J.Los Anti-Aging-Trick: Haare hoch!
Das Fünf-Minuten-Lifting ganz ohne OP

Sich ohne OP ein paar Jahre jünger schummeln, geht das? Ja, mit einem Frisurentrick namens „Croydon“. Stars wie Jennifer Lopez (45) schwören drauf.

Schon Marlene Dietrich (†90) soll sich die Haare so stramm nach hinten frisiert haben (angeblich sogar mit Klebestreifen fixiert), dass die Gesichtshaut nach oben und zur Seite straff gezogen wurde. Ein Trick, dem sich jetzt wieder einige Promi-Beautys bedienen.

Anzeige

„Croydon“ statt Botox
Auffällig: Jennifer Lopez sieht man kaum mit offenen Haaren, sondern diese stets stramm zum kleinen Knoten auf dem Oberkopf oder zum festen Zopf nach hinten frisiert. „Croydon-Facelift“ heißt diese Methode. Die so funktioniert: Haare zu einem superstrengen Pferdeschwanz am oberen Hinterkopf zusammenbinden – so straff, dass sich die Haut um die Augen mit nach oben zieht. Dann fest binden. Dass diese Frisur einen leichten Proletentouch hat, muss in Kauf genommen werden. Denn für die Frisur stand der Londoner Arbeiter-Vorort Croydon Pate.

Experten warnen
Auch Kim Kardashian (34) ist ein Fan dieser haarigen Anti-Aging-Methode. In einer Folge ihrer Reality-Show „Keeping up with the Kardashians“ können die Zuschauer mitleiden, wie schmerzvoll diese Lifting-Methode ist. Kim lässt sich die Haare so straff nach hinten ziehen, dass sie es vor Schmerzen kaum aushalten kann. Und trotzdem sieht man Kim oft mit dem „Croydon“ in der Öffentlichkeit.

Es ist nicht nur schmerzhaft, sondern auch schädlich. Experten warnen , dass derartig regelmäßiges Frisieren schlecht für Haare und Kopfhaut sei. So können Haaransatz und Kopfhaut ähnlich stark geschädigt werden wie bei der Benutzung von Heißwicklern und chemischen Haarglättern. Die Folge: Haarbruch und chronischer Haarausfall. Deshalb wird geraten, den Haaren so oft wie möglich „Ferien zu gönnen“, damit sie sich erholen können. Heißt: Natürliche Stylings, zum Beispiel die Haare locker zusammenbinden oder am besten offen tragen.


Kommentare


Blogs