Warum so Orange, Donald Trump?
10 Tipps, wie Sie Bräunungspannen vermeiden

Vielleicht-Präsidentschaftskandidat Donald Trump (69) wird nicht nur wegen seiner Riesen-Klappe belächelt, sondern auch für seinen Style. Doch war bislang die Welt peinlich-berührt von dem gelb-blonden Fiffi auf seinem Kopf, springt seit Kurzem etwas anderes ins Auge: der karottenrote Teint des Republikaners. STYLEBOOK.de verrät, wie sich solche Selbstbräuner-Pannen vermeiden lassen.

Lieber Mr. Trump, falls Sie wirklich jemals zum 45. US-Präsidenten gewählt werden, sollten Sie bei öffentlichen Auftritten entweder ihren Make-up-Artisten vor die Tür setzen oder ihr Selbstbräunungsprogramm genauer unter die Lupe nehmen:

  • Donald Trump

    Foto: Getty Images

    Große Klappe, null Moral und dann auch noch ein schlechter Selbstbräuner im Gesicht. Möchte die USA wirklich diesen Mann zum nächsten Präsidenten wählen?

Solche Bräunungspatzer müssen nicht sein! Wir verraten die 10 wichtigsten Selbstbräuner-Tipps:

1. Keine Versuche vor wichtigen Events
Steht eine wichtige Veranstaltung wie eine Hochzeit oder ein Familiengeburtstag bevor, ist es ratsam, den Selbstbräuner davor einmal getestet zu haben. Grundsätzlich sollten Sie Selbstbräuner nie am Tag des Events auftragen, sondern immer ein bis zwei Tage davor, so wirkt das Ergebnis natürlicher und Sie vermeiden böse Überraschungen. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer Bräunungsdusche, denn professionelle Tannings sind garantiert gleichmäßig und sehr natürlich.

2. Die richtige Vorbereitung
Bereiten Sie Ihre Haut mit einem gründlichen Peeling auf den Bräunungsprozess vor. Denn raue, abgestorbene Hautschüppchen lassen die Bräune fleckig und unregelmäßig erscheinen. Für ein gleichmäßiges Ergebnis an den Beinen sollten vorher alle Härchen beseitigt werden. Wachsen, Epilieren und Rasieren am besten am Abend davor erledigen, damit sich die Haut über Nacht beruhigen kann. Dasselbe gilt auch für Männer mit Bart.

3. Extra-Behandlungen für trockene Stellen
Grundsätzlich gilt: Je dicker die Hornschicht, desto intensiver die Färbung. Tragen Sie auf trockene Partien wie Ellenbogen, Hände, Knie und Füße nach dem Peeling eine Bodylotion auf und lassen Sie sie gut einziehen – so wirkt das Ergebnis weniger intensiv.

4. Der richtige Farbton
Selbstbräuner gibt es meistens in einer leichten und einer intensiven Tönung. Produkte für helle Hauttypen enthalten eine niedrigere Konzentration des Bräunungswirkstoffes DHA als Produkten für dunkle Teints. Im Zweifelsfall immer zur helleren Variante greifen und lieber nachcremen. Anfängerinnen starten am besten mit gefärbten Selbstbräunern. Durch die dunkle Farbe lässt sich leichter feststellen, wo die Bräunungscreme aufgetragen wurde.

5. Zwischen Gesicht und Körper unterscheiden
Warum man für das Gesicht einen anderen Selbstbräuner als für den Körper benutzen soll? Weil Gesichtsprodukte weniger fettig sind und keine Kriechöle enthalten, die die Augen reizen können.

6. Gründlich auftragen
Einer der häufigsten Fehler im Umgang mit Selbstbräuner: Zeitmangel! Für eine nahtlose Bräune muss die Textur auf der Haut möglichst gleichmäßig verteilt werden. Und das dauert! Beginnen Sie an den Beinen, am besten mit kreisenden Bewegungen – gerade Linien lassen schneller Streifen entstehen. Achten Sie darauf, dass die Creme an Haaransatz, Brauen, Gesichtsrändern und zum Dekolleté hin gut verblendet wird, sonst entstehen unschöne Ränder. Und nach dem Auftragen die Hände gründlich waschen! Männer mit Bart verteilen nur eine kleine Menge auf der Stirn und den Wangen, damit der Teint frischer aussieht. Auf keinen Fall in den Bart einarbeiten, das sieht ganz schlimm fleckig aus.

7. Sprays für schwer erreichbare Stellen
Für Stellen, an die man mit den Händen nicht rankommt, wie Rücken oder Schultern eignen sich Bräunungssprays. Aber Vorsicht: Halten Sie ausreichend Abstand, am besten eine Armlänge. Denn sprüht man zu dicht am Körper, können punktuell Flecken entstehen.

8. Sparsam dosieren
Tragen Sie Selbstbräuner lieber mehrfach dünn als zu dick auf, das ergibt eine gleichmäßigere Bräunung. Vor dem Anziehen mindestens zehn Minuten einwirken lassen.

9. Kleine Patzer korrigieren
Wenn doch etwas schief gegangen und ein brauner Fleck entstanden ist, nehmen Sie ein Bad. Dabei quillt die Hornschicht auf und Unregelmäßigkeiten können leichter mit einem Peeling abgeschrubbt werden. Orange gefärbte Fingerkuppen, Handflächen oder Nägel in ein Zitronensaftbad tauchen.

10. Die Bräune verlängern
Um die Bräune möglichst lange zu behalten, sollte der Körper täglich mit einer Bodylotion geschmeidig gehalten werden. Den Auftrag des Selbstbräuners ein bis zwei Mal pro Woche wiederholen, denn nach zwei bis drei Tagen beginnt die langsame Abstoßung der gefärbten Hautschicht.

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