Ganz schön schwanger
Die besten Beauty-Tipps für werdende Mütter

Werdende Mütter strahlen schöner denn je – sagt der Volksmund. Und dennoch fühlen sich manche Schwangere in ihrer Haut nicht wohl. Woran das liegt und was Frau dagegen tun kann? STYLEBOOK.de sagt es Ihnen!

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    Noch schöner als eh schon. Das Beauty-Geheimnis von Keira Knightley (l.), Herzogin Kate (M.) und Margherita Missoni ist nicht zu übersehen

Kate Middleton (33) hat es gerade, Margherita Missoni (32) auch und Keira Knightley (29) erst recht: das ganz besondere Ich-werde-bald-Mami-Leuchten in den Augen – aber auch auf Haut und Haar. Klar, denen stehen teure Visagisten und Stylisten zur Verfügung, denken Sie! Doch der beste Beauty-Boost ist quasi „for free“: die Schwangerschaft. Denn: „Mums to be“ sind schön wie nie!

Trotzdem ist eine Schwangerschaft auch eine kleine Herausforderungen in Sachen Beauty-Routine. Die Struktur von Haut und Haaren verändert sich teilweise drastisch und braucht dementsprechend andere Pflege und Aufmerksamkeit.

Beauty-Tipps von Kopf über Babybauch bis Fuß:

1. Haare
Die Haare werden während der Schwangerschaft meist üppiger und glänzender, weil das weibliche Geschlechtshormon Östrogen die Lebensphase jedes einzelnen Haares verlängert. Aber Vorsicht: Wenn Haare länger auf dem Kopf verweilen, werden sie auch stärker strapaziert und brauchen mehr Aufmerksamkeit. Tipp: Stocken Sie vorsorglich Ihre Pflege-Produkte auf! Verwenden Sie zum Beispiel zusätzlich zu Conditioner und/oder einer Maske noch ein schützendes Leave-in-Produkt (Haar-Kur) für die Spitzen.

Haare färben in der Schwangerschaft – ja oder nein? Wissenschaftliche Untersuchungen übers Haare färben in der Schwangerschaft gibt es keine. Allgemein wird empfohlen, während einer Schwangerschaft auf Färben mit chemischen Mitteln zu verzichten. Mittlerweile gibt es Colorierungen auf Pflanzenbasis, die für eine Farbauffrischung unbedenklich sind.

2. Gesicht
Der Körper produziert vermehrt den Hautbräunungsstoff Melanin. Das bedeutet einerseits: Schwangere werden schneller braun. Andererseits besteht aber auch eine erhöhte Sonnenbrandgefahr, da die Haut eben lichtempfindlicher ist. Bei dunkleren Typen können außerdem neue Pigmentflecke entstehen oder vorhandene etwas dunkler werden.

Die Folge: sogenannte Schwangerschaftsflecken. Meist reguliert sich die Pigmentierung nach der Geburt zusammen mit dem Hormonhaushalt. Positiv für werdende Mamas: Akne, Pickel und Mitessen klären sich normalerweise im zweiten Drittel der Schwangerschaft auf, da die Haut eher zur Trockenheit neigt. Tipp: Verwenden Sie also am besten eine feuchtigkeitshaltige Tagescreme mit Lichtschutzfaktor oder als Foundation einfach eine Sonnencreme.

3. Busen
Hormone wie Östrogene und Progesterone, die sonst die Periode ankündigen, lassen die Brüste empfindlicher werden – vor allem in den ersten drei Monaten. Durch den Hormonschub werden neue Fettschichten und Milchdrüsen gebildet, die Brust ist besser durchblutet und wächst jetzt bis zu zwei Körbchengrößen. Das Melanin (siehe Punkt 2) färbt zudem die Warzenhöfe dunkler. Tipp: Investieren Sie unbedingt in neue BHs. Tragen Sie weiche und vor allem passende Modelle ohne Bügel aus stützendem Material. Nutzen Sie Brust- und Warzenöle.

4. Bauch

Schon mal was von der Linea Negra gehört? Das ist eine dunkle Linie, die sich ab der 18. Schwangerschaftswoche vom Schambein bis zum Bauchnabel abzeichnen kann. Auch hierfür ist der Hautbräunungsstoff Melanin verantwortlich. Viele Schwangere haben außerdem Angst vor Dehnungsstreifen. Sie entstehen, weil sich mit dem Hormonhaushalt auch das körpereigene Kollagen (wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes) verändert – die Haut verliert an Elastizität und kommt mit dem wachsenden Bauchumfang nicht mehr hinterher.

Cremes, Öle oder auch Balsame mit Vitamin E  helfen der Haut, sich der Dehnungsbelastung besser anzupassen. Das kann die Folgen zwar mildern – eine Streifenfrei-Garantie gibt es jedoch nicht. Die entscheidende Rolle spielt dabei Ihre Veranlagung. Tipp: Fangen Sie trotzdem gleich zu Beginn der Schwangerschaft an, Ihren Bauch regelmäßig einzuölen (ein ganz einfaches Körperöl reicht, spezielle Mami-Produkte machen jetzt aber natürlich mehr Spaß). Das ist gut fürs Gewissen, hilft gegen den einhergehenden Juckreiz und ist gleichzeitig eine wohltuende Massage für Sie und Ihr Baby.

5. Beine

Östrogene sorgen hier für weniger Haarwuchs und wundervoll weiche Haut – können aber auch Wassereinlagerungen begünstigen und die Beine anschwellen lassen. Der Anstieg des Schwangerschaftshormons Gestagen kann zu einer Lockerung des Bindegewebes, Venenerweiterung und, je nach genetischer Veranlagung, Krampfadern führen.
Tipp: Vermeiden Sie ausschließlich sitzende oder stehende Tätigkeiten. Schwimmen in kühlem Wasser oder kalte Umschläge mit Franzbranntwein können wahre Wunder bewirken. Tragen Sie außerdem Kompressionsstrümpfe! Das schützt nicht nur, sondern ist – vor allem, wenn Sie lange unterwegs sein müssen – einfach angenehmer. Auch Fußbäder und -massagen (vielleicht vom Partner) sind eine Wohltat für Bald-Mamis geplagte Füße.

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