Die doppelte Beth: Zwischen diesen Bildern liegen 70 Kilo

Foto: Blake Morrow / The Beth Project

Beth Beard nahm 70 Kilo ab
von Laura Pomer
Die lustigsten Vorher-Nachher-Fotos der Welt

Beth Beard (41) präsentiert die wohl originellste Art, den eigenen Diät-Erfolg zu dokumentieren: Foto-Collagen, auf denen ihr übergewichtiges Ich von damals gemeinsam mit der 70-Kilo-leichteren Beth von heute posieren. STYLEBOOK.de zeigt die geniale Bilderstrecke, mit der die Kanadierin auch eine Botschaft vermitteln will.

  • The Beth Project

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    Foto: Blake Morrow / The Beth Project

    Um ihren Diäterfolg zu feiern, ließ Beth Beard sich gerne als „Dick“ (r.) aus „Dick und Doof“ inszenieren. Zwei Jahre später und 70 Kilo leichter verkörpert dieselbe Frau den schlanken Counterpart Stan Laurel († 75). Für mehr tolle Foto-Collagen– bitte weiterklicken!

Als Beth Beard den Entschluss fasste abzuspecken, wusste sie, dass sie den Prozess nicht bloß dokumentieren wollte – sie wollte ihn feiern. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund, Fotokünstler Blake Morrow, rief sie das „Beth Project“ ins Leben.

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Die doppelte Beth
Fest von ihrem Abnehmerfolg überzeugt, planten sie gemeinsam, wie man die übergewichtige der „Zukunfts-Beth“ gegenüberstellen könnte. Morrow inszenierte sein rundliches Fotomodell in Pin-up-Szenarien mit stark humoristischem Touch: auf einem Bild als „Dick“ von „Dick und Doof“ aka Oliver Hardy († 65), auf einem anderen als unförmige Gefängnisinsassin, einmal als ungelenke „Planschkuh“ am Strand. Später, so der Plan, würde der Grafiker die erschlankte Beth in die Collage einfügen – doch dafür musste sie erst ordentlich an Gewicht verlieren.

70 Kilo in zwei Jahren abgenommen
Nach ihrer operativen Magenverkleinerung hatte Beard ihren kompletten Lebensstil geändert, erzählt sie heute dem „People“-Magazin. „Ich habe meine Ernährung umgestellt, trainiert, bin nur noch mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren.“ Nur zwei Jahre später war sie stolze 68 Kilogramm leichter – und gab einen hervorragenden Gegenpart für die Fotomontagen ab. Nun konnte Morrow sie in die einzelnen Bilder montieren, beispielsweise als schlankere Badenixe in die Strandszene.

Zum Lachen bringen UND motivieren
Photoshop hat im Moment einen sehr schlechten Ruf. Deshalb war ich fest entschlossen, es zu nutzen, Menschen zu motivieren“, erklärt Morrow später im Interview mit „People“. Der Fotograf freut sich sehr, dass Beth sich auf die Darstellungen eingelassen hat, „sich in schmeichelhaften, aber auch weniger schmeichelhaften Blickwinkeln zeigt.“ Natürlich sollen die Bilder Betrachtern Mut machen, auf Diät zu gehen, da sie einen möglichen Erfolg so schön dokumentieren. „Sie sollen aber auch zeigen, dass beide Seiten des Figurspektrums liebenswert sind,“ so das stolze Fotomodell.

 

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