Beauty-Werbung mit Hollywood-Star Rachel Weisz
Verboten – wegen zu viel Retusche

Schauspielerin Rachel Weisz (41) ist eine bildschöne Frau. Doch für die Werbung offensichtlich nicht schön genug ...

Die Oscar-Preisträgerin wirbt derzeit für eine Anti-Falten-Creme von L'Oreal. Bei dem Werbeplakat hat aber eher ein findiger Grafiker mit Hilfe eines Fotobearbeitungsprogramms gezaubert. Und Zack – die Frau von Daniel Craig wirkt so glatt gebügelt wie ein Kinder-Popo.

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Zu viel des Guten, befand die britische Werbeaufsicht und ließ die Werbekampagne jetzt verbieten. Die Begründung: Das Gesicht der 41-Jährigen wurde digital so stark bearbeitet, dass Weisz aussieht wie 20. Viel zu irreführend!

Warum die Werbung uns immer wieder bis zur Unkenntlichkeit glatt gebügelte und extrem weich gezeichnete Gesichter unterjubeln will – wir wissen es nicht.

„Die Schönheits- und Werbeindustrie muss damit aufhören, die Verbraucher mit unehrlichen Fotos abzuzocken.“

Jo Swinson, britische Parlamentsabgeordnete, in der „Daily Mail“

Schließlich ist es nicht das erste Mal, dass L'Oreal eine Werbung zurückziehen muss. Erst vor Kurzem musste Julia Roberts dran glauben. Auch ihr Gesicht wirkte in einer Lancôme-Kampagne unrealistisch jung (die Marke gehört zu L'Oreal). 2009 musste Procter&Gamble eine Werbung für Faltencreme mit Model-Ikone Twiggy zurückziehen, weil auch hier Photoshop als Faltenkiller am Werk war.

Liebe Werbeexperten und Marketingprofis, ist Authentizität nicht einfach schöner, gefälliger und vor allem ehrlicher, als das unnatürlich Perfekte? Bitte einmal darüber nachdenken!

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