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Pflegen geht jetzt anders!
von Julia Wagner
Die 10 neuen Haar-Regeln

Haare werden jetzt seltener gewaschen und Pflege wird ab sofort VOR dem Shampoonieren aufgetragen? Ja, richtig gelesen! Auch in Sachen Haar-Pflege gibt es ständig neue Trends. Diese zehn sollten Sie nun kennen…

Welche Frau träumt nicht von einer Traummähne à la Gisele Bündchen? Um unserem Ziel ein Stückchen näher zu kommen, müssen wir unsere Pflege-Rituale jetzt ein wenig umstellen. Denn, diese neuen Trends in Sachen Haarpflege versprechen große Wirkung mit kleinem Aufwand:

  • Blake Lively

    Foto: Getty Images

    Gisele Bündchen (36) hat eine Mähne, die wirklich jede Frau neidisch macht. Mit den neuen Haarpflege-Trends können auch Normalsterbliche Haare wie ein Topmodel haben

1. Haare werden jetzt seltener gewaschen
Der „No Poo“-Trend, also der Verzicht auf die tägliche Haarwäsche, wird auch unter Promis immer beliebter, weil er Haar und Kopfhaut schonen soll. Sogar Kim Kardashian verriet bereits, dass sie sich nur alle fünf Tage die Haare wäscht. Die Alternative, das Trockenshampoo, wird dafür immer beliebter, ganz einfach weil sich damit das Haarewaschen ein bis zwei Tage hinauszögern lässt.

2. Gute Shampoos schäumen nicht mehr
Herkömmliche Shampoos enthalten waschaktive Substanzen, die auf der Verpackung mit SLS (Sodium Laureth Sulfate) angegeben sind. Sie sorgen dafür, dass das Produkt beim Haarewaschen ordentlich schäumt, der starke Reinigungseffekt trocknet das Haar aber auch stark aus, Pflege danach ist also ein Muss. Richtig gute Shampoos sind jetzt sulfat-frei und schäumen beim Waschen nicht mehr. Pflegender Conditioner danach ist bei diesen Produkten nicht mehr notwendig. Allerdings muss man sich erst daran gewöhnen, dass sich die Haare etwas rauer anfühlen, auch wenn sie gesünder sind.

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3. Pflege wird jetzt VOR der Haarwäsche aufgetragen
Viele Conditioner und Haarkuren beschweren gerade feines, trockenes Haar zu sehr, lassen es strähnig aussehen. Spezielle Pre-Treatment Feuchtigkeitskuren ziehen vor der Haarwäsche sogar noch besser ein, Pflege-Überschüsse werden danach einfach ausgewaschen. Generell sollten Sie bei feinen Haaren ohnehin darauf achten, zu Produkten OHNE Silikon zu greifen.

4. Haare brauchen nun auch Anti-Age-Pflege
Nicht nur Ihre Haut, sondern auch Ihre Haare verändern sich im Laufe der Jahre, sie werden dünner und trockener. Der Grund: Die Kollagenfasern versteifen sich, behindern die Durchblutung der Haarwurzeln und ihre Versorgung mit wichtigen Nähstoffen. Spezielle Anti-Age-Produkte für die Haare zielen genau auf dieses Problem ab, bremsen die Verhärtung des Kollagengewebes und kurbeln die Zellteilung in den Haarwurzeln wieder an.

5. Haarefärben ist jetzt pflegend
Die Tage, als wir gefärbtes Haar nach jeder Haarwäsche mit Conditioner und Kuren zukleistern mussten, weil es so kaputt war, sind endgültig vorbei. Jetzt wird unsere Mähne schon beim Färben dauerhaft repariert. Die neue Zauberformel heißt Olaplex, eine von Chemikern entwickelte 3-Phasen-Pflege, auf die längst nicht mehr nur Colorations-Gurus der Stars setzen, sondern auch immer mehr Salons in Deutschland. Dabei werden die Haarfasern, die beim Färbeprozess gespalten werden (nur so kann die Farbe eindringen), dank eines speziellen Wirkstoffes, wieder zusammengefügt. Behandlungen gibt es ausschließlich beim Friseur.

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6. Auch feines Haar bekommt jetzt eine Öl-Kur
Öl ist viel zu schwer für feines Haar? Und auch als Pflege im Sommer nicht geeignet? Stimmt nicht! Moderne Produkte sind die perfekte Allround-Pflege für jeden Haartyp. Die enthaltenen Fettsäuren schützen das Haar vor äußeren Einflüssen. Und keine Angst vor einem „strähnigen Ergebnis“: Das Haar nimmt sich, was es braucht, der Rest der modernen Haaröle „verdampft“ einfach. Pflegende Öle können Sie übrigens auch hervorragend unmittelbar vor dem Waschen der Haare anwenden.

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7. Haare werden jetzt seltener gekämmt
An den Mythos, dass nur 100 Bürstenstriche am Tag zu glänzendem Haar führen, glaubt sowieso niemand mehr. Im Gegenteil: Zu starkes Bürsten kann die Kopfhaut zu vermehrter Talgproduktion anregen, was wiederum dazu führt, dass die Haare schneller nachfetten. Mal abgesehen davon, ist der „Undone“-Look noch immer schwer angesagt. Sogar Stars wie Kate Moss oder Charlotte Gainsbourg sehen sogar auf dem roten Teppich so aus, als hätten sie morgens schon vergessen, sich zu frisieren. 

8. Shampoos werden zu Conditionern
2 in 1 Shampoos waren gestern. Die neuen Produkte können als Shampoo ODER Haarmaske verwendet werden. Neu ist dabei auch, dass die sogenannten „Pflegecrémes“ auf das trockene Haar aufgetragen, sanft einmassiert und dann erst aufemulgiert und ausgespült werden. Wer seiner Mähne eine Kur gönnen möchte, lässt das Produkt vor dem Ausspülen einfach nur länger einwirken.

9. Trockenshampoos färben jetzt auch die Haare
Haben Sie einen hässlichen, grauen Ansatz und keine Zeit zum Färben? Kein Problem! Ein Trockenshampoo reicht völlig aus. Viele Produkte enthalten jetzt Farbpartikel, speziell für blondes, braunes oder schwarzes Haar. Mit einmal sprühen sparen Sie sich somit die Haarwäsche UND den Friseur.

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10. Föhnen ist jetzt OUT
Immer mehr Stars und Models verzichten auf das Föhnen ihrer Haare, um diese zu schonen. In den USA gehen viele Businessfrauen sogar morgens mit nassen Haaren ins Büro. Und auch bei uns setzt sich diese Trend langsam durch. Gerade Sommerhitze entzieht dem Haar Feuchtigkeit, warme Föhnluft begünstigt Spliss noch mehr. Positiver Nebeneffekt der Lufttrocknung: Sonnenstrahlen hellen nasse Haare schneller auf und verpassen uns natürliche Strähnen.

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