Trockene Haut im Winter: Tipps für die richtige Hautpflege im Winter

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Wenn es spannt, bis es wehtut
von Laura Pomer
Was tun gegen supertrockene Winter-Haut?

Plötzlich ist es wieder richtig kalt: Eine Herausforderung für die Haut, die so trocken werden kann, dass es spannt und weh tut. STYLEBOOK hat einen Experten gefragt, was bei gereizter Haut wirklich hilft.

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Die wohl unangenehmste Begleiterscheinung des Winters: trockene Haut, die juckt und sich schuppt. Warum aber macht die kalte Jahreszeit uns so sehr zu schaffen – und mit welcher Pflege können wir unsere Haut schützen? STYLEBOOK hat beim Experten nachgefragt.

Warum trocknet die Haut im Winter aus?
„Je kälter es draußen ist, desto schlechter arbeiten die Talgdrüsen“, weiß Dr. Adam Pomer, Dermatologe aus Frankfurt am Main. Die sind dafür zuständig, den natürlichen Fettfilm unserer Haut zu produzieren – den wir gerade jetzt, zum Schutz vor Kälte und trockener Heizungsluft, so dringend bräuchten. Weil die natürliche Schutzbarriere durchlässig wird, trocknet die Haut aus und kann kleine Risse bekommen.

Welche Stellen sind besonders betroffen?
Vor allem an den Schienenbeinen hat man das Gefühl, heftig kratzen zu müssen. Und auch die Oberarme jucken sehr – warum? „Weil die Talgdrüsendichte hier besonders gering ist, trocknet die Haut noch schneller aus,“ erklärt der Dermatologe. Obendrein sind speziell diese Körperteile im Winter ständig in dicke Kleidung eingepackt, die zusätzlich auf der Haut reiben kann. Das Ergebnis: Juckende Stellen, die sich schuppen.

Was sollten wir vermeiden?
Wenn es draußen so richtig kalt ist, mag ein heißes Bad zwar verlockend sein. Leider haben schäumende Badezusätze und Seifen den Nachteil, die Talgproduktion noch mehr lahm zu legen. Auch zu warmes Wasser spült die körpereigenen Hautfette besonders stark aus. Duschen Sie daher lieber kurz und lauwarm! Duschöle sind dabei besser geeignet als Duschgels, da sie gleichzeitig rückfettend wirken. Der Experte rät insbesondere von Produkten mit künstlichen Duft- und Konservierungsstoffen ab: „Diese reizen Ihre ohnehin gestresste Haut umso mehr.“ Nach der Reinigung bitte gut abtrocknen! Wenn zurückbleibendes Wasser auf der Haut verdunstet, trocknet sie umso mehr aus.

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Welche Pflege hilft?
Gerade jetzt, da die Haut mit der natürlichen Fett-Produktion nicht nachkommt gilt es, von außen nachzulegen. Vor allem nach Dusche oder Vollbad dürste sie nach einer ordentlichen Portion Pflege. Der Dermatologe rät hier zu Lotionen mit wasserspeichernden und rückfettenden Substanzen. „Urea, also Harnstoff, hilft der Haut beim Einschließen von Feuchtigkeit.“ Genauso empfehlenswert: Glycerin! Der hydratisierende Rohstoff mindert den Wasserverlust der Haut.

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