Star-Trainer David Kirsch gibt Fitness-Tipps

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STYLEBOOK trifft David Kirsch
von Laura Pomer
Fitness-Tipps vom Promi-Trainer

Dieser Mann hält ganz Hollywood fit! Sport-Guru David Kirsch (53) ist der Superstar unter den Personal-Trainern – hat aber auch für Normalsterbliche und Fitness-Faule super Tipps parat. STYLEBOOK konnte ihm ein paar Geheimnisse entlocken.

David Kirsch ist der Lieblings-Trainer von Heidi Klum (40), formt die Körper diverser Victoria’s-Secret-Engel, coacht Stars wie Naomi Campbell (43), Liv Tyler (36) oder Rachel Weisz (43). Mittlerweile gilt Kirsch als der erfolgreichste Fitness-Guru überhaupt – und einer der strengsten. STYLEBOOK traf ihn zum Interview.

SYLEBOOK: David, wir wollen fit ins neue Jahr starten. Was sind Ihre Tipps für uns?
David Kirsch:Das wichtigste ist ein klares Ziel – ob man nun abnehmen, muskulöser werden oder sich einfach gesünder fühlen will. Dafür sollte man sich einen realistischen Zeitrahmen setzen.

Den ambitionierten Plan, in vier Wochen eine Modelfigur zu haben, sollten wir besser verwerfen?
Ein toller Body ist doch nur das i-Tüpfelchen. Vielmehr sollte es darum gehen, Geist und Körper in Einklang zu bringen und zu wissen: ich fühle mich großartig, wenn mein Training absolviert ist. Diese positive Einstellung ist es, die man einem ansieht.

Aber wie schaffe ich es, mein Training zur Routine zu machen?
Ich versichere Ihnen: Wenn Sie einmal angefangen haben, werden Sie nicht mehr aufhören wollen. Schnell wird sich Ihr Körper leichter fühlen, Sie sind energiegeladener. Ihr Workout würde Ihnen fehlen. 

  • David Kirsch im STYLEBOOK-Interview

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    Seit 25 Jahren arbeitet David Kirsch bereits als Personal Trainer, hat im Laufe seiner Karriere etliche Hollywood-Stars fit gemacht. Liv Tyler (36) und Anne Hathaway (31) gehören zu seinem Kundenstamm, wie auch...




Hab ich also etwas falsch gemacht, wenn mein Training mich nicht glücklich macht? 
Ja, dann sind Sie planlos an die Sache herangegangen – der häufigste Anfängerfehler. Wer einfach drauflos trainiert, unabhängig von seinem Körpertyp, wird mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein. Menschen mit voluminösem Unterbau etwa haben beim Spinning nichts verloren: das macht die Beine bloß noch breiter. Am besten suchen Sie sich einen Coach, der Ihnen einen personalisierten Trainingsplan erstellt. Es wäre ein Fehler, sich einfach an anderen zu orientieren.

Wie an Stars zum Beispiel...
Die haben ja andere Grundvoraussetzungen. Stars stehen unter enormem Druck, immer gut auszusehen – sei es für eine Filmrolle, einen Laufsteg-Job oder weil sie im privaten Strandurlaub von Paparazzi abgelichtet werden. Mit ihrem Körper bestreiten sie ihren Lebensunterhalt, das beeinflusst natürlich die Motivation. Von meiner Seite aus ist die Herangehensweise aber gleich, bei berühmten wie „normalen“ Kunden.

Normalsterbliche können also ein Training à la David Kirsch überleben?
Auf jeden Fall. Die meisten meiner Kunden sind „normale“ Menschen mit Jobs und Kindern. Ich stelle keine Hochleistungs-Workouts zusammen, sondern Kurzprogramme, die zwischen 15 und 45 Minuten dauern. So lässt sich das Training gut in den Alltag integrieren, passt in die Mittagspause oder die Stunden vor oder nach der Arbeit.

Eine halbe Stunde täglich reicht also?
Sicher. Mehr als ein 30- bis 40-minütiges intensives Training braucht man nicht, um den Körper, die Kondition, den Geist zu fordern. Ich selbst trainiere nur eine Dreiviertelstunde am Tag.

Weil Sie bereits in Form sind?
Ja, aber auch für Anfänger ist eine halbe Stunde ein guter Richtwert, nach und nach kann man das Pensum steigern. Und nicht vergessen: Neben der Bewegung spielt vor allem die Ernährung eine große Rolle auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden. Viel hochwertiges Eiweiß, Kohlenhydrate nur in Maßen.

Was halten Sie von Heidi Klums Master-Cleanse-Programm? Bei ihrem Detox ersetzt sie kurzfristig feste Nahrung durch frische Säfte.
Ich bin Fan von Detox, empfehle auch meinen Kunden, 48 Stunden lang nur Flüssigkeit zu sich zu nehmen, grünen Tee und Wasser. Für einen kürzeren Zeitraum ist es jedem zu empfehlen, auf Essen zu verzichten, um Leber und Nieren zu reinigen und Gifte auszuschwemmen.

Stichwort Gifte: Was verbieten Sie Ihren Kunden strengstens?
Zucker ist der Teufel, er ist wirklich schlecht für den Körper. Ich wäre unter Umständen bereit, ein gelegentliches Glas Wein zu verzeihen. Ein Stück Schokoladenkuchen? Niemals! Da bin ich knallhart.




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