Jetzt tragen wir wieder kurz
10 Tricks für sexy Beine

Jetzt ist wieder Shorts- und Minirock-Zeit. Und spätestens dann wünschen sich die meisten Frauen Traumbeine wie Alessandra Ambrosio (35) oder Doutzen Kroes (31). Dabei müssen Sie keine Modelmaße haben, um in kurzen Beinkleidern richtig gut auszusehen. Die richtigen Tricks genügen da vollkommen.

Wer nicht gerade ein Topmodel ist und seine Beine das ganze Jahr über in Bestform präsentiert, den packt spätestens zu Sommerbeginn gerne die Panik. Denn wenn die Temperaturen steigen – werden auch die Rocksäume wieder kürzer. Und ehrlich, niemand zeigt gerne seine blassen, untrainierten Schenkel. Höchste Zeit also, diese sommerfit zu machen.

  • Alessandra Ambrosio

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    Foto: Getty Images

    Model Alessandra Ambrosio (35) hat von Natur aus Endlosbeine, die sie am liebsten in knappen Miniröcken und Shorts präsentiert wie hier bei einem Bummel durch Los Angeles

Wir haben Experten nach den 10 besten Tipps für schöne Beine gefragt:

1. Sport
Bein-Problemzone Nummer eins sind die Oberschenkel. „Für schlanke Beine empfehle ich neben Ausdauersportarten wie Joggen und Spinning vor allem Kampfsportarten wie Kickboxen. Durch die verschiedenen Kicks werden die Muskeln ständig gefordert und trainiert“, erklärt Micha Østergaard, Personal Trainerin aus Berlin. Die besten Übungen: Kniebeuge und Ausfallschritte. Je tiefer sie ausgeführt werden, desto größer der Kraftaufwand und desto effektiver sind sie. „Wer zwei Mal die Woche Zeit zum Trainieren hat, sollte immer mit den Kraftbeinübungen anfangen und direkt danach laufen oder zum Spinnig gehen“, so die Personal Trainerin. Wenn Sie unter fortgeschrittener Orangenhaut leiden, sollten Sie Wassersportarten wie Schwimmen oder Aquafitness probieren. Der Wasserdruck wirkt wie eine Lymphdrainage, massiert die Muskeln und das Bindegewebe.

2. Ernährung
Fast Food und fettreiche Nahrung, Weißmehl, Alkohol und Süßigkeiten sind schlecht für das Gewebe, fiese Dellen verstärken sich. Greifen Sie daher lieber zu Vitamin-C-reichen Obst- und Gemüsesorten wie Kiwi und Paprika. Sie verbessern die Stabilität des Bindegewebes. Auch sparsam salzen wirkt Wunder, denn Salz bindet Wasser im Körper und schwemmt das Gewebe auf. Entwässernd wirken zusätzlich Gemüsesorten wie Gurken, Spargel und Sellerie. Trainerin Micha Østergaard rät: „Eiweißhaltige Lebensmittel wie Huhn, Pute oder Fisch fördern den Muskelaufbau und formen so schöne, schlanke Beine“. Gerade wer viel Sport treibt, sollte auf keinen Fall Kohlenhydrate ganz weglassen. Sie gehören zu den wichtigsten Energielieferanten des Körpers. Die Expertin empfiehlt Süßkartoffeln, braunen Reis oder Quinoa in kleinen Mengen zu grünem Gemüse.

3. Pflege
Klar, Cellulite ist meist Veranlagung und lässt sich nicht einfach wegcremen. Doch im Kampf gegen die unschönen Dellen spielen Cremes eine wichtige Rolle. „Wird die Haut von außen ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, wirkt sie praller und voluminöser. Die Orangenhaut ist somit weniger sichtbar“, weiß Prof. Dr. med. Uwe Trefzer vom Dermatologikum Berlin. Der Vorteil von Anti-Cellulite-Produkten ist, dass sie mit speziellen Wirkstoffen wie Koffein oder Grünem Tee angereichert sind, die zusätzlich die Mikrozirkulation stimulieren.

4. Enthaarung
Fakt ist: Nur glatte Beine wirken ebenmäßig. Ob Sie sich für Rasieren, Epilieren, Wachsen oder eine dauerhafte Haarentfernung entscheiden ist Geschmacks- und Empfindungssache. Wer weniger schmerzempfindlich ist, kann epilieren oder wachsen. Möglichst abends epilieren, so kann sich die Haut über Nacht entspannen. Damit die Haare nicht einwachsen, ist es wichtig, bei diesen Methoden regelmäßige Bodypeelings anzuwenden. Wer lieber täglich zum Rasierer greift, sollte die Haut ausreichend pflegen. „Verwenden Sie nach der Rasur einen alkoholischen Toner. So wird verhindert, dass sich die Haarwurzeln entzünden und Rasurbrand entsteht“, rät Hautarzt Prof. Dr. med. Uwe Trefzer. Falls Sie es lästig finden, sich täglich über Ihre Beinhaare Gedanken zu machen, sollten Sie über eine IPL-Behandlung nachdenken. Dabei werden die Haarwurzeln per Lichtimpulse verödet, so dass keine neuen Haare produziert werden können. Heißt: Die Härchen verschwinden nicht komplett, wachsen aber langsamer und weniger nach. Das Treatment muss je nach Hauttyp und Haarwuchs 5-8 Mal wiederholt werden.

  • Frau rasiert sich die Beine

    Foto: getty images

    Lästig, aber für schöne Sommerbeine muss regelmäßig rasiert, epiliert oder gewachst werden

5. Selbstbräuner
Braune Beine sind attraktiver und wirken schlanker als weiße, da sie kleine Hautprobleme und leichte Cellulite-Dellen wegmogeln. Da ausgedehnte Sonnenbäder Hautdellen begünstigen können, gehört ein guter Selbstbräuner zu den wichtigsten Tools für sexy Summer-Legs. Damit die Farbe gleichmäßig wirkt und keine Streifen entstehen, in jedem Fall vorher ein Peeling machen. Eine besonderer Anlass steht an? Dann gehen Sie kein Risiko ein und begeben Sie sich unter eine professionelle Bräunungsdusche (z. B. von St. Tropez). Etwas einfacher in der Anwendung sind sogenannte „Instant Tan Lotions“, sie zaubern die Beine im Nu knackig braun, lassen sich abends aber wieder abwaschen (z.B. von St.Tropez). Getönte Bodylotions (z.B. „Skin Tight" von Prtty Peaushun) wirken wie ein Weichzeichner, lassen Unebenheiten und Krampfadern verschwinden. Ähnlich schmeichelhaft wirken schimmernde Köperöle (z.B. von Nuxe).

6. Besenreiser und Krampfadern
Auf zart gebräunten Beinen sind Besenreiser zwar gut getarnt, aber um die blauen Äderchen dauerhaft loszuwerden, hilft nur der Gang zum Hautarzt. „Die beste Methode gegen Besenreiser ist eine Kombination aus Veröden und Lasern. So kann man eine Verbesserung von bis zu 90 Prozent erreichen“ erklärt Prof. Dr. med. Uwe Trefzer. Aber Achtung: Eine Besenreiser-Verödung sollte man eher im Herbst oder Winter machen, da man danach oft einen Druckverband tragen muss. Um Krampfadern vorzubeugen, hilft übrigens nichts besser als Stützstrümpfe. Wer die Pille nimmt, im Job zusätzlich viel sitzt oder steht, sollte diese Beinkleider am besten täglich tragen.

7. Make-up
Kleine Unebenheiten lassen sich mit einem Klecks Foundation, der unter die Bodylotion gemischt wird, super kaschieren. Rote und blaue Flecken sowie blaue Äderchen verschwinden notfalls mit Camouflage. Dieses spezielle Make-up besitzt eine hohe Deckkraft, haftet sehr gut auf der Haut und ist wasser- und wischfest. Wichtig ist, dass Sie die Farbcreme intensiv in die Haut einarbeiten, damit keine Ränder entstehen. Besonders einfach in der Anwendung sind spezielle Airbrush-Produkte zum Aufsprühen.

8. Massagen, Bürsten und Wechselduschen
Das tägliche Eincremen wird noch wirkungsvoller, wenn Sie es mit einer kleinen Massage verbinden. Eine Bürsten-Massage unter der Dusche regt die Durchblutung an und bringt die Lymphe in Schwung, was Wasseransammlungen im Gewebe verhindert. „Ich empfehle neben täglichen Mini-Massagen vor allem Wechselduschen, um das Bindegewebe zu straffen“, rät der Dermatologe. Pro Bein zwei Durchgänge, alle drei Minuten wechseln. Heißt: warm, kalt, warm, kalt – und immer zum Herzen hin.

9. Fuß-Gymnastik
Wer zu schweren, geschwollenen Beinen neigt, sollte zu langes Sitzen und Stehen meiden. Schlagen Sie beim Sitzen die Beine nicht übereinander, machen Sie kleine Fußübungen und stehen Sie in regelmäßigen Abständen auf. Klingt simpel, tut aber richtig gut: Füße hochlegen. Wenn die Knöchel höher liegen als das Herz, können Blut und Lymphe optimal abfließen. Am besten nachts im Bett die Füße immer etwas höher lagern als den Kopf.

10. Last-Minute-Treatments
Hollywood-Stars und Models schwören auf Slim-Wraps. Das sind Körperwickel, bei denen Beine und Po mit einer entschlackenden Lotion eingerieben und danach in Folie eingewickelt werden. „Durch die Kompression werden Wassereinlagerungen aus dem Körper gedrückt, so dass die Haut ebenmäßiger wirkt“, so Prof. Dr. med. Uwe Trefzer. Nachteil: Der Effekt hält nur ein bis zwei Tage. „Man müsste die Behandlung drei Mal die Woche durchführen, um das Ergebnis zu halten.“ Auch professionelle Lymphdrainagen sorgen dafür, dass Stauungen gelöst werden und Wasseransammlungen abtransportiert werden.

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