STYLEBOOK testet
von Stephanie Neubert
Die „Airbrush-Bräunungsdusche“ von St. Tropez

In unserer Rubrik „Beauty-Check“ testet die STYLEBOOK-Redaktion neue Produkte und Treatments. Was können sie? Versprechen sie vielleicht zu viel? Lohnt sich der Kauf? Teil 3: Die „Airbrush-Bräunungsdusche“ von St. Tropez

Produkt: Die Airbrush-Bräunungsdusche von St. Tropez.

Was verspricht das Produkt?
Eine natürliche, streifenfreie Bräune in nur 15 Minuten. Der Bräunungsgrad wird individuell auf den Hauttyp abgestimmt und das Ergebnis hält bis zu einer Woche. Die patentierte Aromaguard-Technologie soll den typischen Selbstbräunergeruch um mindestens 70 Prozent neutralisieren.

Inhaltsstoffe:
DHA, ein Zucker, der die oberste Hautschicht bräunlich färbt, Caramel, Aloe Vera.

Empfohlene Anwendung:
Vor speziellen Events (am Vortag) oder regelmäßig, dann einmal die Woche. Die Airbrush-Tanning-Dusche gibt es nur in speziellen Kosmetikstudios, wie z. B. bei PP Royal in Berlin oder KASU in München.

Preis:
Zwischen 25 und 35 Euro.

Das sagt Testerin Stephanie Neubert von STYLEBOOK:
Damit keine Streifen entstehen und die Bräune länger hält, soll man am Vortag ein Peeling machen und keine Bodylotion verwenden. Gesagt, getan! Nach einer kurzen Beratung schminke  ich mich ab und betrete mit einem Papier-Höschen bekleidet eine Art schwarzes Zelt. Dort werde ich von einem Tanning-Experten mit einer Flüssigkeit besprüht. Dabei muss ich unterschiedliche Positionen halten und – ganz wichtig – beim direkten Aufsprühen die Luft anhalten. Nach fünf Minuten Trockenzeit darf ich mich wieder anziehen. Weil das Tanning bis zum ersten Duschen abfärben kann, wird dunkle, lockere Kleidung empfohlen. Von dem Ergebnis bin ich begeistert: Die Bräune mit der perfekten Portion Glow ist wirklich gleichmäßig und sieht sehr natürlich aus. Super, denn danach brauche ich keine Foundation mehr. Komplett geruchsfrei ist die Behandlung allerdings nicht. Außerdem hielt die Bräune bei mir nur drei Tage.

Das sagt der Experte: „Bräunungsduschen sind eine sinnvolle Alternative zu krebserregenden Solarien. Da bei Kabinen-Behandlungen ein hoher Durchlauf ist, lagern die Produkte nie sehr lange und deshalb sind diese Selbstbräuner absolut ungefährlich. Nur Allergiker sollten vorsichtig sein und den Selbstbräuner vorher am Unterarm testen,“ sagt Frau Dr. Uta Schlossberger, Dermatologin aus Köln. „Damit die Bräune länger hält, empfehle ich, die Haut nach jeder Dusche sehr gut einzucremen, um sie geschmeidig zu halten.“

Fazit:
Gegen fahle, blasse Winterhaut ist die Tanning-Dusche ideal – danach sieht man definitiv viel frischer und gesünder aus. Auch vor Events wie Hochzeiten lohnt sich das Treatment. Unbedingt ausprobieren!


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