft man locker auch so.

Der neue Pferdeschwanz

Eine unserer Lieblingsfrisuren, weil sie nicht länger als gefühlte zwei Sekunden dauert. Bei Michael Kors oder Akris sah man ausschließlich Pferdeschwänze, die tief im Nacken saßen. Die Hairstylisten nannten den Look „The New Low Pony“. Auch das Haargummi kann, ganz nach Belieben, locker oder straff sitzen und die Ohren dürfen auch mal verdeckt sein. Für einen besonders stylischen Look vorher die Haare mit dem Glätteisen in Form ziehen.  

Big Hair
Bei Louis Vuitton ging es ganz groß her in Sachen Haare. Es wurde toupiert, frisiert und mit Schleifen verziert. Die Haare wurden dabei erst stark antoupiert und dann im Nacken festgesteckt. Wichtig: Ohne gaaanz viel Haarspray hält hier gar nichts. Unser Tipp: Hochsteckfrisuren wie diese besser nicht mit frisch gewaschenem Haar ausprobieren. Sind die Haare nämlich zu glatt, hält die Frisur nicht. Besser einen Tag nach dem Waschen, dann ist die Struktur etwas „griffiger“.

Slick-Chic
Dieser Look, den wir bei Rodarte, Carolina Herrera oder Loewe gesehen haben, hat uns richtig verzaubert. Einfach, weil er so simpel zu machen ist und trotzdem große Wirkung erzielt. Dabei wird das Haar mit dem Glätteisen ganz glatt gezogen und nur in der Mitte eine große Strähne straff nach hinten gekämmt.
 
Der 80er-Punk
Ja, richtig gelesen. Die 80er sind zurück und zwar in Form von Irokesen, Vokuhilas oder dem oben beschriebenem Wet-Gel-Look. Aber, keine Angst! Es kommt nicht so schlimm wie früher. Im Gegenteil: Die bunten Irokesen bei Fendi fanden wir richtig toll, ebenso den Dynasty-Chic bei Versace. Die Vokuhilas bei Marc Jacobs sind allerdings nur was für Mutige. 

Haarbänder
Die ideale Lösung für Bad Hair Days haben wir bei Marc Jacobs und Dolce & Gabbana gesehen: Haarbänder. Sieht toll zu locker aufgestecktem Haar aus, und ist auch ganz einfach nachzumachen. Garantiert ein Favorit für die Sommermonate.

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