Schön in den Frühling
von Julia Wagner
10 Beauty-Tipps für die Übergangszeit

Mit steigenden Frühlings-Temperaturen und Wetterumschwung ist es jetzt höchste Zeit, unsere Pflege umzustellen. STYLEBOOK erklärt Ihnen die zehn wichtigsten Beauty-Tipps für die Übergangszeit.

Im Frühling sollten Sie nicht nur im Kleider-, sondern auch im Beautyschrank Altes aussortieren und neue Produkte einräumen. Denn: In der neuen Saison ist es Zeit, die Gesichtspflege auf wärmere Temperaturen umzustellen.

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STYLEBOOK hat die zehn besten Tipps für die Übergangszeit:

1. Stellen Sie auf Frühlingsputz um!
Im Winter dürfen Reinigungsprodukte reichhaltiger sein, vielleicht sogar leicht nachfetten. Im Frühling braucht die Haut das meist nicht mehr. Setzen Sie stattdessen lieber wieder auf leichte Texturen wie Reinigungsfluid, –gel oder schaum. Ideal: Produkte, welche die Haut auf Umweltbelastungen wie Ozon, Schwefel- und Kohlendioxid, Feinstaub und Pollen vorbereiten. Schließlich sind wir ab Frühling wieder mehr im Freien unterwegs.

2. Setzen Sie auf Tiefenreinigung
Die Haut verträgt jetzt ein gründliches Peeling, das abgestorbene Zellen und trockene Hautschüppchen entfernt. Wetten, da haben sich im Winter einige Verhornungen angesammelt? Ein Enzym-Peeling bringt den Teint zum Leuchten und ist gleichzeitig schonender als mechanische Produkte, die die Haut mit kleinen Körnern abschrubben.

3. Schicken Sie ihre Pflege in die Winterpause
Auch Gesichtscremes müssen der Saison angepasst werden. Feuchtigkeit ist im Frühling das A und O für die Haut, Pflegeprodukte sollten nicht mehr zu fetthaltig sein. Was die Haut im Winter vor Kälte geschützt hat, kann bei wärmeren Temperaturen schnell zu reichhaltig sein. Zu fettreiche Pflege wird von der Haut nicht ausreichend aufgenommen, zudem können Unreinheiten und Pickel entstehen.

4. Löschen Sie den Durst Ihrer Haut
Gerade in der Übergangszeit reagiert die Haut meist besonders sensibel, ist andauernd trocken, egal, wie oft Sie nachcremen. Die Lösung: Löschen Sie diesen Durst mit einem Serum. Diese sind hochkonzentriert und dadurch effektive Beauty-Booster, ohne dass man dick auftragen muss. Einfach unter der Tages- oder Nachtpflege anwenden. Ein nachhaltiger Feuchtigkeitsspender ist außerdem Hyaluron. Tipp: Tragen Sie eine Maske auf und lassen Sie diese über Nacht einwirken. Keine Angst vor Überpflegung: Die Haut „trinkt“ nur, solange sie es nötig hat.

5. Benutzen Sie wieder täglich LSF
Wenn Sie im Winter auf extra Sonnenschutz verzichtet haben, sollten Sie Ihre Pflege-Routine jetzt wieder umstellen. Die UV-Strahlung wird ab März deutlich stärker und die Haut ist nach den dunklen Monaten noch empfindlicher als sonst. Verwenden Sie täglich mindestens LSF 20! Praktisch sind Kombi-Produkte: BB- oder CC-Creams mattieren, decken ab und schützen mit Lichtschutzfaktor vor der Sonne.

6. Vertrauen Sie Profis
Auch wenn Sie nicht regelmäßig zur Kosmetikerin gehen: Einmal im Jahr, nämlich jetzt, sollten Sie sich eine Behandlung gönnen. Die Expertin reinigt und peelt Ihre Haut professionell, entfernt Unterlagerungen und abgestorbene Hautschüppchen. Danach erkennt sie mit geschultem Auge, welche Pflege Sie benötigen – Feuchtigkeit? Etwas Entzündungshemmendes? – und kann diese gezielt und hochdosiert auftragen.

7. Bleiben Sie cool
Am 29. März werden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt. Gewöhnen Sie sich also besser daran, dass Sie die nächsten Wochen weniger Schönheitsschlaf abbekommen – bis Sie sich komplett umgestellt haben. Das muss man Ihnen aber nicht gleich ansehen. Bewahren Sie Ihre Augenpflege einfach im Kühlschrank auf, so erfrischt sie morgens besser und wirkt abschwellend. Verzichten Sie außerdem abends auf zu salzige Speisen und zu viel Alkohol. Auch das lässt sie morgens verquollen aufwachen.

8. Finger weg von Fruchtsäure!
Fruchtsäure-Behandlungen wie professionelle Peelings beim Hautarzt sollten nur in den UV-armen Jahreszeiten Herbst und Winter durchgeführt werden, also allerspätestens im März. Der Grund: Die Haut ist nach der Behandlung für einige Tage besonders empfindlich und entwickelt schneller Sonnenbrand und Pigmentflecken – und mit April wird die Sonne deutlich stärker. Tipp: Wer täglich Cremes mit leichter Fruchtsäure verwendet, sollte das lieber mit einem Hautarzt absprechen – und auf jeden Fall LSF 50 verwenden.

9. Schützen Sie Ihre Haut vor Allergien
Pollen können im Frühling auch die Haut extrem reizen. Sie können nämlich an den Haarfollikeln eindringen und allergische Reaktionen auslösen, wie eine Studie der Berliner Charité beweisen konnte. Das passiert besonders leicht, wenn die natürliche Schutzschicht zusätzlich durch ungeeignete Pflegeprodukte und übertriebenes Waschen geschädigt ist. Tipp: Haben Sie sensible und extrem trockene Haut, dann verzichten Sie im Frühling auf aggressive, waschaktive Substanzen, Duftstoffe, Produkte mit Konservierungsstoffen und zu fetthaltige Cremes mit Silikon oder Paraffin.

10. Gehen Sie raus an die frische Luft!
Verlassen Sie sich nicht nur auf Pflegeprodukte. Werden Sie selbst aktiv, gehen Sie raus, machen Sie Spaziergänge oder gehen Sie laufen. Dabei wird die Durchblutung der Haut angeregt und sie kann den Eigenschutz gegen schädliche UV-Strahlen langsam aufbauen.

Frühlings-Pflege zum Nachshoppen:


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