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Routine macht hässlich und krank
von Julia Wagner
10 Büro-Sünden, die Sie sich SOFORT abgewöhnen sollten

Unglaublich, aber wahr: Die meisten Beauty-Sünden begehen Sie nicht in Ihrem Bad, sondern tagsüber im Büro. STYLEBOOK.de verrät Ihnen die zehn häufigsten schlechten Angewohnheiten, die Sie sich SOFORT abgewöhnen sollten.

Jeden Tag ins Büro zu gehen ins nicht gerade eine Wellnesskur, klar. Aber wussten Sie, dass Ihre Routine Sie richtiggehend hässlich machen kann? Wer jeden Tag durschnittlich acht Stunden arbeitet und dabei seinen schlechten Angewohnheiten fröhnt, darf sich nicht wundern, wenn er bald älter aussieht, als er eigentlich ist.

Diese 10 Büro-Sünden sollten Sie dringend vermeiden:

  • Haare raufen

    Foto: Getty Images

    1. Mit den Haaren spielen

    Frauen spielen während eines langen Telefonats gerne mal mit ihren Haaren und zwirbeln sie dabei um die Finger oder „raufen“ sich bei Stress im wahrsten Sinne des Wortes die Haare. Tja, keine gute Idee! Denn wer ständig an seiner Mähne rupft, unterstützt die Bildung von kaputten Haarspitzen. Im schlimmsten Fall kann das „zwanghafte Spielen“ mit den Haaren sogar zu Haarausfall führen

  • Kopf abstützen

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    2. Kopf abstützen

    Kann sein, dass Sie tagsüber zwischendurch mal müde sind. Doch wer ständig sein Kinn abstützt und mit den Fingern im Gesicht ist, darf sich über Pickel nicht wundern. Die an den Fingern haftenden Bakterien werden so immer wieder an dieselben Stellen gebracht und setzen sich in den größeren Poren fest. Die Folge: Hautunreinheiten. Also einfach sein lassen!

  • Hände waschen

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    3. Ständig Hände waschen

    Wir waschen uns im Büro nicht nur öfters pro Tag die Hände, sondern greifen meist auch regelmäßig zu Desinfektionsmitteln. Doch genau das trocknet unsere Haut extrem aus, da dabei ihre natürliche Fettschicht entfernt wird. Die Folge: Die Haut verliert an Feuchtigkeit, sieht schneller alt und faltig aus. Deshalb nach jedem Händewaschen Handcrème benutzen und seltener zu Desinfektionsmittel greifen

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    4. Beine übereinanderschlagen

    Wer den ganzen Tag mit übereinander geschlagenen Beinen im Büro sitzt, erhöht das Risiko von Krampfadern und hässlichen Besenreisern. Der Grund: Der Venenfluss wird behindert. Also, beide Füße lieber etwas unelegant am Boden abstellen

  • Klimaanlage

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    5. Klimaanlage aufdrehen

    Wer in ausschließlich klimatisierten Räumen arbeitet, tut seiner Haut nichts Gutes. Sie trocknet davon – besonders im Winter – extrem aus, ist oft gereizt, ähnlich wie beim Fliegen. Für zwischendurch helfen Feuchtigkeitssprays, -cremes und -seren. Aber auch beim kurzen Spaziergang an der frischen Luft in der Mittagspause, kann die Haut ein wenig aufatmen

  • Telefonieren

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    6. Schmutzige Gespräche führen

    Nein, nicht was Sie meinen. Aber auf den meisten Telefonen und Smartphones befinden sich oft mehr Bakterien, als auf mancher öffentlicher Toilette. Denken Sie nur daran, wo Sie überall mit ihrem Phone unterwegs sind. Es empfiehlt sich also, Handy und Bürotelefon täglich zu desinfizieren, genauso wie Mauspad und Tatstatur. Der nächste Schnupfen und picklige Haut werden nicht so häufig auftreten, wie bisher

  • Sitzen

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    7. Ständig Sitzen

    Durchschnittlich sitzen wir 9,3 Stunden am Tag (im Vergleich: Wir schlafen dafür nur 7,7 Stunden). Ausgedehntes Sitzen verlangsamt aber unseren Stoffwechsel. Studien zeigen, dass der Mangel an körperlicher Bewegung weltweit für sechs Prozent der Herzerkrankungen, sieben Prozent der Diabetes-2-Erkrankungen und für zehn Prozent der Brust- oder Darmkrebserkrankungen verantwortlich ist. Außerdem kann ständiges Sitzen zu einer Verkürzung der Rückenmuskulatur führen, was chronische Schmerzen verursachen kann. Sie sollten also mindestens jede Stunde einmal kurz aufstehen und sich bewegen. Außerdem auf eine gute Sitzposition achten, die mit einem guten Bürostuhl einhergeht. Sollten Sie mit letzterem unzufrieden sein, sprechen Sie Ihren Chef darauf an

  • Auf den Monitor starren

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    8. Auf den Monitor starren

    Vergessen Sie nicht, dass Ihr Bildschirm verstellbar ist. Wer den ganzen Tag vor dem Computer sitzt, sollte das auf Augenhöhe tun und den Monitor entsprechend einrichten. Ist dieser zu hoch, kann das Nackenschmerzen verursachen. Versuchen Sie außerdem immer, nur ein Browser Fenster in der Mitte Ihres Bildschirms zu öffnen, so vergessen Sie nicht, auf Augenhöhe zu bleiben

  • Augen reiben

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    9. Ständig die Augen reiben

    Wir reiben uns gerne unsere müden Augen während eines langen Arbeitstages. Die sogenannte „Blickmonotonie“ passiert, wenn wir konzentriert arbeiten, weniger blinzeln und die Augen austrocknen. Klimaanlagen und Heizungen verstärken den Effekt. Reiben ist trotzdem keine gute Idee. Der Grund: Wenn Finger die Augenoberfläche berühren, können Keime ins Auge gelangen. Die Folge: Entzündungen. Besser: Den Augen immer wieder eine kleine Pause gönnen. Zur Entspannung bewusst einen Punkt in der Ferne fokussieren. Danach sollte man den Blick wieder auf ein Detail in seiner direkten Umgebung richten. Bei trockenen Augen helfen zusätzlich „befeuchtende“ Augentropfen, auch künstliche Tränen genannt, die es rezeptfrei zu kaufen gibt


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