Schön in den Frühling
von Julia Wagner
Beauty-Tipps für die Übergangszeit

Und plötzlich ist es mega-mild! Darüber dürfen wir uns freuen – und nicht vergessen, unsere Hautpflege an die frühlingshaften Temperaturen anzupassen. STYLEBOOK.de hat die wichtigsten Beauty-Tipps für die Übergangszeit.

Offiziell ist meteorologischer erst in einer Woche. Den Temperaturen ist das aber egal: . Doch während wir den Daunenmantel längst durch eine leichtere Übergangsjacke ersetzt haben, pflegen wir unsere Haut noch immer wie in den klirrend kalten Monaten. Dabei braucht sie jetzt etwas anderes! Hier kommen die wichtigsten Tipps für die Übergangszeit:

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    Foto: Getty Images

    Nicht nur die Garderobe umstellen! Wer strahlend in den Frühling kommen will, sollte seine Beauty-Routine JETZT überdenken

1. Stellen Sie auf Frühlingsputz um!

Im Winter dürfen Reinigungsprodukte reichhaltiger sein, vielleicht sogar leicht nachfetten. Im Frühling braucht die Haut das meist nicht mehr. Setzen Sie stattdessen lieber wieder auf leichte Texturen wie Reinigungsfluid, –gel oder schaum. Ideal: Produkte, die die Haut auf Umweltbelastungen wie Ozon, Schwefel- und Kohlendioxid, Feinstaub und Pollen vorbereiten. Schließlich sind wir ab Frühling wieder mehr im Freien unterwegs.

2. Setzen Sie auf Tiefenreinigung

Die Haut verträgt jetzt ein gründliches Peeling, das abgestorbene Zellen und trockene Hautschüppchen entfernt. Wetten, da haben sich im Winter einige Verhornungen angesammelt? Ein Enzym-Peeling bringt den Teint zum Leuchten und ist gleichzeitig schonender als mechanische Produkte, die die Haut mit kleinen Körnern abschrubben.

3. Schicken Sie ihre Pflege in die Winterpause

Gesichtscremes müssen der Saison angepasst werden. Feuchtigkeit ist im Frühling das A und O für die Haut, Pflegeprodukte sollten nicht mehr zu fetthaltig sein. Was die Haut im Winter vor Kälte geschützt hat, kann bei wärmeren Temperaturen schnell zu reichhaltig sein. Zu fettreiche Pflege wird von der Haut nicht ausreichend aufgenommen, zudem können Unreinheiten und Pickel entstehen.

4. Löschen Sie den Durst Ihrer Haut

Gerade in der Übergangszeit reagiert die Haut meist besonders sensibel, ist andauernd trocken, egal, wie oft Sie nachcremen. Die Lösung: Löschen Sie diesen Durst mit einem Serum. Diese sind hochkonzentriert und dadurch effektive Beauty-Booster, ohne dass man dick auftragen muss. Einfach unter der Tages- oder Nachtpflege anwenden. Ein nachhaltiger Feuchtigkeitsspender ist außerdem Hyaluron. Tipp: Tragen Sie eine Maske auf und lassen Sie diese über Nacht einwirken. Keine Angst vor Überpflegung: Die Haut „trinkt“ nur, solange sie es nötig hat.

5. Benutzen Sie wieder täglich LSF

Jetzt, da es wieder wärmer ist: Gehen Sie raus, machen Sie Spaziergänge oder gehen Sie laufen! Dabei wird die Durchblutung der Haut angeregt und sie kann den Eigenschutz gegen schädliche UV-Strahlen langsam aufbauen. Entsprechend sollte Ihre Pflege nun aber auch wieder Lichtschutzfaktor enthalten, die Haut ist nach den dunklen Monaten schließlich noch empfindlicher als sonst. Verwenden Sie täglich mindestens LSF 20! Praktisch sind Kombi-Produkte: BB- oder CC-Creams mattieren, decken ab und schützen mit Lichtschutzfaktor vor der Sonne.

6. Vertrauen Sie Profis

Auch wenn Sie nicht regelmäßig zur Kosmetikerin gehen: Einmal im Jahr, nämlich jetzt, sollten Sie sich eine Behandlung gönnen. Die Expertin reinigt und peelt Ihre Haut professionell, entfernt Unterlagerungen und abgestorbene Hautschüppchen. Danach erkennt sie mit geschultem Auge, welche Pflege Sie benötigen – Feuchtigkeit? Etwas Entzündungshemmendes? – und kann diese gezielt und hochdosiert auftragen.

7. Schützen Sie Ihre Haut vor Allergien

Pollen können im Frühling auch die Haut extrem reizen. Sie können nämlich an den Haarfollikeln eindringen und allergische Reaktionen auslösen, wie eine Studie der Berliner Charité beweisen konnte. Das passiert besonders leicht, wenn die natürliche Schutzschicht zusätzlich durch ungeeignete Pflegeprodukte und übertriebenes Waschen geschädigt ist. Tipp: Haben Sie sensible und extrem trockene Haut, dann verzichten Sie im Frühling auf aggressive, waschaktive Substanzen, Duftstoffe, Produkte mit Konservierungsstoffen und zu fetthaltige Cremes mit Silikon oder Paraffin.

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