Wer will schon alt aussehen? 5 Anti-Aging-Tipps, die sich jeder leisten kann

Es ist die berühmte Dreifaltigkeit aus Ernährung, Bewegung und kosmetischen Hilfsmittelchen, die für mildernde Umstände im Alter und einen straffen Teint sorgen. Doch was davon funktioniert wirklich und was sollte man lieber lassen? STYLEBOOK hat die ultimativen Anti-Aging-Tipps gesammelt – die, versprochen, in jedes Budget passen.

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    Foto: Imago

    Anti-Aging für alle! Wer möchte nicht so lange wie möglich jugendlich aussehen? STYLEBOOK fasst die wichtigsten Erkenntnisse zum Thema zusammen und hält fünf Tipps bereit!

1. Ernährung
Gesund sollte sie sein, so viel steht fest. Doch was genau heißt das? Wer weiterhin straff bleiben möchte, sollte vor allem aufpassen, dass er neben Obst und Gemüse auch genügend Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren zu sich nimmt. Das pusht den Stoffwechsel, baut neue Kollagenfasern und Hormone auf. Beides findet man zum Beispiel in vielen Fischsorten, Nüssen und Hülsenfrüchten. Ein übermäßiger Genuss von Kohlehydraten dagegen lässt den Insulinspiegel in die Höhe schießen, und das wiederum blockiert den Fettstoffwechsel und kann zu Hautentzündungen führen. Tipp: Ein echter Booster für zarte Haut sind Weintrauben. Sie haben zwar einen hohen Zucker-Anteil, ihr hoher Ballaststoff-Anteil regt aber auch die Verdauung an und ihr natürliches Kalium schwemmt überschüssiges Wasser aus dem Gewebe. Das strafft und verfeinert das Hautbild! Für den Zusammenhang von übermäßigem Wassertrinken und straffer Haut gibt es übrigens keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege!

2. Bewegung
Neue Studien ergaben, dass Sport nicht pauschal positiv zu bewerten ist. Die Bewegung an frischer Luft sorgt für eine gesunde Versorgung mit Sauerstoff, im besten Fall wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet – beides wirkungsvolle Anti-Aging-Stoffe. Exzessives, schlimmstenfalls noch unregelmäßiges Sporteln dagegen kann zu einer Belastungsübersäuerung führen und versetzt den Körper in eine Stress-Situation. Tipp: Kleine Bewegungseinheiten über die Woche integrieren, die zum Ritual werden, z.B. mit dem Rad zur Arbeit fahren oder regelmäßige stramme Spaziergänge.

3. Kosmetik
Im Prinzip geht es um zwei kosmetische Faktoren, die die Hautalterung aufhalten: 1. ausreichend Feuchtigkeit, 2. Sonnenschutz. Jeder weiß, dass mangelnde Feuchtigkeit in der Haut zu Trockenheitsfältchen führt. Das bedeutet aber nicht, dass man nun zur fettesten Creme greifen sollte, im Gegenteil: Je nach Hauttyp versorgen sogar fettfreie Gels die öligeren Hauttypen mit genügend Feuchtigkeit. Bis zu 80 Prozent aller sichtbaren Hautalterungsprozesse aber gehen auf das Konto von Sonnenstrahlen. Deshalb ist ein ausreichender Lichtschutzfaktor auch bei bedecktem Himmel zu empfehlen. Tipp: Wer sich eincremt, sollte auch Hals, Hände und Dekolleté nicht vergessen – hier ist die Haut besonders empfindlich. Außerdem können Cremes mit Glycerin, Harnstoff oder Hyaluronsäure gegen bereits vorhandene erste Spuren der Hautalterung helfen, da sie Wasser binden und die Haut von Innen aufpolstern. Als neue Anti-Aging-Waffen gelten Cremes mit Retinol und Peptiden. Sind teure Produkte automatisch die besseren? Nein, nur auf die richtige Menge an zum Beispiel Hyaluronsäure im Produkt kommt es an. Das ist ganz wichtig, unter sechs Prozent ist die Wirkung gleich Null – vorher unbedingt beraten lassen. Tipp: Wer nicht noch mehr cremen möchte, kann auch auf Masken setzen, die ein- bis zwei Mal wöchentlich angewendet werden.

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4. Don’ts
So viel es zu tun gibt, so viel gibt es auch zu lassen: Dass Nikotin und Alkohol schlecht für die Haut sind, müssen wir nicht noch einmal erklären. Doch auch die vermeintlich vorbeugende Gesichtsgymnastik hält die Haut nicht straff, sondern sorgt für noch mehr Mimikfalten – also lieber locker bleiben, statt Grimassen schneiden.

5. Spaß-Faktor
Studien haben ergeben, dass Stressbewältigung die wichtigste Maxime ist, für ein langes und „schönes“ Leben. Ob das am besten mit Yoga, Meditation oder autogenem Training, Wellness oder Bücherlesen funktioniert, muss jeder selbst herausfinden. Tipp: Das einfachste Rezept gegen Stress ist, möglichst oft das zu tun, was man möchte! Klingt doch ganz einfach, oder? Wir sind dann mal shoppen...

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