Neuer Instagram-Hit „Cellulite Saturday“
Deshalb lieben wir jetzt samstags Orangenhaut

Mit der einen oder anderen Delle an den Oberschenkeln hat fast jede Frau zu kämpfen. Das ist noch lange kein Grund, sich zu verstecken – im Gegenteil: Auf Instagram zeigen immer mehr Frau jetzt samstags ihre Cellulite. STYLEBOOK.de klärt auf, was hinter dem Instagram-Trend #CelluliteSaturday steckt.

Kenzie Brenna ist es leid, ihre Cellulitis zu verhüllen oder gar aus ihren Fotos zu retuschieren. Vor einigen Wochen begann die Kanadierin, auf Instagram samstags unretuschierte Fotos von ihren Dellen zu teilen und versah diese mit dem Hashtag #CelluliteSaturday. Die Aktion soll ihr selbst und anderen Frauen helfen, sich so zu akzeptieren, wie sie sind.

Social Media als Therapie
„Ich nutze Social Media als Therapie“, erklärt Brenna im Interview mit „People“. Die 26-Jährige litt lange an einer Körperschemastörung. Sie nahm sich selbst als hässlich und entstellt wahr, konnte es nicht ertragen, ihren Körper im Spiegel zu sehen. Heute geht es ihr viel besser und sie setzt sich aktiv mit ihren Problemen auseinander.


„Ich finde etwas, was mich unsicher oder verletzlich macht und poste ein Bild davon und schreibe meine Gedanken auf.“ Ihre Cellulitis war die erste vermeintliche Problemzone, die Brenna dabei in den Sinn kam: „Warum schäme ich mich für etwas, was 90 Prozent von uns haben? Cellulite ist normal. Die Schönheitsindustrie will nur Geld scheffeln, indem sie uns weiszumachen versucht, dass dem nicht so ist.“

Der Trend greift um sich
Mit ihren Gedanken ist Kenzie Brenna offensichtlich nicht allein. Ihre Idee schlug ein, wie eine Bombe. Immer mehr Frauen griffen den Hashtag auf und posteten auf Instagram eigene Bilder von Dellen und Speckfalten. Die Belohnung sind unzählige positive Kommentare und virtuelle Herzen. „Es bedeutet mir so viel, dass Frauen einen Teil von sich feiern, der seit Ewigkeiten ins Lächerliche gezogen wird“, freut sich die Gründerin des #CelluliteSaturday und wir können ihr nur zustimmen.

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