STYLEBOOK TESTET
von Pia Sundermann
Die Peeling-Socken „Babyfoot Easy Pack“

In unserer Rubrik „Beauty-Check" testet die STYLEBOOK-Redaktion neue Produkte. Was können sie? Versprechen sie vielleicht zu viel? Lohnt sich der Kauf? Heute: Die Peelingsocken „Babyfoot Easy Pack“.

Das Produkt: Die Peeling-Socken Babyfoot Easy Pack.

Was verspricht das Produkt?
Hornhaut ade! Mit den Peeling-Socken – die übrigens seit 16 Jahren in Japan die Nummer Eins unter den Fußpflegeprodukten ist – soll dank einer speziellen Pflanzenextrakt-Tinktur für eine sehr lange Zeit Hornhaut entfernt werden. Das Ergebnis: Fußsohlen, die so zart und glatt sind wie die eines Neugeborenen.

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Inhaltsstoffe: Alpha-Hydroxysäure (AHA), auch als Fruchtsäure bekannt. 17 verschiedene natürliche Extrakte lösen nicht nur auf sanftem Weg die tote Haut ab, sondern versorgen die Fußsohlen auch mit pflegender Feuchtigkeit.

Empfohlene Anwendung: Die eher nach Plastiktüten aussehenden Socken anziehen, knapp zwei Stunden einwirken lassen und abspülen. Ein Mal anwenden – ach zwei bis sieben Tagen sollen erste Veränderungen sichtbar sein.

Preis: 24, 95 Euro (für eine Anwendung).

Das sagt Pia Sundermann von STYLEBOOK: Das Versprechen des Produktes klingt erst einmal toll! Babyzarte Füße – und das ohne lästiges Hornhautraspeln mit dem Bimsstein oder der Feile, was die Hornhautbildung ja sogar noch verstärken soll. Die Anwendung mit den Socken ist allerdings eine äußerst glitschige Angelegenheit. Während der zweistündigen Einwirkungszeit sollte man nicht in der Wohnung herumspazieren. Ausrutsch-Gefahr! Nach zwei bis sieben Tagen sollen die ersten Ergebnisse der neuen Baby-Fußhaut zu sehen sein. Bei mir tut sich nichts. Erst zwei Wochen später, nach einem Pediküre-Termin, löst sich die Hornhaut – und zwar im Extremmaß! Ganze zwei Wochen lang schält sich meine Haut, was auch ein wenig unappetitlich ausschaut. Die Ergebnis ist dann aber mehr als zufriedenstellend, so geschmeidige Fußsohlen hatte ich schon lange nicht mehr.

Das sagen Experten: Dass man hochkonzentrierte Säure zwei Stunden lang auf den empfindlichen Fußsohlen einwirken lässt, ist unter Podologie-Experten umstritten. Zum Vergleich: Im Gesicht würde man etwa ein Fruchtsäure-Peeling nie länger als maximal zehn Minuten einwirken lassen. Vor allem von einer regelmäßigen Anwendung wird oft abgeraten: In Zusammenhang mit der Wärme, die in den Plastiksocken entsteht, können die Inhaltsstoffe tief in die Haut eindringen und stark erweichend wirken. Wichtig: Diabetiker und Schwangere sollten gänzlich auf Produkte mit Fruchtsäuren verzichten.

Fazit: Meine Füße sind so zart wie seit langem nicht mehr. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich eine solche Prozedur noch einmal aufnehmen würde. Davon abgesehen: Nach vier Wochen bekam ich erneut Hornhaut.



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