Was Sie jetzt beachten müssen
10 Pflege-Tipps, um ihre Haut auf Herbst umzustellen

Eben noch 30 Grad und plötzlich peitscht uns kalter Wind um die Ohren. Die Folge: erste Herbstsymptome wie Gesichtshaut, die spannt, rissige Hände und Lippen sowie trockenes Haar. Höchste Zeit, die Pflege den plötzlichen Temperaturveränderungen anzupassen. STYLEBOOK.de erklärt, wie.

Haut und Haare haben es aktuell nicht leicht. Einerseits müssen sie sich noch vom Sommer regenerieren und andererseits für das Temperaturchaos im Herbst wappnen, genauer gesagt: den Wechsel zwischen Kälte und warmer Heizungsluft, Regen und Wind.

Das Hau(p)tproblem: Wenn es kühler wird fahren die Talgdrüsen ihre Aktivität rasant herunter. Sie sind eigentlich für den natürlichen Fettfilm zuständig, der unsere Haut vor äußeren Einflüssen schützt. Arbeiten die Talgdrüsen auf Sparflamme, wird die natürliche Schutzbarriere durchlässig, die Haut trocknet aus und kann kleine Risse bekommen.

  • Pflege-Tipps für den Herbst

    Foto: Getty Images

    Von jetzt auf gleich wurde es draußen kühler. Also: Schnell die Pflegegewohnheiten anpassen! Damit die Haut auch an der Herbstluft strahlen kann

Jetzt ist also Extra-Pflege-Aufmerksamkeit angesagt! Wir erklären, worauf während der Übergangszeit zu achten ist:

1. Reichhaltigere Pflege
Ab sofort sollten Gesichtscremes neben feuchtigkeitsspendenden vor allem rückfettende Substanzen wie Urea, Nachtkerzenöl oder Sheabutter beinhalten. Sie unterstützen spröde Haut dabei, sich schnell zu regenerieren und stellen den Hydrolipidfilm wieder her.

2. Masken und Seren als Extra-Schutz
Gegen Spannungsgefühle und Trockenheitsfältchen empfehlen Dermatologen in der kalten Jahreszeit ein hochkonzentriertes Serum als Extraportion Feuchtigkeit unter der Tagescreme aufgetragen. Zusätzlich können Sie Ihre Haut zwei Mal wöchentlich mit einer reichhaltigen Maske pflegen. Lassen Sie die Textur ruhig über Nacht einwirken, denn in der Ruhephase kann unsere Haut Wirkstoffe am besten aufnehmen. Und keine Angst, die meisten Masken ziehen rasch ein und hinterlassen keine Spuren auf Ihrem Kopfkissen.

3. Enzympeelings auftragen
Oft ist unsere Haut im Herbst blass und fahl. Um den Grauschleier loszuwerden, hilft ein Enzympeeling. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen sanfter als herkömmliche Peelings und lässt den Teint klarer wirken.

4. Vor der Sonne schützen
Denken Sie an einen ausreichenden UV-Schutz. Zwar brauchen Sie jetzt nicht mehr unbedingt LSF 50, aber auch im Herbst sollten Sie bei langen Spaziergängen oder beim Sport im Freien Ihre Haut vor der Sonne schützen, mindestens mit LSF 15.

5. Den Körper nicht vergessen  
Speziell an Schienbeinen und Ellbogen leidet die Haut an trockener, schuppiger und juckender Haut. Der Grund: An diesen Stellen sitzen weniger Talgdrüsen. Fettreiche Cremes mit Lipiden und beruhigendem Panthenol schaffen Abhilfe und verhindern, dass die Haut rissig wird.

6. Hände dick eincremen!
Besonders empfindlich auf Kälte reagiert die Haut an den Händen. Auch sie besitzen nur wenige Talgdrüsen, sind oft in Kontakt mit der trockenen, kalten Luft und werden ständig beansprucht. Hier hilft nur eins: Nach jedem Waschen gut eincremen.

7. Lipbalm einpacken
Weil sich die Lippen nicht mit warmer Kleidung schützen lassen und ihre Haut sehr dünn ist, verdienen sie bei kälteren Temperaturen besondere Zuwendung: Ein fettreicher Lipbalm mit pflegenden Wirkstoffen wie Bienen- oder Palmwachs verhindert, dass sie rau und spröde werden.

8. Schon beim Baden pflegen
Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu heiß und zu lange duschen oder baden: Dabei würden die natürlichen Lipide von der Haut gespült. Das trocknet sie aus und schwächt ihre Barrierefunktion. Rückfettende Duschlotionen oder Badeöle sorgen dafür, dass sie schön geschmeidig bleibt.

9. Haare auf Kur schicken
Auch unsere Haare brauchen jetzt ein paar extra Streicheleinheiten. Heizungsluft und Kälte trocknen sie extrem aus, Wollmützen und Schals rauen die Oberfläche auf. Die Folge: Das Haar ist stumpf und glanzlos. Deswegen sind Haarmasken gerade jetzt ein Muss. Lassen Sie mindestens einmal pro Woche gut fünf Minuten lang eine Kur-Packung in Längen und Spitzen einwirken. Sie baden gerne? Perfekt! Dann lassen Sie die Kur währenddessen einziehen. Durch den warmen Wasserdampf kann die Pflege ihre Wirkung optimal entfalten.

10. Spitzenpflege
Trockene Spitzen lassen sich optimal mit Haarölen und silikonhaltigen Fluids weich und geschmeidig pflegen. Aber auch fliegende Härchen lassen sich damit optimal bändigen. Dennoch gilt: Bei starkem Spliss hilft nur noch der Gang zum Friseur.

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