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Bar Refaeli beim „Vampir-Lifting“
von Alexandra Kusserow
Wer schön sein will, muss bluten?

Kim Kardashian (33) hat den Trend losgetreten. Jetzt hat sich auch Model Bar Refaeli (28) der blutigen Anti-Aging-Methode unterzogen, die verspricht, für faltenfreie Haut zu sorgen. STYLEBOOK hat nachgefragt: Wie wirksam – und riskant – ist diese Behandlung?

  • Bar Refaeli: Beim Vampir-Lifting

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    Foto: Instagram

    Instagram-Schnappschuss: Bar blickt nach ihrem ersten „Vampir-Lifting“ blutverschmiert in die Kamera. Ihre Follower ärgert das, sie kommentierten das Foto mit Aussagen wie „So reich, dass es stinkt! Als ob Du das brauchst...“ oder bezeichneten sie und die Behandlung als dümmlich...

Entwarnung: Bar Rafaeli hatte keinen schlimmen Unfall, wie man angesichts dieses Fotos zuerst vermuten könnte. Das Model hat sich lediglich einem extremen Lifting-Trend unterzogen – mit Eigenblut! „Vampire Facial“ nennt sich die Beauty-Behandlung, auf die nicht nur Refaeli vertraut.

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Kim Kardashian startete bereits vor einigen Monaten mit der Kur, bei der Plasma aus dem eigenen Blut herauskonzentriert und anschließend in die Haut injiziert wird. Dadurch wird die Regeneration der Zellen angeregt und letztlich soll das Gesicht jünger und straffer aussehen. Doch ist der Nachfolger von Botox wirklich wirksam – und vor allem gefahrlos?

STYLEBOOK fragt bei Dr. Eva Kusch nach, Fachärztin für plastische und ästhetische Chirurgie von der Praxis health2beauty in Essen. Sie bestätigt die Effektivität der Kur: „Während Substanzen wie Botox oder Hyaluron Falten 'nur' aufpolstern, stimuliert die Eigenblut-Behandlung zusätzlich die natürliche Regeneration der Hautzellen.“

Die Vorstellung, dass ein wunderschönes Topmodel mit gerade mal 28 Jahren bereits Angst vor dem Älterwerden hat, lässt uns trotzdem erschaudern. Doch Bar kümmert das nicht. Sie zeigt sich stolz auf Instagram und scheint die Kosten von knapp 1.000 Euro pro Behandlung gut investiert zu sehen. Vielleicht, weil sie weiß, dass die Faltenkiller-Methode mit Eigenblut kaum Risiken birgt?

„Anders als beim Nervengift Botox handelt sich nicht um eine synthetische, sondern um eine natürliche Substanz des eigenen Körpers“, so Dr. Kusch. „Da es sich um einen körpereigenen Baustein handelt, ist diese Form des Liftings nebenwirkungsarm und beinah schmerzlos. Eine Infektion mit Krankheiten ist ausgeschlossen, da ausschließlich eigenes Blut verwendet wird.“

Bleibt Abzuwarten, ob wir Bar zur Nachbehandlung in vier bis sechs Monaten wieder blutüberströmt zu Gesicht bekommen...

Kim Kardashian und Bar Refaeli beim „Vampir-Lifting“: in unserer Fotogalerie (oben)!


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