Die sind richtig gut im Bett
8 Tipps für tolle Haut über Nacht

Dass die Tage immer noch recht kurz sind, sollte uns nicht stören – so bleiben mehr dunkle Stunden für den ausgiebigen Schönheitsschlaf! Einfach nur in den Federn wälzen genügt dabei übrigens nicht. STYLEBOOK.de kennt die besten (Pflege-)Tipps, um morgens mit genial regenerierter Haut aufzuwachen.

Ausreichend erholsamer Schlaf ist nicht nur fürs allgemeine Wohlbefinden wichtig. Auch unsere Hautzellen profitiert von einer guten Nachtruhe – haben jetzt schließlich einige Stunden Zeit, sich zu regenerieren. Zudem können Pflegeprodukte und Co. im Schlaf intensiver einwirken. Welche besonders gut fürs Bett sind, hängt vom jeweiligen Hauttyp ab.

  • Rosie Huntington-Whitely

    Foto: Instagram / rosiehw

    Dackel sind anscheinend gut fürs Bett – jedenfalls scheinen sie Model Rosie Huntington-Whitely (28) zu entspannen. Noch geeigneter für den Schönheitsschlaf sind nur unsere Experten-Tipps...

STYLEBOOK.de sprach mit einem Experten – dem Münchener Dermatologen Dr. Timm Golüke – über die wichtigsten Tipps für einen effektiven Schönheitsschlaf:

► Waschen Sie den Tag ab!
Am Abend ist eine gründliche Gesichtsreinigung besonders wichtig: Schließlich können Schweiß- und Make-up-Reste, speziell wenn eine reichhaltige Pflege drauf geschmiert wird, Unreinheiten verursachen. Dr. Golüke warnt zudem vor Umweltschmutz: „Verbleiben Feinstaubpartikel auf der Haut, können diese in die Poren eindringen und dort die Ausbildung freier Radikale verursachen.“ Das fördert den Abbau von Kollagen, einem wichtigen Strukturprotein des Bindegewebes. Und wenn das immer schwächer wird, verliert die Haut bald an Elastizität und Spannkraft.

► Abendzeit ist Pflegezeit!
Jetzt ist die perfekte Gelegenheit, Ihre Haut zu beruhigen und mit geeigneten Nährstoffen zu versorgen. „Anti-Aging-Zusätze wie Vitamin A, besser bekannt als Retinol, empfehlen sich explizit zur abendlichen Anwendung“, erklärt Dr. Golüke, „da man damit nicht in die Sonne gehen soll.“ Aber auch alle anderen Inhaltstoffe sind jetzt besonders wirksam, da sie jetzt lange und besonders gut einziehen können. Wer zu Trockenheit neigt, sollte nun also ordentlich Feuchtigkeit auflegen, bei Unreinheiten empfiehlt sich ein antibakterielles Produkt. Für das abendliche Pflegeritual also ruhig eine Viertelstunde Zeit nehmen, in der Haut und Sinne verwöhnt werden, bevor es morgen wieder rund geht.

► Denken Sie an Ihre Augen!
Tagsüber sind Augencremes ja leider nicht so richtig ideal: Sie hinterlassen einen sichtbaren, glänzenden Film auf der Haut, auf dem Concealer und Co. nicht gut haften können. Umso mehr profitieren die Augen von einer ausgedehnten Nachtruhe, bleiben jetzt ja für sieben, acht Stunden geschlossen – ausreichend Einwirkzeit für Ihre Pflege. Hautarzt Göluke rät, sie mit den Fingern vorsichtig in die empfindliche Haut um die Augen einzuklopfen.

► Sorgen Sie für Dunkelheit!
Sie schlafen auch bei Tageslicht wie ein Murmeltier? Richtig tief und erholsam ist das leider nicht. Sobald es im Raum heller wird, geht die Produktion des Hormons Melatonin zurück, das die innere Uhr des menschlichen Körpers steuert und Wachphasen reguliert; bei Helligkeit zu schlafen bringt den Organismus also durcheinander. Dr. Golüke empfiehlt jedem, der sich tagsüber aufs Ohr legt, eine Schlafbrille tragen. „Das hilft übrigens generell dabei, zur Ruhe zu kommen, da der Kopf sich so aktiv von der Außenwelt abschottet.“

  • Audrey Hepburn

    Foto: dpa Picture Alliance

    Audrey Hepburn in „Breakfast at Tiffany's“ machte es richtig und schlief sich mit Schlafbrille schön

► Schaffen Sie gute Luft!
Trockene Heizungsluft ist Gift für unsere Schleimhäute und trocknet die Haut am ganzen Körper aus, so natürlich auch im Gesicht. Besonders im Winter gilt es daher, vorm Schlafengehen zehn Minuten durchzulüften, und dann idealerweise bei ausgeschalteter Heizung ins Bett zu gehen – relativ kühle 18 Grad gelten als ideale Schlaftemperatur. „Zusätzlich sorgen Luftbefeuchter für ein ideales Raumklima“, rät Dr. Golüke.

► Schlafen Sie gesichtsschonend!
Dass Sie eine Seitenschläferin sind, steht Ihnen ins Gesicht geschrieben – und das ist wörtlich gemeint. „Je nach Tiefe der Nasolabialfalte lässt sich sogar erkennen, auf welcher Seite Patienten bevorzugt schlafen.“ Immerhin wird das Gesicht ins Kissen geknautscht und das Gewebe entsprechend eingedrückt. Am besten daher, Sie schlafen auf dem Rücken oder investieren zumindest in Kissenbezüge aus Seide oder Satin, diese Fasern sind glatter als gewöhnliche Baumwolle. Und bei speziellen „Anti-Falten-Kissen“ haben nicht einmal kleinere Knitterfältchen eine Chance.

► Stapeln Sie hoch!
Je höher Sie Ihr Köpfchen betten, desto besser kann die Lymphflüssigkeit, die sich über Nacht in der Augenpartie angesammelt hat, abfließen. Zur Erklärung: Die Flüssigkeit wird durch das Lymphsystem durch den Körper geschickt und dient dazu, Nähr- und Abfallstoffe zu transportieren. Schlafen Sie in einer waagerechten Position, wird der Prozess natürlich erschwert, die ungewünschten Folgen sind geschwollene Lider und dunkle Augenringe.

► Morgens NICHT das Gesicht waschen!
Nachts bildet die Haut wertvolle Öle, regeneriert sich und balanciert ihren PH-Wert aus. Und auch die am Abend aufgetragenen Pflegeprodukte verteilen ihre Wirkstoffe während wir schlafen – und das, um dann bald wieder abgeschrubbt zu werden? Das wäre schade, bestätigt auch Dr. Golüke. Immerhin ist das Gesicht nachts nicht einmal mit Schmutz in Berührung gekommen. „Insbesondere, wer zu empfindlicher Haut neigt, braucht sie morgens nicht unnötig mit Reinigungsmitteln reizen.“ Deshalb: Morgens unter der Dusche einfach etwas kaltes Wasser ins Gesicht klatschen, vor allem auf die Augen – fertig ist der Hallo-Wach-Effekt.

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